Gesellschaftsspiele - Der zweite Platz ist der erste Verlierer

Es gibt schon ein paar neue Mechaniken. Aber am Plättchen hinlegen ändert sich grundsätzlich nix.

Also Azul ist bei uns definitiv ein Klassiker für die Spiele zu zweit. Das andere was wir gerne mal einwerfen ist Abalone, ein Taktikspiel mit Kugeln bei denen man die des Gegners vom Feld schubsen muss.

Die Runden gehen auch relativ fix.

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Da wir gerade bei Zweipersonenspielen waren: Für eines der besten, Duell um Mittelerde, gibt es jetzt die Erweiterung „Verbündete“.

Für beide Seiten gibt es dabei 7 starke Sonderkarten, 3 davon bekommt man pro Spiel auf die Hand und kann die Sondereigenschaften mit Markern nutzen, die man durch das Aufdecken der Karten bekommt.

Ist echt gelungen, wird damit noch ein wenig taktischer, man kann zB dem Gegner Zugang zu bestimmten Orten/Karten verwehren und ihn damit ein bisschen blockieren. Verändert Spielgefühl nicht aber wir spielen es gerne mit diesen Zusatzoptionen.

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Bald gibts wieder Reviews neuer Spiele, aber zur Zeit haben wir immer noch wahnsinnig viel Spaß mit den Weihnachtsspielen:

Bei Herr der Ringe DSDG haben wirs endlich mal wieder geschafft: Erst Minas Morgul eingenommen und dann mit 6 Mann zum Schicksalsberg gezogen. Dort durften wir nur noch eine Hoffnung verlieren und haben dann tatsächlich genau das gewürfelt. Der Jubel war groß.


Bei Star Wars Rebellion hat mich Tom mit dem Imperium überrannt: Hatte meinen Rebellenstütztpunkt in Geonosis versteckt. Eine Runde bevor die Rebellen genug Ziele erreicht hätten, hat er das Versteck entdeckt und dann mit der gesamten Flotte platt gemacht bevor ich das Versteck verlagern konnte. War aber eine
dreistündige Freude. :love:

Als nächstes dann ein Herr der Ringe Roll&Write für Familien und mit Panda Royale der totale Würfelexzess.

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Panda Royale (Der ultimative Würfelexzess)

Ein Beutel mit über Hundert verschiedenen Würfeln. Jeder Spieler beginnt in Runde 1 mit einem Würfel und draftet sich in jeder Runde einen zusätzlichen, wobei die verschiedenen Farben verschiedene Eigenschaften haben, um Punkte zu bringen.

Die grünen bringen zum Beispiel viele Punkte (20er Würfel). Das lila Ergebnis wird verdoppelt. Jeder rote Würfel erhöht den Faktor, also bei 4 roten Würfeln mal 4, aber es gibt bei rot auch schwarze negative Zahlen, dh bei rot hat man das meiste Risiko. Und die weißen Würfel darf man mit anderen Würfel tauschen, also den anderen Spielern Würfel klauen.

Ein herrlich einfaches Würfel-Deckbuilding, 8 von 10 Kniffelbecher.

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Nur der Hinweis, dass mein geliebtes Partyspiel Jinxo mittlerweile als Dito auch in Deutschland angekommen ist.

Ich frage mich wirklich warum sich das Spiel nicht schon wie irre verkauft hat, kaum ein Spiel spielen wir öfter an Spieleabenden, so einfach wie genial. Hier nochmal die Rezension:

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Wir waren am Wochenende bei meiner Schwiegermutter und haben da vier Stunden das Spiel des Lebens gespielt. Man will ja langsam beginnnen.
Da hat mich Herr @Daniel84 angefixt, am Samstag schauen wir wieder in dem Laden um die Ecke vorbei.

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Herr @Daniel84 ich komme

Das ist doch bestimmt uralt. Und durch die Lizenz 59.90
Egal der Text hört sich gut an. Meine Frau und Schwiegermamma flüchten, während ich die Dinos steuere. Schnapp, schnapp.

Meine Frau wollte Monopoly, doch ich habe so gar keine Lust auf Kapital bilden und Leute ausnehmen.

