Vorallem auch so wahnsinnig sinnvoll jetzt nur die eine Folge so zu bombardieren auf Grund eines Fakts, der seit der Mike/Will Autoszene vor einigen Jahren ja sowieso schon mehr als klar war
Abseits davon fand ich die Folge aber übrigens jetzt auch nicht sonderlich prickelnd. Natürlich sind die ganzen 1er Bewertungen ein absoluter Witz, aber die 10er auch nicht viel besser. Für eine Build-Up Folge für (hoffentlich) eines der größten Serienfinale aller Zeiten war das schon erschreckend wenig (wie allgemein Volume 2 der Staffel mMn) bzw. einfach viel zu viel Plot-Armor die ganze Staffel lang. Dazu eben auch keine wirklichen Überraschungen, die großen “Twists” der Staffel wie das Wurmloch, 008 (bei der auch von Sekunde 1 klar war, dass die was “anderes” vor hat) oder die zurückkehrende Max hat man leider allesamt schon vor Jahren so gelesen. Dazu eben vieles was button schon geschrieben hat - im Vergleich zur Kay/Army Story (wtf?) war ja selbst der ganze Russland Plot in Staffel 4 absolutes Gold.
Bin gespannt ob sie sich im Serienfinale mehr “trauen” oder leider doch den easy-way-out gehen, mit dem sie bisher durch die Staffel fahren.
Ende STja, kann man so machen. Bei dieser Serie hätte man aber gerne das Ende auch fertig spinnen können und ein richtiges power Happy End einbauen können.
Schön dass wir täglich daran erinnert werden dass die Welt ist wie sie ist, manche Serien dürfen aber auch gerne ein unlogisches feel good hinterlassen.
Das Stranger Things Finale hat mich total abgeholt und die Serie toll zu Ende geführt, bin regelrecht erleichtert. Doch, das war alles allem richtig schön und die Serie wird mir fehlen.
Werde die erste Staffel mit meiner Dame nochmal schauen, die ist erst in der vierten Staffel eingestiegen.
Alles in allem ein ordentliches Ende, kein desaströses Finale wie bei anderen Serien, wobei mir dann doch einige Sachen ordentlich auf den Keks gehen:
Plot Armor des Jahrtausends. Es ist original KEIN Hauptcharakter gestorben, zumindest von der „guten“ Seite (ja ich weiß, Bob, Eddie und Kali. Zähle ich aber alle nicht als Hauptcharaktere). Selbst Elevens Ende wurde offengehalten. Und alle überleben diesen Fight gegen Vecna und den Mind Flayer.
Apropos Fight gegen Vecna und den Mind Flayer: Das hatte für mich bisschen Night King Vibes. Du baust über fünf Staffeln hinweg einen Mythos rund um den großen Boss auf, alles läuft auf die verheerende Schlacht hinaus…Und dann ist die Nummer in fünf Minuten durch? War mir zu wenig.
Dr. Kay…Einfach eine Staffel lang mehr Antipathien als Vecna verbreitet, nur um dann quasi gar kein Ende zu bekommen. Ich fand den Zeitsprung zwar generell gut, aber dieser ganze (für mich generell eher anstrengende) Army Plot wurde einfach wegignoriert. Wie ist es nach Elevens Verschwinden weitergegangen? Hat man gar nicht mehr thematisiert, dass Hopper und die Kids diverse Soldaten abgemurkst haben? Sind Kay & Co nach der Szene einfach nach Hause gefahren, weil Eleven nicht mehr da war? Wirkte für mich fast ein bisschen so, als hätten die Duffer Brüder den Tod von Brenner in Staffel 4 bereut und einen neuen Gegner gebraucht.
Aber um versöhnlich zu enden, was mir gut gefallen hat:
Jamie Campbell Bower (Vecna) ist ein irrer Schauspieler, für mich das Highlight der letzten beiden Staffeln.
