Hassthread - scheiß auf Ausgrenzung, ich hasse alle Menschen gleich

Ist es tatsächlich, ich wünsche mir lieber ein paar nervige Erfahrungen im Kino anstatt wie aktuell maximal zu fünft im Saal zu sitzen.

Edit: Drexau

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Ich wär dann von morgens 8 Uhr bis Ladenschluss da drin, hätte im Anschluss einen unzufriedenstellenden Film bei mir, welchen ich dann bei einem viertel der Zeit ausmachen oder einschlafen würde und wäre geschieden.

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Kant Kino ist üblicherweise unsers.

Ich auch (also einmal vielleicht) aber geil find ich das nicht. Das führt nämlich dazu, dass ich kaum noch Filme schaue. Im Netflix- und Primewirrwarr finde ich nix, was mich interessiert. Jedes Jahr kommt da mal ein guter Film raus, auf den ich mich freue (kann Dune 2 langsam mal auf Prime verfügbar sein?). Mubi fand ich cool als einmonatiges Probeabo, aber da gibt’s die Filme halt auch nur sehr selektiv und gut 90% meiner Watchlist auch nicht.

Die Verfügbarkeit von Netflix und Konsorten hat bei mir dazu geführt, dass man nicht mehr ins Kino geht. Aber nutzen tue ich Netflix trotzdem kaum. Letztlich wurde mir dieses Hobby also durch den doofen und seichten Kontent einfach ganz schleichend genommen.

Gut, ein Teil der Wahrheit ist aber auch, dass wir vor 4 Jahren umgezogen sind und bis dahin ein Programmkino noch um die Ecke war. Jetzt muss ich dafür auch erstmal 30-40 Minuten in die Stadt gurken.

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Mein letzter Kino Besuch war vor 10 Jahren als ich bei The Hateful Eight eingeschlafen bin. Hab mir dann ein paar Monate später die Blu Ray gekauft, die hier immer noch eingeschweisst rumliegt… :ulaugh:

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Gut, das ist sicherlich auch ein Faktor bei uns - gefühlt gibt es immer weniger neue Filme, für die wir jetzt überhaupt das Haus verlassen würden. Generell ist unsere Sehgewohnheit wohl bei etwa 85% Serien, 15% Filme.

Und in der Footballsaison dürfte die Quote noch geringer sein. :ronaldo:

Ich denke die 3,99 solltest du noch übrig haben?

Ich hab das gestern wieder abgemeldet. Da sind 8394 Kategorien und überall werden einem die selben 20-30 Filme vorgeschlagen.

Beste Zeit im Kino war zu Corona.

Immer die Plätze direkt neben einem frei. Da war ich gern im Kino.
Ansonsten höchstens 2x im Jahr im Kino. Und wenn dann nur OV da geht es vom Publikum (hab hier nur ein Kinopolis und dementsprechend ist auch das Publikum dort)

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Dann muss ich das wieder in 24 Stunden schaffen. Beim letzten Film, den ich mir da geliehen habe, habe ich die ersten 30 Minuten geschaut und dann war die Zeit abgelaufen.

DAS kenne ich nur zu gut. :ulaugh:

Oder auch die 99 Cent Angebote. Letztes mal „Für immer hier“ ausgeliehen, kostet ja quasi nix. Nur hat man auch da nur 30 Tage Zeit um das zu schauen. Als wir uns hingesetzt haben und das schauen wollten waren wir 2 Tage zu spät. :usad:

Da muss ich mich anschließen. Geht es noch jemandem so, dass ihn einfach gar kein einziger neuer Release mehr abholt? Egal ob Serie oder Film, ich hab das Gefühl ich hab alles schon gesehen und das Medium ist „durchgespielt“. Auf den Streamingplattformen eh nur noch Masse, nach Schema F produziert. Selbst die wenigen verbliebenen „großen“ Hype-Serien wie Stranger Things & co. erzeugen bei mir nur noch ein augenrollendes Schulterzucken. Und jede Produktion sieht irgendwie gleich aus, das finde ich am schlimmsten. Ich glaube das nimmt mir am meisten die Immersion, dass halt alles viel zu gut und mit jeder Menge Technik, Nachbearbeitung und eben in einem sterilen Studio produziert aussieht.

