Wo kann man das denn lesen? In den von dir verlinkten Artikeln jedenfalls nicht.
Ich denke, dass es beides gab. Ich lese von der der A100 in Berlin, wo das nicht gemacht wurde und von anderen Beispielen (z.B. Grenzübergänge), wo das gemacht wurde. Es gab oder gibt da bestimmt auch schlauere und wenig schlauere AktivistInnen oder manche haben nach der Kritik reagiert.
Dieser ganze Quatsch a la „er ist geflogen, deshalb ist er ein Heuchler“ war halt 1 zu 1 eine Kampagne rechtspopulistischer Medien um den Protest zu delegitimieren, wenn du selbst Jahre später noch diesen Punkt aufgreifst liegt die Beeinflussung nahe. ![]()
Ich weiß insgesamt gar nicht ob du das Konzept zivilen Ungehorsams verstanden hast. Das hört sich alles nach „das sollen sie ruhig machen, aber bitte ohne zu stören“ an.
Ach unser prominentes Beispiel fand die Kritik damals auch angebracht.
Das Konzept ist mir bekannt, doch ich muss nicht jede Aktion wie eben diese gut finden, auch wenn ich die Motivation dahinter verstehe.
Denkst du oder weißt du (wie zuvor suggeriert)? Wenn man es nachlesen kann, kannst du doch bestimmt Belege dafür verlinken? Ich konnte jedenfalls keine finden, dagegen sah „Rettungsfahrzeuge standen aufgrund fehlender Rettungsgasse im Stau“ nachweislich z. B. bei der oben verlinkten Aktion mit Beteiligung des Rollstuhlfahrers so aus:
Schön zu sehen, wie Dutzende Autofahrer:innen offenbar nicht in der Lage sind, Verkehrsregeln einzuhalten.
Eine Sitzblockade löst Chaos auf, überrascht dich das?
Liegt da tatsächlich ein Mensch rechts neben dem Audi oder ist das nur eine Weste?
Was macht das Teil da links im Bild auf dem Pannenstreifen? Wie sollen da die Autos vorbei wenn sie da eine Rettungsgasse bilden wollen? Also müssten alle in der Mitte auf die reche -oder auf die linke Spur. Rechts ist nichtig so gut, da liegt ein Mensch? Was tut er da? Und wäre die Person mit dem Schild in der Mitte aufgestanden?
Zu deinem Bild:
Es kam glüclicherweise nicht zu konkreten medizinischen Folgen, dann ist ja war also alles gut?
Den Artikel habe ich gelesen (hattest du ja oben schon verlinkt), es wird dort mit keinem Wort erwähnt, dass keine Möglichkeit zur Durchfahrt freigehalten wurde.
Wie
mit zwei Mietfahrzeugen quer über die Fahrbahn gestellt und so die komplette Breite der Autobahnfahrspur eingenommen
aussah, kannst du dem Bild oben ja entnehmen: zwischen den beiden Mietwagen ist eindeutig genügend Platz, um ggf. mit einem Rettungsfahrzeug hindurch zu fahren.
Nein, nicht die (nicht vorhandenen) Folgen sind Grundlage für eine Bewertung, sondern die Durchführungen des Protests.
Also falls sich das auf das Foto bezieht, würde ich schon gern die Frage stellen, wie man da eine Rettungsgasse bilden soll.
In dem Artikel ist die Rede von zehn Aktivisten, von denen sich neun auf der Fahrbahn bzw. an Fahrzeugen festgeklebt haben. Die beiden Audis links und rechts im Vordergrund sind die Mietwagen, mit denen die Aktivisten zur Aktion gefahren sind und an denen sie sich dann festgeklebt haben. In der Fahrbahnmitte sitzen ebenfalls Klebende und ein Rollstuhlfahrer. Das ist wahrscheinlich der Aktivist, der sich nicht festgeklebt hat.
Also ja, es handelt sich hierbei sicher um eine gewaltlose Aktion des zivilen Ungehorsams, dennoch besteht für die Autofahrer keine Möglichkeit, eine Rettungsgasse zu bilden, zumindest nicht, ohne die Aktivisten umzufahren.
Dir ist bewusst, dass die Leute dort festgeklebt sind? Bisauf den Rollstuhlfahrer.
Es müsste also der Rollstuhlfahrer aus dem Weg gebracht werden und dann müsten alle Fahrzeuge auf der Mittelspur durch diese enge Lücke fahren, damit eine Rettungsgasse gebildet werden könnte. Das dürfte bei einem kleinen Transporter bereits schwierig werden.
Wie wollen wir denn denn da diskutieren, wenn in dem Artikel steht, dass Einsatzkräfte behindert wurden und du das nicht akzeptierst und von genügend Platz schreibst? Wir wissen nicht, zu welchem Zeitpunkt die Bilder entstanden sind. Mir wurde hier Beeinflussung durch Rechtspopulismus vorgeworfen und du glaubst dem Artikel nicht. Was soll ich da schreiben, du bist im Team Lügenpresse und Beeinflussung von Rechts? Es ist doch nativ zu glauben, dass da niemals ein Einsatzwagen behindert wurde. Und wie von @Blumensteyn geschrieben gab es da doch gar keine Chance.
