Wie und wo macht ihr denn Urlaub? ![]()
Nahezu 10 Jahre (oder sogar mehr) nicht mehr am Flughafen wäre ehrlich gesagt irgendwie undenkbar für mich.
Wie und wo macht ihr denn Urlaub? ![]()
Nahezu 10 Jahre (oder sogar mehr) nicht mehr am Flughafen wäre ehrlich gesagt irgendwie undenkbar für mich.
Die Frage lässt sich ja auch umdrehen… :umagath: ![]()
10 Jahre vielleicht nicht, aber häufiger als alle paar Jahre mal muss ich nicht fliegen. Durch Europa kommt man ja auch ganz gut mit Auto und Zug.
Ich war tatsächlich 10 Jahre nicht im Urlaub. Weil ich für mich persönlich super Zuhause abschalten kann und es nie eingesehen habe einen vierstelligen Betrag zu zahlen um 7-14 Tage irgendwo anders zu sein. Erst seitdem wir Kinder haben mache ich wieder Urlaub.
Ich mag fliegen (zumindest wenn man den ökologischen Fußabdruck mal ausklammert) und finde das ist jedes Mal ein ganz besonderes Erlebnis. Allerdings ist mein letzter Flug mittlerweile auch 8 Jahre her. Das waren damals unsere Flitterwochen nach Mauritius.
Danach waren alle Urlaube, auch bedingt durch kleine Kinder, immer auf vier Rädern.
Sofia hat nen wunderbaren Flughafen.
Alleine im Deutschland gibt es doch locker 15 wunderschöne Gegenden um Urlaub zu machen. Und Europa reicht einem wohl lebenslang aus. Klar ist es schön mal in Thailand zu sein, in Japan oder dem USA, aber das ist für mich etwas das ich maximal alle 10 Jahre mal mache.

Bei uns fällt gerade auch bei jeder Überlegung, wo man als nächstes mal wieder hin könnte, Noordwijk als eine der ersten Optionen.
Also in der geilsten Statdt der Welt!
Verstehe ich. Und macht sicherlich auch einen Unterschied, ob man Kinder hat oder nicht. Ich persönlich bevorzuge zumindest ein Mal im Jahr einen Ausflug in den Süden, wo ich mich auf (spät-)sommerliche Temperaturen verlassen kann, was in Deutschland (im Voraus) nicht planbar ist.
Und mir graut es davor, mich ~24 Stunden plus Pausenzeiten aus Norddeutschland in ein Auto zu setzen, um z.B. die italienischen Inseln zu bereisen, da würde ja schon knapp die Hälfte der Urlaubstage nur für An- und Abreise draufgehen und zusätzlich hätte man vermutlich mindestens doppelt so hohe Kosten.
Werde nie verstehen, warum man nicht die Welt sehen will.
Bei uns wars früher so dass wir nie geflogen sind. Dafür war einfach nicht das Budget da. Eine Zugfahrt nach Rimini war das Highlight. Und natürlich waren die Urlaube trotzdem wunderschön und die Kindheit super, aber ich finds trotzdem ein ungeheures Privileg (und Luxus), Teile der Welt zu sehen und den Kindern zu zeigen. Natürlich gibts auch in Europa genügend Ziele. Aber andere Flecken auf der Erde sind tatsächlich so fantastisch und anders. Ich kann auch jeden verstehen der sagt dass es ihm nicht wert ist, fünfstellige Summen für einen Urlaub auszugeben, der nach 2-3 Wochen vorbei ist und dann hat man nichts außer Erinnerungen, Fotos und billige Souvenirs. Aber ich habs noch nie bereut. Im Gegenteil. Das waren tatsächlich mit die schönsten Zeiten, an die man immer zurückdenkt. Ist letztendlich ne Priorisierung, was einem wichtig ist und wofür man Geld ausgeben will. Ich würde zB nie viel Geld für ein Auto ausgeben. Aber auch das hat seine Berechtigung.
Falls ihr Kinder habt, mit ihnen ab und zu mit dem Fahrrad unterwegs seid und sie noch nicht (immer) selbst Fahrrad fahren, wie transportiert ihr sie?
Fahrradanhænger. Und immer mit Helm.
Mir ist der Anhænger mal umgekippt, als ich beim Abbiegen einen Bordstein uebersehen habe. Niemandem irgendwas passiert, Kind 1 erschrocken und empørt, Kind 2, damals vielleicht 9 Monate alt und in so einer extra Hængematte, ist nicht mal aufgewacht. ![]()
Wir haben irgendwann auch so ein FollowMe angeschafft, so dass man ein Kinderrad anhængen kann. Haben wir aber tatsæchlich nie benutzt.
Interessant, dass von uns anscheinend niemand ein Lastenrad nutzt. In der hiesigen Fahrradstadt Münster sind die Dinger in allen Varianten omnipräsent. So ein bisschen wie der SUV unter den Zweirädern.
Und so sehr ich den Sinn von dreirädigen Lastenräder und die anscheinend als Long John bezeichneten Kutschen verstehe, so seltsam und vor allem gefährlich finde ich die Longtails.
Beispielbild eines solchen Gefährtes:
Die Kinder sitzen dort lose auf einer Bank, mal nach vorne und mal nach hinten gerichtet (die müssen sich ja während der Fahrt unterhalten können oder so) und haben nur seitliche Stangen zum Festhalten. In der Regel gibt es dort keine Anschnaller und natürlich auch keinen wirklichen seitlichen Schutz. Bei einem Unfall fallen die Kinder also entweder direkt ungeschützt heraus, oder verklemmen sich ihre Beine in dem Gestänge. Zudem sieht man hier auch viel zu oft Kinder darauf ohne Helm.
Keine Ahnung ob die Eltern einfach zu viele Kinder haben, oder wie man sonst auf die Idee kommt die Kinder so zu transportieren.
Die sind hier in Oslo auch sehr viel in Einsatz. Allerdings immer in der Elektro-Variante, bei den Bergen hier aber auch verstændlich.
Ich glaub durch die Stange drumrum ist das ganzen wohl ziemlich sicher. So lange man nicht mit den motorisierten grossen SUVs aneinandergeræt natuerlich.
Sicher, aber da sind andere Modelle genauso Matsch, die niedrig bauenden Anhänger werden da ja einfach überfahren. In diesen Long-John-Varianten ist häufig auch nur ein umlaufender Metallbügel, der dann mit Spanplatte oder dünnem Schaumstoff verkleidet wird, verbaut. Ich bin also nicht sicher, ob die so viel sicherer sind.
Für Longtails gibt es je nach Modell auch zusätzliche, dedizierte Kindersitze statt diesen Sitzbänken. Und wer sein Kind ohne Helm spazieren fährt, ist eh ein Dummkopf.
Eine Kollegin geht in den Mutterschutz. Zum Abschied gibt es neben einem persönlichen Geschenk auch ein „Baby Starter Körbchen“ mit typischen Drogerie Produkten für Babys und einem Drogerie Gutschein, hübsch aufgemacht, yada yada yada.
Sowas nennt man hier Weisert und da übergibt man natürlich nach der Geburt und hat auch den Anstand das Neugeborene anzuschauen und mit mehreren Personen aus dem Umkreis zu erscheinen.
Umgedreht erwarten wir vom Vater aber auch ein ordentliches Kindlbier.