Und wie @jouston schon schrieb.
Wenn man gerne über ein Serienende quatschen würde, statdessen das Forum offtopic auf andere User und einen Ausdruck eingeht
Wir sind quasi die Anti-Ki des Internets.
Gib mal im SC Fargo Staffel 5 ein und schaue was am Ende raus kommt - ah ja, Palästina Konflikt.
Nach mittlerweile fünf von insgesamt neun Folgen der ersten Staffel von Pluribus ist es glaube ich mal an der Zeit für ein paar Worte, zumal Folge 5 mit einem fiesen Spoiler geendet hat.
Die Serie verschwendet keine Zeit und startet direkt mit der Erzählung, wie es dazu kommen konnte, dass alle Menschen auf der Welt plötzlich so „glücklich“ sind. Das ist sehr gut gemacht, ohne unnötig in Details zu gehen, die eh niemand verstehen würde. Erst danach wechselt der Fokus auf die Hauptfigur Carol und dort bleibt er auch, denn einige Nebencharaktere sind zwar öfter zu sehen, aber im Grunde ist die Serie eine One-Woman-Show von Rhea Seehorn (welche für diese Leistung die Emmy Nominierung sicher haben sollte).
In den ersten beiden Folgen und auch weiteren Verlauf sieht man immer wieder, dass das Budget der Serie auch sehr hoch war. Nichts sieht billig aus, der „Hive“ funktioniert wirklich sichtbar wie ein großes Ganzes.
Und auch wenn die Thematik durchaus im Sci-Fi Genre angesiedelt werden kann, so geht es doch immer nur um Carol und wie sie mit dieser absurden Situation umgeht und nicht um irgendwelche Alienaction und das ist wunderbar!
Ich kann jedem nur raten die Serie entweder direkt anzufangen, oder später in eins durchzuschauen, sobald alle neun Folgen verfügbar sind.
Ein bisschen spät zu der Party, aber wir haben es endlich geschafft die zweite Staffel zu schauen. Und wow hat die mir gut gefallen!
Es ist Jahre her als ich das dazugehörige Spiel gezockt hatte und mir sind daher nicht mehr alle Details präsent, im großen und ganzen hat man sich aber geradezu 1:1 an die zumindest storytechnisch hervorragende Spielvorlage gehalten. Zudem sind die gesamte Optik, die Musik, die Atmosphäre und die Schauspielleistungen auf einem äußerst hohen Niveau. Chapeau, selten, dass eine Vorlage so rundum gelungen umgesetzt wird!
Ellie und Abby sind zwar im Vergleich zu ihren Videospielvorlagen etwas anders porträtiert, dennoch insgesamt sehr passend. Besonders Ellies Ambivalenz zwischen entschlossener Kämpferin und sozialer Überforderung war dabei besonders nachvollziehbar, wenn man bedenkt in welcher Welt sie aufwuchs. Bei Dina war ich kurz davor selbst einen Crush auf sie zu bekommen und bei Joel zeigt Pedro Pascal, dass er auch ohne Maske absolut überzeugend seine Rolle verkörpern kann.
Ja die Serie ist nichts für schwache Gemüter, einige Szenen sind arg drastisch dargestellt und eine FSK16 Freigabe ist da teilweise schon überraschend gewesen. Spätestens als Ellie in der letzten Folge das Baby rausschneiden soll, musste selbst ich eine Augenbraue heben.
Ich hoffe, dass die kommende letzte Staffel (oder, falls es doch zwei werden, diese beiden) dieses hohe Level beibehalten kann. Leider wird es damit nichts vor 2027. Einerseits eine sehr lange Wartezeit, andererseits genug Zeit für die Produzenten mit großer Sorgfalt ein rundum gelungenes Meisterwerk zu schaffen. Der Wechsel auf Abby als Hauptdarstellerin ist zwar nur konsequent und richtig, der Perspektivwechsel wird aber auch eine große Herausforderung.
Für Staffel 2 gebe ich auf jeden Fall überzeugende 9 von 10 Fireflies.
Diese letzte Staffel von Stranger Things ist überraschend gut, auch dass da alle älter sind. Bildgewaltig und mit vielen und guten Atmos Effekten. Womöglich wird das ein gelungener Abschluss der Serie.
Ich fand die ersten Folgen unterhaltsam aber bei weitem nicht so stark wie die famose 4 Staffel. Ich fiebere hier bisher nicht wirklich mit, alles geht so superschnell und nunja, das sind erwachsene Schauspieler in Kinderklamotten, wirkt ab und an etwas unfreiwillig komisch. Schon klar dass die nichts fürs älter werden können aber es fällt halt auf.
Das ist mir auch aufgefallen. In vielen Filmen und Serien sind die Schauspieler älter als ihre Rolle, was man sehr oft nicht erkennt. Da ist es eher umgekehrt.
Staffel 1 war toll, die zweite mit Abstrichen auch noch. Alles danach war seltsam lustlos aufgeblasenes Cashcowmilking. Staffel 5 ist bisher more of the same, also okay, finde ich. Aber der Nostalgiefaktor stimmte bisher in jeder Staffel.