Wo liest du das raus? Ich widerspreche doch nicht der Aussage, dass Rettungskräfte (dadurch, dass sie im Stau standen) behindert wurden, sondern lediglich der Behauptung, dass die Protestierenden keine Möglichkeit berücksichtigt haben, Rettungskräfte ggf. durchfahren zu lassen.
Da der Rollstuhlfahrer zusätzlich erwähnt wird, gehe ich davon aus, dass er nicht zu den zehn Erstgenannten gehört.
Da eine Rettungsgasse immer zu bilden ist, wenn der Verkehr stockt bzw. nur noch Schrittgeschwindigkeit gefahren werden kann, kann ich mir kein reales Szenario vorstellen, in dem es für Autofahrer tatsächlich unmöglich sein soll, diese nicht zu bilden. Das würde ja bedeuten, dass alle beteiligten Fahrzeuge schon zuvor keinerlei Rangierabstand gehabt hätten und alle abrupt zum Stillstand gekommen sein müssten.
Du hast mich nach Quellen gefragt, was ist deine Quelle für diese Behauptung?
Die hast du doch weiter oben aufgestellt:
Genau mit diesem Zitat bin ich in die Diskussion eingestiegen.
Womöglich sollten wir uns wieder um Herrn Merz kümmern.
Ja, das liest sich in der Theorie zwar gut und sollte auch so gehandhabt werden, abe rin der Praxis ist es in den meisten Verkehrssituationen mit einem hohen Aufkommen an Verkehrsteilnehmern quasi unmöglich, das immer, unmittelbar im Augenblick des Stillstands, umzusetzen.
Auf einer dicht- und vielbefahrenen Stadtautobahn wie der A100 werden dort tagsüber alle drei Spuren voll belegt gewesen sein. Die beiden Audis werden dann links und rechts gemeinsam die Warnblickanage angeworfen und relativ zügig abgebremst haben, um den Verkehr zu stoppen. Das Zeitfenster für Schrittempo dürfte sich da im unteren einstelligen Sekundenbereich bewegt haben.
Da wird dann ruckzuck alles gestanden haben. So schnell kommst du nicht nach links oder rechts weg, ist ja alles voll. Und bevor die Idee aufkommt: auch in der Mitte fährts du nicht einfach durch, wenn links und rechts die Warnblinker angehen und der Verkehr plötzlich zum Stehen kommt.
Weiter hinten kann das dann schon ganz anders aussehen, weil der Stillstand dann mit Verzögerung und weniger Abruptheit ankommt. Da hat man dann Zeit (und Platz), eine ordentliche Rettungsgasse zu bilden.
Dies nur für alle Nichtautofahrer.
Ansonsten, wie oben empfohlen, gerne wieder zurück zu Herrn Merz und seinen Spießgesellen.
Das ist genau die Herangehensweise die ich von früheren Diskussionen aus meinem Bekanntenkreis kenne.
„Jetzt reden wir aber wieder von was anderem…“
Ich finde diese Klimakleber Aktion auch wirklich sehr sehr unglücklich. Warum? Der einzelne Leidtragende ist derjenige, der zur Arbeit, zur Schule, in den Feierabend, in den Urlaub, zum Einkaufen und was auch immer will. Dabei nimmt er das Auto. Für’s Klima nicht unbedingt top, aber es gibt wahrscheinlich Faktoren, die die meisten dazu zwingen den individuellen Verkehr zu wählen.
So, nun ist Autofahren in den meisten Fällen nervig und ein Zeiträuber. Das bringt dann natürlich die einzelnen Individuen in ihren Autos schwer auf die Palme, wenn sie jetzt als Bonus länger in der Karre sitzen dürfen. Das soll wahrscheinlich auch der Grund und das Ansinnen sein. Aber was soll dann jetzt jemand tun, der davon genervt ist? Es kann doch nicht die Erwartungshaltung sein: „ahh jo, ab jetzt alles 100% für die Umwelt!!!“ - stattdessen ist man von der Aktion genervt, man ist von Klimakleber genervt und die Assoziation mit Klima wird keine bessere.
Was will ich damit sagen? Man müsste sich da schon was besseres und durchdachteres einfallen lassen. So hat und bringt man den größten Teil eher gegen sich auf.
Ja ist leider alles richtig, scheinbar wars am Ende wohl auch alternativlos.
Ich habe das geschrieben, weil wohl alles gesagt wurde. ![]()
Hier ein Beitrag für positive Stimmung. Diese Seite hat einen schöne Begrüssung.
Edit: Wunderbar, wie das bereits in der Vorschau angezeigt wird.
Nicht überraschend, doch stellt euch mal vor, ihr verliert jemanden, der lange auf der Warteliste war und dann kommt diese news.
Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit hat sich erfolgreich einer Lungentransplantation unterzogen. Nach der Diagnose Lungenfibrose und der Aufnahme auf die Warteliste vor zwei Wochen verlief die Transplantation laut Königshaus ohne Komplikationen.
Quelle: WELT TV
