Was ja auch jetzt noch viel bringt.
„Ist nie geschehen, habe ich nie.gepostet, alles fake usw..“
Seine erste Erklärung war, dass er ja ganz offensichtlich einen Sanitäter des Roten Kreuzes darstelle, alles andere sei eine Lüge ![]()
“To honor the Red Cross.”
Ja, genau dieses Red Cross, dem er radikal die Mittel gekürzt und knapp 3000 Leuten ihren Job gestrichen hat.
Farbenblind?
btw: Was hat Vodafone eigentlich mit denen zu tun?
Man wird Trump müde, doch da er nun dem Oman mit „in die Luft jagen“ droht, ist ein Überblick ganz gut.
Vor seinem erneuten Amtsantritt hat er sich als Kandidat für den Frieden bezeichnet.
Er fühle sich «nicht mehr verpflichtet, ausschliesslich an Frieden zu denken», schrieb Trump im Januar dem norwegischen Ministerpräsidenten. Als Grund gab er an, dass Norwegen ihm den Friedensnobelpreis nicht verliehen habe.
Was also tun?
Laut einer Zählung des Senders CNN hat Trump seit 2025 bereits 14 Länder angegriffen oder bedroht. Die Militärschläge richteten sich gegen Iran, Irak, Nigeria, Somalia, Syrien, Venezuela und Jemen. Daneben drohte der US-Präsident Kanada, Kolumbien, Kuba, Dänemark, Mexiko, Panama und Oman mit dem Einsatz militärischer Mittel.
Da tut etwas Ablenkung gut. Zum Beispiel der Ballsaal neben dem weissen Haus. 6 Stockwerke tief, Drohnen unterm Dach und hohes Gebäude für die Scharfschützen.
![]()
Der Ballsaal ist doch längst Schnee von gestern. Aktuell lässt er anlässlich seines 80.Geburtstages einen MMA-Käfig direkt vor dem Weißen Hause errichten.
Würde eine Partei in einem Film so viel Müll machen und dem normalen Volk immer wieder elitär erklären, dass das doch alles kein Problem ist, man würde den Film weltfremden Quatsch nennen.
In den USA gibt es das Gesetz, dass keine lebende Person auf einer Banknote abgebildet sein darf.
Dies soll aktuell geändert werden. Ihr könnt euch denken wieso.
Vermutlich nicht so viele. Er hat sich ja auch nach seiner Verurteilung zu anderthalb Jahren Haft ohne Bewährung in Marla-Svenja umbenannt und seinen Geschlechtseintrag ändern lassen. So wurde seine Haft, der er sich aber durch Flucht erfolgreich entziehen konnte, im Chemnitzer Frauengefängnis angeordnet.
In Tschechien wurde er letztlich geschnappt und soll jetzt ausgeliefert werden.
Seinen Humor scheint er jedoch nicht verloren zu haben:
„Die verurteilte Rechtsextremistin Liebich hatte zuvor vor Gericht erklärt, sie befürchte, in Deutschland in ein Männergefängnis gebracht zu werden und in Haft ums Leben zu kommen.“
Ich finde es aber vor allem befremdlich, dass durch die Bank alle Medien von „der Rechtsextremistin“ sprechen. Come on! Mehr offensichtlicher Missbrauch eines nicht ganz durchdachten Gesetzes geht ja wohl kaum. Vor allem, wenn man bedenkt, dass Liebich vor seiner Verurteilung vor allem auch durch queerfeindliche Hetze aufgefallen ist.
Naja, in diesem Sinne:
edit: falscher Thread, wa? Sorry. Bei Bedarf gerne verschieben.
Ich fände es deutlich befremdlicher, wenn wir tatsächliche Selbstbestimmung nur denen zubilligen würden, die geltende Gesetze im angedachten Sinne nutzen und bei subjektiv „falscher“, aber nicht rechtswidriger Auslegung ohne sachliche Begründung eben diese ablehnen würden.
Es geht hier ja gar nicht um Selbstbestimmung, geschweige denn dass ich davon gesprochen habe, diese irgendjemandem nicht zugestehen zu wollen.
Sondern in diesem konkreten Fall hat der werte Herr Liebich, seines Zeichens queerfeindlicher Neonazi und Voksverhetzer, seinen Passeintrag von männlich auf weiblich ändern lassen, weil er nicht in eine JVA für Männer einfahren wollte. Das sieht selbst ein Blinder mit Krückstock.
Und das ist, nebenbei bemerkt, eine Verhöhnung all derer, die ihr Geschlecht aus einem tatsächlichen Leidensdruck heraus ändern lassen.
Sein Punkt ist ja zurecht, dass das hier kein juristisches Argument ist. Klar muss er die gleichen Rechte bekommen wenn ihm nichts anderes nachzuweisen ist. Rechtsstaat eben. ![]()
Das wird in diesem Fall mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit so sein, sollte aus meiner Sicht aber dennoch kein Grund sein, die Anwendung des entsprechenden Gesetzes zu unterlassen oder eine Person wissentlich einem falschen (= nicht im Personenstandsregister hinterlegten) Geschlechtseintrag zuzuordnen.
