Ja, das auf jeden Fall. Wir haben bei uns im Labor eine komplett neue chemische Substanz hergestellt. Kollege meinte, wir sollten doch mal chatgpt eine Art Literaturrecherche machen lassen.
Auch nach mehreren Korrekturversuchen beharrte chatgpt darauf, dass die Substanz bereits, existiereund zitierte irrelevante oder inkorrekte Literatur.
Von daher wie bei vielen anderen Fragen und Aufgaben - geht schon in die richtige Richtung, aber sobald Präzision gefragt ist, reicht es zumindest für professionelle Anwendungen nicht aus.
Spontan behaupte ich, dass das nicht funktionieren kann, denn es ist neu und es existieren keine Daten. Ansonsten könnte man ChatGPT au h darum bitten, ein Heilmittel für die schlimmsten Krankheiten zu erstellen.
Aber das wird doch suggeriert, allein durch den Begriff der Generativen KI ![]()
Die soll per Begrifflichkeit doch Dinge erzeugen…?
ChatGTP et al müssen beeindrucken. Dahingehend wird eher gelogen oder etwas erfunden, als es wirklich auf Fakten basieren zu lassen.
„Sorry, dazu habe ich keine Informationen“ fänd ich viel besser, als wenn es mir bspw. in einem ellenlangen Text einen erfundenen Parameter in einer Azure DevOps Pipeline erklärt und damit sogar noch eine gewisse Glaubhaftigkeit anfüttert.
Dem widerspreche ich gleich doppelt.
Zuerst gibt es dutzende bis hunderte Startups, die mit dem geschickten Rebranding von Biotech zu Techbio (
) und dem recht vagen Versprechen von AI-generierten Medikamenten Milliarden an Kapital einsammeln. Gibt viele Probleme damit, die ich auch gerne erkläre, führt jetzt aber ein bisschen zu weit.
Und zweitens wollte der Kollege keine Vorschläge, sondern kurze Analysen publizierter Fachliteratur zu verwandten Verbindungen.
Hat bisher ziemlich bescheiden geklappt.
Ein bisschen besser sind diese „deep research“-Funktionen der großen LLM-Produkte, aber deren Literaturrecherchen geben einem eher ordentliche Start- und ab und zu unerwartete Ansatzpunkte, als dass sie eine Recherche ersetzen würden.
Teilweise beißt sich hier auch die Katze in den Schwanz:
Man könnte ja behaupten, dass man für solche Fälle ja lieber ein spezialisiertes System nutzen sollte, allerdings ist für so einen Fall die Datenbasis auch häufig nicht ausreichend ausgeprägt oder zu fehlerhaft.
Also KI bringt wirklich einige komfortable Vorteile mit sich,
Wie es mich stört, dass vor allem so unfassbar viele Steuergelder für die Digitalisierung einfach mit diesem KI-Hype an die Wand gefahren werden und sinnvolle Digitalisierungsprojekte nicht durchgezogen werden oder man weiterhin schön für ein E-Mail- und ein Schreibprogramm unfassbar viel Geld an einen Tech-Riesen überweist, der sein Betriebssystem mittlerweile sehr aktiv mit Werbung durchseucht.
Wer ein paar Minuten aufwenden mag:
Das hier ist ein sehr erhellender Thread über die Ideologie vieler Sillicon Valley-Tech-Gurus bezüglich der Zukunft des Verhältnisses von biologischen und digitalen Daseins.
tldr: Doomsday-Kultisten
Was für jämmerliche, menschenfeindliche Lappen, die ihre Verachtung für das „gemeine Volk“ in Schmalspurphilosophie und Tech-Gesabbel kleiden.
Tja sind einfach gottgleiche Genies, diese Primaten.
Dieses Gemini live ist ganz ganz gut. Egal ob nun durch die Kamera oder den Bildschirm teilen, das funktioniert auch mit dem iPhone wunderbar. Jetzt muss Gemini nur noch Siri aufessen und ersetzen.
Übrigens sind KIs manchmal noch viel schlimmer als jede noch so schlecht gewordene Google-Suche. Beispiel: ich habe vorhin nach dem Länderspielen von Kevin Großkreutz gesucht. Gemini behauptet es gäbe derer 17.
Die Spiele sind einfach frei erfunden. ![]()
Auch zwei Tore werden ihm da fälschlicherweise untergejubelt.
Immerhin der angegebene Link taugt was und man findet die korrekten 6 Spiele.
KI… ![]()
Das Spiel gegen Schweden 2010 scheint das längste der Geschichte gewesen zu sein.
Vielleicht solltet ihr einfach mal aufhören ein LLM nach Fakten zu fragen…
Ich frage Google und Google selbst bietet mir die Antwort seiner KI ganz oben an.
Ja, das ist natürlich eine Schweinerei.
Nichtsdestotrotz sind doch mittlerweile alle KIs mit dem Internet verknüpft. Von einer guten KI kann ich (als Laie) schon erwarten, selbst zu evaluieren, wann eine normale Internetsuche zu besseren Ergebnissen führt und wann ein Einsatz der KI. Sprich, normale Suchmaschinen sollten Bestandteil einer guten KI sein. Insbesondere dann, wenn einem Ergebnisse der KI beim nutzen einer Suchmaschine aufgezwungen werden.
Siehe auch:
Das Ergebnis: »ChatGPT wurde auf Anfängerniveau regelrecht vernichtet«, berichtet Caruso. ChatGPT habe Türme mit Läufern verwechselt, Bauernangriffe übersehen und immer wieder den Überblick über die Stellung auf dem virtuellen Brett verloren. ChatGPT habe das damit begründet, dass es die Symbole der Schachfiguren nicht genau erkennen könne, schreibt Caruso. Doch auch als er auf die übliche Notation der Schachzüge umgestiegen sei, habe ChatGPT sich nicht verbessert.
Ein LLM evaluiert nicht. Ein LLM weiß auch nicht, wann es halluziniert und ob es mehr Infos braucht. Aber je nach Frage, die du stellst, wird diese mit „Kontext-Informationen“ aus dem Internet angereichert, damit die Antwort eventuell mehr Sinn ergibt.
Als Laie erwartet man von einer KI am besten gar nichts und ist mindestens so misstrauisch, wie man es früher bei Wikipedia war.
Spiel du mal Schach ohne etwas zu sehen.


