Euphorie und Pauperismus

Ich habe mal das Bild entfernt, den muss man nicht sehen. Es gibt doch unzählige Rezepte, meist mit Protein davor, also Protein Eis (da gibt’s doch diesen Ninja Hype, ein Gerät, dass alle weckt aber gut sein soll). Ansonsten halte ich mich an „die Dosis macht das Gift“. Zucker ist nicht grundsätzlich falsch und ab und zu etwas süsses ist doch völlig ok.

Ich habe hier gerade 4dl Milch mit Schoko Whey vor mir. Für gewöhnlich kommt da eher Vanille rein mit TK Beeren, doch ab und zu Schoko finde ich gut und das ist auch süss. Vanille Eis mit warmen Kirschen klingt allerdings sehr gut. Gestern Abend haben wir uns beim Mövenpick auf der anderen Strassenseite zwei Eis geholt. Schön im Biskuit, bei mir gab es eine Kugel Kokos und eine Cookies & Cream. Lecker Schmecker Eis

Du rennst doch Marathon und bist nicht völlig verfettet, da kannst du dir das ruhig gönnen.

Das erklärt einiges.

EDIT: hee, den schönen Verschreiber kannst du doch nicht editieren…

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Da musst du mich verwechseln. Aber ja, mit Gewicht hab ich tatsächlich zum Glück kein Problem. Aber das ist ja auch nicht alles worum es bei Ernährung geht, bisschen weniger Industriezucker wäre auch für andere gesundheitliche Themen gut.

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Ich wittere eine Geschätsidee. Schmuggel und Verköstigung.

Nobody calls me Lebowsky. You got the wrong Guy. I’m the Dude.

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Das Rezept wurde damals glaube ich nur mündlich zwischen Tür und Angel weitergegeben an die nachfolgende Generation. Der Typ der da zugehört hat, ist leider ein bisschen dumm.

Aber du hast mir ja welche geschickt noch. Die waren Mega lecker. Da hätte ich eh erwartet, dass die irgendwann im Handel zu finden sind.

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Klingt ja gut, aber wieso kommen da Pancakes bei raus?

Streng genommen soll man sie in der Pfanne ausbacken. Das Problem dabei ist aber, dass die Hitze niedrig bleiben muss und man sehr lang warten muss, bevor man sie gewendet bekommt, ohne Kaiserschmarrn zu bekommen.

Chemisch kann ich leider nicht erklären was da abgeht. Aber es schmeckt sehr gut.

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Ich hab nach “Eine Banane mit zwei Eiern” giffelnd aufgehört zu lesen.

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ich muss mal schauen, ob ich irgendwo noch etwas niedergeschriebenes finde. habe da schon lange bock drauf.

Hat sich jemand das mit der Banane und Eiern getraut? Ich habe hier viele Eier, doch ausgerechnet jetzt keine Banane. Wir benötigen ein Bild.

Was ich habe ist Toast. French Toast :sabber:

Bananen. :hardlove:

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Und darauf erstmal bei Lieferando im Franchise-Unternehmen bestellen. :ronaldo:

Ich bin da auch ein bisschen ins Hasenloch gefallen. Aber ich musste noch etwas mehr zerdenken, warum diese Reportagen so ein Sehnsuchtsort sind im Turbokapitalismus. Und anknüpfend an die unvernünftigen Alltagssünden aus dem Umfragethread, warum wir oder zumindest ich nicht öfter hinbekomme lieber Pommes bei Schorschs Schrippenscheune zu holen als zu Subway. Natürlich brauch ich auch einen Hipstermagen, der keinen Handwerkermahlzeit braucht. Aber im Grundsatz wollen wir doch alle kleine, mit Herz geführte Läden, die nicht business-optimiert sind, handeln aber danach nicht sobald es minimal anstrengender, teurer oder sonst was ist. Mich beschäftigt generell gerade das Thema Kollektivmacht und wie wenig wir sie nutzen. Wir, 99%, nicht Elite, können durch unsere Kaufkraft konsequent ausgelegt ja doch relativ viel formen selbst bei absolut unverhältnismäßien politischen Rahmenbedingungen und natürlich nur solange wir das große Spiel trotzdem mitspielen, das nehm ich jetzt mal als bittere Realität so hin. Aber irgendwie schaffen es die 1% uns massenpsychologisch aufzuoktroyieren, was Trend sein soll, dann machen es wenige vor und viele nach und dann haben die Ficker plötzlich sogar sich legitimiert dadurch. Während wir es umgekehrt gar nicht mehr schaffen Dinge, die mehrheitsfähig sind gesellschaftlich so konsequent einzufordern, dass Unternehmer oder Gesetzgeber keine Wahl haben als nachzugeben. Vielleicht gibt’s da nocht konstruktive Bewegungen.