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Wir versuchen heute mal dieses erweiterungspack… Ich bin ja echt gespannt und so bisschen heiß drauf

edit: „Alter, das war doch nur ein Ton…“ was glauben die Kinder eigentlich mit wem sie da spielen…

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Dieser Post wartet hier seit etwa drei Wochen drauf, von mir verøffentlicht zu werden :ulaugh: :

Nach dem in letzten Zeit eher komplexere Spiele zu unserer Spielesammlung dazugekommen sind, habe ich letzte Woche mal wieder was leichteres angeschafft, damit unser Juengster auch wieder besser zum Zug kommt. Mit seinen sechs Jahren sind viele Dinge die wir mit der 10- und der 12-jæhrigen spielen doch zu schwer oder langatmig.

Da kam Under the Mango Tree wie gelegen.

Richtig cooles Spiel, an dem auch die ælteren ihren Spass haben.

Kurz erzæhlt geht es darum um einen Mangobaum herum vier verschiedene Biotope zu pflegen, wobei in jeder Kategorie auf unterschiedliche Weise Punkte gewertet werden.

Im Baumwipfel kriegt man Punkte fuer Papageien x Mangos, bei den Bienen gibt es Punkte wenn man mehr als jeweils der Nachbar rechts und links hat, bei den Sæugetieren sammelt man Paare oder Dreiergruppen und bei den Fischen sollte man møglichst viele verschiedene Fische sammeln.

Zusætzlich muss man noch dafuer sorgen, dass der Muell, den unachstame Backpacking-Touris neben der Sitzbank hinterlassen haben, in Muelleimer geschmissen wird, sonst gibts Minuspunkte (auf dem Bild unten ist das Plættchen mit dem Muell links schon entfernt, weil genug Muelleimer ufgestellt wurden).

Jede Runde legt man eine der Karten auf der Hand an, bevor man dann die Karten an den Nachbarn weiterreicht, tagsueber nach rechts, nachts nach links.

Leicht genug fuer den 6-jæhrigen, trotzdem durch die møglichen unterscheidlichen Strategien auch komplex genug und spassig fuer die etwas ælteren. Eine Runde ist auch schnell durchgespielt.

Wunderschøn illustriert ist das Ganze auch noch:

Einen Pluspunkt gibt es noch fuer die Gestaltung des Bretts, das auf der Unterseite Aussparungen hat, so dass man die Karten zum Anlegen problemlos drunterschieben kann.

Von meiner Seite gibts hier also 5 von 5 møglichen Koalas: :koala: :koala: :koala: :koala: :koala:

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Das gab’s jetzt bei mir zum Geburtstag und das macht ja wirklich unfassbar viel Spaß. Anfangs denkt man sich bei den Regeln ob das alles so Sinn macht, beim Spielen ist man aber sofort froh über die zusätzliche taktische Komponente mit den Magneten in der Mitte und dem Strafpunkt beim Ausrutscher.

Danke also nochmal für den Tipp, ohne hätte das nie einen Platz auf der Wunschliste gefunden.

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Der Hypetrain ist wieder unterwegs. Diesmal aber im gemütlichen Tempo, denn Cozy Stickerville ist ein entspanntes Familienspiel, das gerade bei Kindern richtig gut ankommt.

Zusammen baut man eine Siedlung auf, und zwar mit Stickern. Das heißt am Anfang liegt da einfach ein leerer Spielplan

und je nachdem, welche Entscheidungen man trifft, dürfen bestimmte Gebäude, Personen, Tiere, Pflanzen etc aus einem Stickerbuch „gebaut“, also hineingeklebt werden.


Ist ein Spieler an der Reihe liest man ihm erstmal eine Ereigniskarte vor, für jedes „Jahr“ im Spiel gibt es eine bestimmte Anzahl davon und sind diese leer beginnt das nächste Jahr. Diese Ereignisse, aber auch die Geschichte im Storybuch, erinnern an die Entscheidungsbücher von früher, als man bspw. auf einer Insel war und je nachdem, für welche Option man sich entschieden hat, auf einer bestimmten Seite weiterlesen musste.



Hat er/sie sich entschieden resultiert das meistens im Erlangen von Rohstoffen (Nahrung, Holz, Gold oder Erz), dem Bau eines Gebäudes, einer Trophäe (besondere Sticker) oder anderen Gimmicks die man auf den Spielplan klebt.

Anschließend darf der Spieler noch eine „Aktion“ ausführen. Diese sind auf dem Spielbrett, den Stickern und Spielkarten hervorgehoben. Z.B. Fischen, Handeln, Baum fällen, Orte untersuchen etc. Auch das führt dann wieder zu Ressourcen, neuen Stickern und Ereignissen.