Ich persönlich habe den Eindruck, das Upside Down, das Abyss und Vecnas Story verstanden zu haben. Ich finde das wurde alles rund zu Ende erzählt.
Mir hat die letzte Szene gefallen. Die Serie endet wie sie beginnt, mit D&D im Keller.
Ich werde mir irgendwann bestimmt mal einen ReWatch gönnen, einfach um zu gucken, ob die Serie am Stück funktioniert und wie sehr sie von dem ganzen Hype gelebt hat. War aber alles in allem eine gute Unterhaltung, danke an die Duffer Brüder.
Bin absolut zufrieden mit dem Großteil des Finales, hat die mMn doch schwächere Volume 2 insofern also doch noch ein wenig gerettet. Vor allem in Sachen Emotion und Actionsequenzen haben sie zumindest (fast) alles richtig gemacht.
Natürlich gibt’s aber dennoch einiges zu bekriteln, wie @Bastinho auch schon gesagt hat:
Den Plot Armor hatte ich ja schon im vorigen Post erwähnt. Das ging natürlich auch im Finale so weiter und lässt schon einen recht faden Beigeschmack bei mir. 008 hat man im Endeffekt also wohl nur deswegen zurückgebracht um zu versuchen der schlechtesten Folge der Stranger Things Vergangenheit ein wenig zu helfen und gleichzeitig zumindest einen “guten” Charakter zu haben, den man im Finale onscreen (Elfie zählt insofern nicht) sterben lassen kann, ohne das es irgendjemanden wirklich interessiert
Endkampf gegen Venca/Mindflayer war optisch ein absolutes Highlight, aber der Vergleich mit dem Night King Fight trifft’s tatsächlich sehr gut. Das war alles VIEL zu einfach. Viel zu schnell. Ohne wirklich große emotionale Wirkung (einzig die Zugabe von Joyce war nett). Und so ganz nebenbei gefragt: Wo waren eigentlich die Demogorgons und Dogs? Nett von Henry, dass er ihnen gerade an dem Tag Urlaub gegeben hat, an denen er die Welt zu seiner machen wollte
Die ganze Army Story ist auch nach dem Finale das schlimmste an der Staffel. Kay hat in keiner einzigen Sekunde überzeugen können; dazu die ganzen unlogischen Entscheidungen im Plot. Das angesprochene nicht vorhandene Ende davon. Einfach alles rund um diese Army Story war tatsächlich viel viel schlechter als der Russland Plot.
Großes Plus für die ganze Story rund um Henry/Vecna/Upside Down/Abyss. Das war alles wunderbar rund und schön erzählt und wie bereits erwähnt wurde definitiv schauspielerisch das absolute Highlight der Staffel.
alles was nach dem Vecna Kill erzählt wurde war sehr schön; die letzte Szene ein absolutes Highlight und würdiger Abschluss der Geschichte. Fand’s allgemein auch sehr gut, dass sie kein “Henry wird in letzter Sekunde doch noch gut” oder “am Ende flackert noch eine Lampe im D&D Raum um zu zeigen, dass Mike mit seiner Geschichte doch eventuell die Wahrheit erzählt” eingebaut haben. Hätte es definitiv noch mehr gefeiert, wenn nicht im Endeffekt alle Charaktere außer Mike das ultimate Good-Ending bekommen hätten, aber nun gut - soll halt so sein.
Erst vor einigen Wochen wurde mir eins von vielen “How the Wire changed Television” Videos in die Youtube-Startseite gespült, was für einen sofortigen Rerun meinerseits gesorgt hat, um dann kurze Zeit später wieder mit so einer traurigen Nachricht konfrontiert zu werden:
Asche auf mein Haupt, den Tod von James Ransone hatte ich - wahrscheinlich aufgrund unserer schnelllebigen Zeit - vom Zeitpunkt her als viel früher abgespeichert, aber das ist ebenfalls nur wenige Wochen her:
Bin seit gestern durch mit Staffel 1 und doch einigermaßen ernüchtert. Ja, die Serie sieht gut aus und der Plot ist grundsätzlich spannend, aber ich hatte mir in allen Bereichen mehr erwartet. Alles ok, ohne wirklich herausragend zu sein. Carols Entwicklung von Hass zur plötzlichen Liebe und dann wieder Hass fand ich auch arg konstruiert.