Ansonsten hast du gleich den ersten Präzedenzfall, dass Selbstbestimmung eben doch nur unter bestimmten Voraussetzungen gilt, die dir von anderen Personen vorgeschrieben werden. Eine offene und tolerante Gesellschaft muss auch solche offensichtlichen Fehlinterpretationen zulassen und ertragen, solange diese nicht aktiv gegen Offenheit und Toleranz gerichtet sind.
Also doch lieber Moralgerichte statt freie Entscheidung, weil es könnte ja sein, dass man gerade nicht an erster Stelle des Entscheidungsrechts steht? Solche Quervergleiche halte ich für äußerst gefährlich und in keinster Weise zielführend.
Ihr Lieben, nirgendwo schrieb ich, dass das bestehende Gesetz für diesen Typen nicht gelten darf. Ich schrieb nur, dass ich es befremdlich finde, wie er medial jetzt ganz selbstverständlich als Frau bezeichnet und behandelt wird. Obwohl es offensichtlich ist, dass hier ein Missbrauch stattgefunden hat und der Typ keine Transperson ist. Das könnte man meiner Meinung nach eben auch so darstellen.
edit:
Habe gerade beim Legal Tribune Online einen Artikel über eine eventuelle Reform des Selbstbestimmungsgesetzes überflogen, in dem es auch um Liebich geht. Das vielleicht nochmal zur Einordnung.
"Welche Fälle sind also gemeint? Und was ist ein offensichtlicher Missbrauch?
Das beantwortet auch die Beschlussvorlage der drei mitteldeutschen Länder nicht klar. In der Begründung ist von Fällen die Rede, „in denen ein offener Missbrauch des Gesetzes erfolgt ist, beispielsweise zur eigenen Inszenierung, des eigenen Vorteils willen oder um den Staat, den betroffenen Personenkreis bzw. die Schutzbedürfnisse besonders vulnerabler Personengruppen lächerlich zu machen“.
Um wen es hier unausgesprochen geht, ist klar. Der Elefant im Raum ist Marla Svenja Liebich, ein Neonazi, der in der Vergangenheit nicht nur mit antisemitischer, sondern auch mit queer- und transfeindlicher Hetze aufgefallen ist. Den Fall begleitet LTO seit 2023. Damals wurde Liebich – noch als Sven – zu einer Freiheitsstrafe von anderthalb Jahren verurteilt. Nach dem Inkrafttreten des SBGG im November 2024 ließ er seinen Geschlechtseintrag auf weiblich ändern und firmiert seither als Marla Svenja.
Liebichs Öffentlichkeitsauftritt über die letzten Jahre legt nahe, dass es sich hier nicht um eine trans Frau handelt, die spät zur eigenen Identität gefunden hat, sondern um einen rechtsextremen Troll, der trans Personen schon immer blöd fand und sie und das SBGG ins Lächerliche ziehen will. Daneben geht es Liebich womöglich auch darum, zu verhindern, seine Gefängnisstrafe in einer Männer-JVA verbüßen zu müssen. Im Prozess um seine Auslieferung von Tschechien, wo der flüchtige Liebich im April festgenommen worden war, nach Deutschland bekundete er die Sorge, in einem Männergefängnis in Lebensgefahr zu geraten. Auch diese Aussage ist Teil seines Öffentlichkeitsauftritts und mit entsprechender Vorsicht zu genießen. Zudem würde Liebich nach seiner Scharade in einer Frauen-JVA wohl nicht allzu viele Freundinnen finden; womöglich wäre er gerade dort in Gefahr."
Das mag ja alles stimmen und von mir aus kann das Stück Scheiße (m/w/d) auch gerne in der Hölle schmoren, aber auch dieser Artikel ist gespickt mit Konditional und Wörtern wie „womöglich“, „offensichtlich“, „legt nahe“…das sind dann auch im Journalismus keine Kategorien für mich. Cleverer wäre es doch, auch als Journalist, mal mit ihm ins Gespräch zu kommen, um die Scharade zumindest etwas unangenehmer zu machen. „Wann wussten Sie, dass ihr vorheriges Leben und ihre Transfeindlichkeit“ ein Irrweg waren?“ „Was würden Sie Neonazis die - wie Sie früher- unverständlicherweise queerfeindlich sind heute sagen?“ „Wie können wir mehr Respekt für Transpersonen in der Gesellschaft gewinnen?“ Dann hat es zumindest mehr Unterhaltungswert.
Dann sind wir uns im wichtigsten Punkt ja einig. ![]()
Und um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht, worüber wir überhaupt diskutieren.
Ich glaube die einzige Differenz ist, ob es die Aufgabe von Journalismus ist, den Nazi auf Basis von Vermutungen und subjektiven Schlüssen niederzuschreiben oder ob es nicht bessere Wege gibt. Genug Angriffsfläche bietet das Arschloch ja auch ansonsten genug.