Zurück zum Sehnsuchtsort Nordreportagen.

a) Es ist i.d.R. das gute alte Deutschland. Fleißige, ehrliche Leute reißen sich den Arsch auf und kommen damit über die Runden. Begegnen Leuten auf Augenhöhe, bieten Essen günstig an, sehen aus wie Oma und Onkel, werden selbst nicht reich dabei. Ob es dieses Deutschland je in der Breite gab, weiß ich gar nicht, aber es ist die Friedensjahre Kapitalismus Aufsitegs-Erzählung, die Fundament der 3er-BMW-Reihenhausmittelschicht wurde und die jetzt dessen Zerfall in der Folgengeration beiwohnt und verAFDt.

b) Es ist vor allem ein Gedankenurlaub. In diesen Randgebieten mitten im Nichts zu leben, wo der Imbiss die einzige Anlaufstelle ist und die Leute, die dort sind vereinsamte Rentner:innen oder in Monogamie mit der Bierflasche lebende Dauercamper sind über die ich mich sonst aufrege im Hass-Thread, weil sie ihre Engstirnigkeit zur Daseinsberechtigung hochjazzen - in der Realität wäre das absolut schlimm für mich. Als halbstündige Doku ist’s eine Oase. Weil es ist in der Oberfläche das Grundbedürfnis nach friedlichem sozialen Kreis. Jeder mit jedem, die Gespräche alle ohne Ecken und Kanten. „Man kennt sich“. Nicht zu politisch. Nicht zu persönlich. Die wohlige Routine. Imaginäre Urlaub vom hektischen Alltag. Bei „fest und flauschig“ werden diese Dokus ja auch immer exzessiv umschwärmt und ich würde mutmaßen, dass die Schwärmerei vor allem bei denjenigen anfällt, deren Alltag eher belebte Großstadt ist.

Weiß nicht genau, wo ich mit der Ausführung hinwollte, aber ich musste der Faszination dafür, die ich selbst auch wahrnahm, auf den Grund gehen. Ich glaub im Inneren offenbart das unsere Sehnsucht nach harmonischem Gesellschaftstreiben in kleinen Kreisen mit ehrlichen, einfachen Leuten. Obwohl die Grenzen immer schnell aufgezeigt werden, denn was alle eint ist bei den herzlichen Umschreibungen der treuen Kundschaft ist, dass spätestens das 2. Argument ist: „Und zu dem Preis…“ - und da grätscht am Ende dann nämlich leider auch sofort das KO-Kriterium für solche vermeintliche Oasen des menschlichen Unternehmertums dazwischen, denn so ein bisschen sind wir natürlich auch in der Lage solche Ort zu erhalten. Aber klar, wenn’s nach mir geht zahlt jeder neue LIDL 10% kleine-Laden-erhaltungssteuer und jede Region legt selbst fest, dass Ladenzeilen zu X% aus Unternehmer:innen im Umkreis von 10km belegt werden sollen. Politisch ist der Hebel natürlich ein größerer, aber da kommt erstmal demnächst nichts Gutes mehr. Da müssen wir selber ran.

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Wenn man Kopf und sämtliche Nebenhöhlen komplett „zu hat“, durch Naseputzen nochmal extra Druck auf die Nasennebenhöhlen aufbaut, schon merkt wie sich der Druck gleich löst und alles mit einem befriedigenden Knacken frei wird.

:love:

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Ist kein bisschen Platz für Euphorie, sondern nur noch Hass.

Ich war in letzter Zeit gottlob selten krank. Da kann ich auch solch blöden Phasen hier und da was positives abgewinnen.

Wenn es z. Bsp. einen trotz hoher Temperatur kalt durchschüttelt und man sich so wohlig in sein Bett kuschelt und es wieder warm wird.

Alles Luxusprobleme solang es einem nicht zu schlecht geht, I know. Meanwhile hat meine Schwester dieses Jahr schon mehrere Migräneanfälle hinter sich. Mit der möchte ich nicht tauschen.

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, würde sich bei mir da nie wieder was tun, wenn ich mich nicht mit Nasenspray wegballern würde.

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Fußballfankultur. All die Liebe. All das Engagement. Nicht das was Dieter hinter der Bild am plastiktischdeckenverkleideten Frühstückstisch wahrnimmt und über die Chaoten schimpft. Nein - all diese Details, die man wahrnimmt, wenn man in die bubble eintaucht. Beispiel?

Die Laundry Lady der Go Ahead Eagles geht in Rente und die Fans machen eine Choreo für sie. Nicht für einen langjährigen Spieler oder Trainer. Für die Laundry Lady. Versteht ihr das? All ihr, die ihr ohne Liebe seid? Und die steht da tränenüberströmt im Mittelkreis. Für sowas für immer Gruppo-Anti-Dieter!

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