Dazu einfach nur Hass, dass S1 mit so einem blöden Cliffhanger startet. Also eine Staffel nur zu produzieren, um mindestens eine weitere anschließen zu können, mag ich überhaupt nicht.
Pluribus ist jedenfalls keine Serie, die ich top of mind weiterempfehlen würde, wenn mich jemand nach Serientipps fragt. Ich möchte wissen, wie es weitergeht, man hätte das aber sicherlich auch in 1-2 weiteren Folgen komplett erzählen können.
Also mir fehlen jetzt noch glaub ich zwei oder drei Folgen von Stranger Things, aber das holt mich mittlerweile irgendwie gar nicht mehr ab. Im besten Fall liegt es einfach nur daran, dass wir jetzt innerhalb von 2 Monaten noch einmal alle Staffeln geschaut haben und dadurch übersättigt sind, aber mehr als noch in den anderen Staffeln (wo es das auch gab), nerven mich viele Dinge einfach nur noch.
Die Hälfte der Screentime steht oder sitzt eine Personengruppe zusammen und heckt nen Plan aus. Dabei wird immer irgendein komischer Vergleich gezogen. (“Stellt euch vor, dieses Mikrowellenpopcorn ist jetzt Vecna!”)
Damit einhergehend gibt es immer jemanden (jeder ist mal dran), der dann den Über-Plan hat. Und plötzlich alle Zusammenhänge begreift. Auch wenn sie es mit Wesen aus einer anderen Welt zu tun haben, ist plötzlich dann alles ganz logisch und physikalisch smart durchdacht.
Typisch Netflix für alle, die nebenbei am Handy sind, gibt es dann auch immer noch ein oder zwei Leute, die das nochmal “in einfachen Worten” zusammenfassen, weil sich der Ideengeber natürlich unnötig fachmännisch ausgedrückt hat (“Mo-mo-mo-moment…willst Du damit etwa sagen, dass…”)
Dann diese ganze Turnbow-Trap-Nummer, die 1:1 auch aus Kevin allein zu Haus sein könnte und schon in Skyfall nicht funktioniert hat, sobald man das einmal in ein ernstes Setting übertragen möchte.
Gut, und dass Millie Bobbie Brown vor lauter Botox keine Mimik mehr hat, hilft der Emotionalität der Serie auch nicht wirklich. Immerhin kann sie zwischendurch immer mal wieder den Arm für ihren Signature Move heben.
Sehe ich tatsächlich komplett anders. Gut, ich bin harter Gilligan Fanboy und daher vermutlich nicht wirklich objektiv. Zudem finde ich Rhea Seehorn auch wieder phänomenal und zünde irgendwas an, wenn sie diesmal nicht mit Preisen zugeschüttet wird (den Critics Choice Award hat sie schonmal abgeräumt, für einen Golden Globe ist sie nominiert).
Wenn wir aus Breaking Bad und Better Call Saul eins gelernt haben: Man sollte Gilligan vertrauen, bis die Serie vorbei ist. Wie viele Zuschauer sind damals jeweils abgesprungen, weil ihnen die Erzählweise zu langsam war, obwohl gerade das die große Stärke beider Serien war. Alle Hauptcharaktere wurden tiefgründig erzählt und dargestellt. Und das empfinde ich jetzt auch wieder so. Die Serie nimmt sich viel Zeit, um Carols Charakter zu erzählen.
