Gefeiert wurde der Trailer und der war/ist auch wirklich gut. Den Film fand dich dann nur zu Beginn gut und die letzten 30 Minuten waren dann richtig schlecht. Davon soll es drei Teile geben, ich glaube nicht, dass das besser wird.
Wo ich bei Filmen bin, dass ich mal Dakota Jones und Pedro Pascal in einem Film sehe, hätte ich auch nicht gedacht. Was ist Liebe wert: Materialists war ganz ok, auch wenn ich froh war, dass ich dafür nicht wie von meiner Frau vorgeschlagen 30 Minuten mit dem BUS ins Kino musste.
Ich habe gestern abend eine Wissensluecke aufgefuellt und Natural Born Killers gesehen. Was fuer ein crazy shit. Vollkommen ueberdreht. Und richtig krasse 90er-Trash-TV-Vibes.
Ich hatte danach das Gefuehl, ihn eigentlich direkt nochmal gucken zu wollen, das ist schon eine Seltenheit. Woody Harrelsen ist ja einer meiner Lieblingsschauspieler und auch hier wieder grossartig, aber auch Robert Downey Jr. richtig stark.
Was hingegen über 2,5h schlecht ist, ist die Einreichung Deutschlands für den Oscar 2026: „In die Sonne schauen“.
Ich war sehr gespannt als ich den Trailer und dazugehörige Infos sah: Vier Zeitebenen deutscher Geschichte, die Altmark () als Drehort, Auflösung klassischer Erzählstrukturen. Am Ende darf man dann aber nur 2,5h ratlos den Figuren zuschauen, wie diese sich durch belanglose und vielfach auserzählte Geschichten hangeln. Blicke in die Kamera, wahllos einsetzende Musik, achronologisches (?) Erzählen und verwackelte Kamerabilder versuchen hier verzweifelt noch irgendeine Tiefe vorzugaukeln, die aber leider einfach nicht gegeben ist. Das war wirklich wahnsinnig ermüdend.
Ich schaue mir gerade Superman 2025 an und frage mich, ob ich im falschen Jahrzehnt lebe. Das muss 2025 wohl genauso sein, doch für mich ist das eher schwer zu ertragen.
Major League aus dem Jahre 1989 ist ein ganz toller Feel Good-Movie, der jedeM ans Herz gelegt sei, auch denen, die sich nicht mit Baseball auskennen. Der ist so wundervoll das Kind seiner Zeit mit allen Unkorrektheiten und Visuals und Storylines.
War im zarten Alter von ca 12 bis 13 Jahren einer der besten Filme überhaupt, zeitgleich ist Baseball hier in der Region popular geworden wozu man sogar selber beigetragen hat. Jedes Dorf hatte ne Mannschaft. Schön wars, auch wenn der Sport natürlich Kappes ist.
Zugegeben, es ist lange her, dass ich den gesehen habe, aber wie kann denn ein Pauly Shore-Film nicht zeitlos sein? Steinzeit Junior geht doch auch noch voll klar: “Grätschen Sie mir mal nicht so in die Attitüden, Altkruster!”, “SOẞE TANKEN.”, “Frische Teile, das wird saftig, aaaaaahooouuuuuuu! Buuuutze!”
Ich schreib ja sonst meistens über Sachen, die ich mag, aber muss mir gerade mal Luft machen.
Ich hab mich echt auf Highest 2 Lowest gefreut. Spike Lee und Denzel, was soll da schief gehen, aber boah, war das eine Scheiße.
Ich bezweifle dass sie selbst wussten wo der Plot hin soll. Entführung des Kindes, Vater nimmts in die Hand, Lösegeldübergabe, gabs alles seit den 90ern schon hundert Mal. Aber so unspannend wahrscheinlich selten. Die Verfolgungsjagd war dann schon unfreiwillig komisch.
Dazu absolut hölzerne Dialoge, zum Teil auf Telenovela-Niveau, komische Entscheidungen, schlechte Schauspieler*innen wie Denzels Frau.
Am schlimmsten war aber die Filmmusik. Nahezu alles (Dialoge) wird von unglaublich nervigem Geklimper oder Spannungsmusik aus vergangenen Zeiten begleitet. Und das in einem Film, in dem Denzel den Musikmogul eines schwarzen Plattenlabels spielt.
Gerade jetzt läuft der Pferdeflüsterer aus dem Jahr 1998. Ich hatte keine Ahnung, dass da an der Seite von Robert Redford die sehr junge Scarlett Johansson spielt, die damals mit 11 Jahren für den Film gecastet wurde. Beim release war sie 14 Jahre alt.
Entweder sollte ich mir bewusst werden dass ich vielleicht auch gar keine Filme wirklich mag oder das Niveau an Filmen ist wirklich so weit unten dass so ein Film als „modernes Meisterwerk“, „einer der größten Filme der letzten 20 Jahre“ oder als „sofortiger All-Time Classic“ bezeichnet wird.
Ich mag die Filme von Paul Thomas Anderson schon sehr. Nur der hier wirkt mir etwas wild zusammen gewürfelt. Als hätte ihm jemand vor 7-8 Monaten gesagt: Schau dir mal Amerika an, mach doch mal schnell einen Film und wirf am besten ALLES rein was derzeit diskutiert wird und im Gespräch ist. Ganz egal ob es das große Thema des Films ist oder nur ein Einzeiler, Hauptsache es ist von der ersten bis zur letzten Sekunde vollgestopft.
Man muss aber schon sagen dass es in den 2 Stunden 50 nie wirklich langweilig wird und es sich schon eher wieder 2 Stunden anfühlt. Dennoch hätte man auch hier gewisse Szenen komplett streichen können (Kloster) ohne dass etwas gefehlt hätte. Und gerade gegen Ende gibt es auch eine Szene die ich nicht so ganz nachvollziehen konnte. Das wirkt mir zu konstruiert (Virgil Throckmorton weiß natürlich sofort WER da gerade WO mit dem Auto fährt ) aber da musste man natürlich irgendwie die Kurve kriegen.
Alles in allem ganz unterhaltsamer Film der den Vorschusslorbeeren keinesfalls gerecht wird. Aber das wäre sowieso schwierig bis unmöglich gewesen.
Richtig Spaß gemacht hat Benicio del Toro. Der Charakter hätte schon fast ein Spin-Off verdient. Und natürlich war es schön Avon Barksdale wieder zu sehen.
Wir haben uns gestern den Film über die Sag wahre Geschichte von Iron M Tell angesehen. Ein paar Mal muss ich lachen und gleichzeitig wurde mir bewusst, dass ich die Geschichte um die Habsburger total vergessen habe. Aufstieg, Macht und Niedergang. Dazwischen über 200 Jahre Schlägerei mit der Schweiz und Inzest. Witzig war auch, wie sie die Arschlöcher im Film super getroffen haben. Gessler und sein Assistent sahen schon unsympathisch aus, bevor die das erste Wort gesprochen haben. Beng Kinglsey hatte als König Albert nicht viel screen time, die haben da wohl nach Minuten abgerechnet.
@Trasher
Hattet ihr da mal was im Podcast? Bevor ich mich auf arte und YouTube austobe.