Ein Jahr dauert so 30-40 Minuten. Nach 10 Jahren, vielen Entscheidungen, Gebäuden und Interaktionen mit Personen steht dann die Stadt, man hat eine gewisse „Zufriedenheit“ erreicht (eine Punkteskala die mit Herzen beklebt wird), Trophäen errungen und ist stolz auf das, was man erreicht hat. Um Spoiler zu vermeiden, hier mal ein Spielplan aus dem ersten Jahr…

Das Spiel ist natürlich ein Legacy-Spiel, das auch nicht zurückgedreht werden kann. Hat man aber das Ende erreicht kann man den Spielplan umdrehen und von vorne anfangen, Sticker gibts für zwei Durchläufe genug.

Ein ganz tolles Familienspiel. Entscheidungen werden diskutiert, man erforscht gespannt die Orte, die Stadt wächst, Sticker sind für die Kinder eh immer ein Highlight. An Toriki aus dem letzten Jahr kommt es nicht ran, aber ein Stardew Valley zum Kleben an entspannten Sonntagen ist für Klein und Groß ein großartiges Vergnügen.

9 von 10 glyphosatfreie Anbauflächen

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Davon habe ich auch schon einiges Gutes gehört.
Offiziell ist es ab 8…Ist das aus deiner Sicht angemessen oder wäre es auch für jüngere zusammen mit Eltern schon ein großer Spaß? Oder bietet es alternativ auch für zwei Erwachsene genug cozy Spielspaß?

Ja das können definitiv auch jüngere Kinder spielen wenn die Eltern vorlesen. Max war mit seinen 6 Jahren total hyped, aber die Eltern waren auch voll dabei und haben nervös geschaut ob das neue Gebäude auch richtig bündig geklebt wurde…

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So langsam werden wir zu nerds.

Kennt hier jemand einen Weg wie man an ein Spiel kommt, dass exklusiv in Südamerika verkauft wird bzw. einen Händler, der sowas importieren kann?

Konkret geht es mir um die Colombia-Variante von Uno, die ich sehr sehr gerne als Geschenk irgendwie besorgen würde.

Such Dir über einen passenden Subreddit jemanden, der es dir schickt. Reddit organisiert einem auch Ersatzbusfahrer in Uganda.

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Heute Mal ein moderner Klassiker: Viticulture

Eines meiner Lieblings-Worker-Placement-Spiele. Die Spieler sind Winzer, setzen ihre Arbeiter ein, um Rebsorten zu kaufen und anzupflanzen (Sommer), Gebäude zu bauen (Sommer), Trauben zu ernten (Winter), Wein zu keltern (Winter) oder Wein zu verkaufen um Siegpunkte und Geld zu bekommen (Winter).

Die Grundengine ist ziemlich simpel, recht schnell hat man raus, wie der Herstellungsprozess läuft, wo man Geld bekommt und wo Siegpunkte. Während man auf dem großen Brett mit seinen Workern um die Aktionen konkurriert, hat jeder ein eigenes Tableau für den Weinprozess und das Bauen neuer Gebäude.

Und während das Grundspiel wie gesagt recht leicht zu verstehen ist, hat es trotzdem so viele schöne Kniffe. So setzt im Frühjahr jeder Spieler erstmal seinen Hahn auf einer Leiste, um die Zugreihenfolge zu bestimmen. Weiter oben kommt man früh an die Reihe, aber weiter unten gibts coole Boni wie einen zusätzlichen Arbeiter.

Dann gibt es etliche Sonderkarten, die mit Sondereigenschaften und Boni locken, dafür muss man aber eine wertvolle Aktion ausgeben. Viele Sondergebäude, die die Herstellung oder den Verkauf erleichtern. Man kann den Weinkeller ausbauen um Rosé oder Sekt herzustellen. Und und und. Zudem ist es durch die Konkurrenz um die Aktionen und Sonderkarten, die oft auch Mitspieler beeinflussen, kompetitiver als man denkt.

Wie gesagt eine Perle in diesem Genre. Einfach zu spielen, aber viele Strategien. Sieht super aus. Tolle Erweiterungen. Sowieso sollte man sofort die „Essential Edition“ kaufen, da sind schon einige Elemente der Erweiterungen enthalten.

9 von 10 Cabernet Sauvignon

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