Was du als Sprung von Hass zu Liebe zu Hass wahrnimmst, ist meiner Meinung nach nichts anderes, als Carols Versuch, mit dieser neuen – völlig abgefuckten – Situation klarzukommen. Plötzlich ist dein ganzes Umfeld wie eine einzige, gut gelaunte KI, die anfängt zu krampfen wenn du sie anmotzt. Und die dich einfach komplett alleine lässt, weil es ihr zu viel wird. Ich verstehe Carols Stimmungsschwankungen da schon.
Und der Cliffhanger…ja gut, dafür sind Staffelfinals leider da. Mich nervt das auch, dass wir jetzt vermutlich mindestens ein Jahr auf die nächste Staffel warten müssen, eher länger. Aber ich sehe die Story nicht in 1-2 weiteren Folgen zu Ende erzählt. Der Ursprung des Virus ist ja zum Beispiel noch gar nicht ergründet, wird aber meiner Meinung nach noch erzählt werden (die regelmäßige Einblendung der Timeline lässt zumindest vermuten, dass die Zeit vor der Infektion noch eine Rolle spielen wird). Und es gibt immer noch immune Personen. Und die Theorie, dass infizierte Personen „geheilt“ werden können. Und und und.
Gilligan hat in irgendeinem Interview gesagt, dass er die Serie für mehrere Staffeln entwickelt hat, ich glaube 3 oder 4 sollen es werden. Von daher wird da schon noch einiges kommen. Und wie gesagt: Ich kritisiere Gilligan erst, wenn das Serienfinale durch ist und ich nicht zufrieden bin.
Meinst du mit Liebe den Moment, in dem Carol die Lebensform wieder in ihrer Nähe haben will? Das fand ich recht nachvollziehbar, da soziale Isolation für einen längeren Zeitraum schon extrem hart ist, vor allem, wenn man es nicht gewohnt ist.
Das Erzähltempo ist schon mörderisch langsam, dennoch fängt es gerade so halt auch die Stimmung extrem gut ein. Letztlich liegt viel natürlich auch einfach an Rhea Seehorn.
Für die breite Masse wird die Serie wohl nichts.
Ed: natürlich gedrexxt vom Gilligan Fanboy
+1 @nior Stranger Things bin ich dagegen tatsächlich auch schon (ich meine) irgendwann in S03 ausgestiegen. Am Anfang war allein das 90er Setting cool, aber letztlich fand ich das da schon alles sehr repetitiv.
Ich finde die Serie schon gut und bin auch Gilligan Fanboy und großer Fan von eigenem Tempo, aber irgendwie springt der Funke nicht so über. Es bleibt die ganze Zeit das Gefühl, dass da viel mehr drin war. Mir hat es deutlich besser gefallen als meiner Frau, aber auch die filmische Exzellenz, die Gilligan ja sonst hat, kam nur vereinzelt zum Vorschein.
Die KI Analogie haben wir auch gezogen, das ist ja wirklichunerträglich, wie positiv alle immer sind. Was mir wahrscheinlich fehlt, ist mehr von den „Aliens“ zu sehen, das ist einfach viel zu vage. Die haben ja anscheinend einen Weg gefunden, Menschen ganz einfach joinen zu lassen. Der Weg über 9 Folgen bleibt aber komplett verborgen, obwohl die Serie genau damit anfängt, wie sich der Virus verbreitet.
Der Paraguayer ist mir auch etwas überzeichnet, den Franzosen fand ich top. Dass die anderen “normalen” Menschen quasi komplett ignoriert werden, fand ich auch etwas schade. Dann, dass Carol zwar auf einen Schlag Hunderttausende Menschen aus Versehen getötet hat und es ja beim Virusstart eigentlich ein unglaubliches Chaos gegeben haben muss, wird nur erzählt und maximal angedeutet.
Da wäre noch so viel mehr drin gewesen. Jetzt wartet man wahrscheinlich 2 Jahre lang auf eine Fortsetzung.