Hatte das hier schonmal am Beispiel von „Im Westen nix Neues“ geschrieben. Der Film wurde so gelobt, mich hat er überhaupt nicht abgeholt, vor allem aufgrund der glatten Optik. Ey, das ist ein Kriegsfilm. Ich weiß nicht ob das so ein boomeriges „früher war alles besser“-Ding ist, aber früher waren Filme einfach was komplett anderes. Habe vor ein paar Tagen mal wieder den ersten Alien-Film geschaut. Der hat mittlerweile über 45(!) Jahre auf dem Buckel und ist immer noch so verdammt gut. Diese klaustrophobische Stimmung, die einzigartige Optik und das ganze Setdesign (die haben für den Dreh einfach ein komplettes Raumschiff gebaut) und die Kreativität und der Mut, was komplett neues zu schaffen. Das gibt es alles nicht mehr. Oder es wirkt halt alles komplett generisch weil es eben nur noch vorm Greenscreen und am PC erschaffen wird. Langweilig.

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Deswegen mag ich ja die LAIKA-Filme so gern. Das könnte man einfach alles so viel schneller und vermutlich optisch unverändert mit CGI bauen, aber die bauen halt lieber einen großen Robo-Vogel.

Coraline und Kubo: sensationell

Und jetzt das:

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Kino Diskussion, die hatten wir doch schon mal, inkl. Nachos und der Streit um gesalzenes - oder gesüsstes Popcorn.

Wir waren vor der Pandemie oft im Kino. Uns gefielen diese riesigen Dinger bei der Mall. Essen gehen, Kino mit Essen, dreistellige Summe für einen Kino Besuch. Doch das war gut.
Letze Woche waren wir nach einer langen Zeit wieder da. Den Burger Laden mit der geilen Country Musik gibt’s nicht mehr, dafür einen Mexikaner. Auf 90 Minuten warten nach dem Essen hatten wir keine Lust und von den möglichen Filmen haben wir die meisten bereits gesehen. Tja Sonntag ist bei uns oft Film Tag und da wird sich halt viel besorgt, was übrigens in der Schweiz nach wie vor erlaubt ist. Das Essen war dennoch teuer. :bart:

Ein gutes Beispiel ist dafür auch der Netflix Western „The harder they fall“. Da sieht jedes Kleidungsstück frisch gewaschen aus. Dazu noch die restliche Netflix Optik und man kommt gar nicht mehr rein in den Film. Was wohl ohnehin besser ist.

Ich glaube über diesen Netflix Look und auch diese Schema F Filme habe ich mich ohnehin schon ein paar mal aufgeregt im Film Thread. Die einzige Empfehlung die ich da habe ist ein Mubi Abo.

ich als bayer gehe nur ins kino wenn der neue eberhofer kommt, und seit neuestem ja wieder der pumuckl. :popcorn:

Puh, wieder einmal heftige Boomer-Vibes in einem Thread. Also Kino ist doch eine der besten Freizeitbeschäftigungen überhaupt. Die Atmosphäre, der (Popcorn-)Geruch, die Dunkelheit und Anspannung im Saal, die Trailer, die Bild- und Ton-Gewalt usw. Eventuell ist das einfach ein Großstadtding, aber es gibt doch auch regelmäßig Vorstellungen älterer Filme und Klassiker, thematische Schwerpunkte, Sneak Previews, Programmkinos, Festivals etc. Ich habe seit einiger Zeit ein Kinoabo und es ist/war eine der besten Investitionen überhaupt.

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Wirklich gar nichts? Ich finde, es gibt genauso viel Gutes, tendenziell sogar mehr, es ist nur schwieriger geworden, die Sachen zu finden, weil einem in erster Linie viel Müll angezeigt wird. Das gleiche gilt für Musik. Man muss anfangen, selbst zu kuratieren und sich das Programm zusammenzustellen, anstatt sich auf Algorithmen zu verlassen. Orientierungshilfe gibt es zuhauf, an deutschsprachigen Websites z. B. epd, artechock, filmgazette und critic.

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Isso. Wenn’s nach Spotify gehen würde, gebe es nur ca. 1000 Songs auf der Welt, die in den immergleichen Playlists sind (nichts gegen Arlo Parks oder Khruangbin, aber es gibt doch noch so so viel mehr).

Mal abgesehen von der prinzipiellen Ekelhaftigkeit von einem System wie Spotify ist der Algo dort doch ganz hervorragend. Ich kriege in meiner Nischenwelt im RElease Radar immer wieder echt interessante neue Vorschläge. Andere Playlists nutze ich nicht, vielleicht ist es da langweiliger, aber beim Auffinden von neuem heißem Kram hilft mir das durchaus.

Und zum Kino:
Mittags um 13:00 ins Kino gehen, Klassisker wie Blue Velvet oder Neues wie Amrum schauen und hinterher in einen sonnigen Herbstnachmiitag schlendern: Fantastisch.
Im Kino lässt es sich doch viel besser auf einen Film einlassen als zu Hause.

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