Deswegen gern die mio für jetzt und 5k monatlich für das allgemeine…
Selbst wenn du es nur bei 4% anlegen würdest kommst du nach 40 Jahren bei insgesamt fast 5 Millionen raus. Hindert dich ja keiner daran, dir trotzdem monatlich ne „Sofortrente“ rauszunehmen. Und du hast auch noch nachfolgende Generationen deiner Familie abgedeckt.
Die Sofortrente macht nur Sinn wenn du nicht mit Geld umgehen kannst.
Also für ungefähr 80% aller Leute.
Viel spannendere Frage: Angenommen ihr hättet ne Million zum verballern, wofür würdet ihr die ausgeben? Mir fällt da außer Reisen ehrlich gesagt gar nicht so viel ein. Materielle Dinge wie ne fette Karre reizen mich einfach Null. ![]()
Nø. Das kommt ja auf dein jetziges Einkommen und deinen Lebensstandard an. Krebst du mit unter 2.000 Euro rum und weisst jeden Monat nicht, ob das Geld fuer die Miete reicht (oder die Waschmaschine kaputt geht) ist die Sofortrente doch eindeutig sinnvoller. Geldsorgen sind mit ein Hauptfaktor fuer Stress, und damit Folgeerkrankungen davon.
Die Million anlegen und fuer sich arbeiten lassen ist ein Luxus, den man sich auch erstmal leisten kønnen muss.
Abgesehen von Reisen und jeden Tag auswärts essen fällt mir da auch nichts ein. Man würde wohl das eine oder andere wie TV, Couch etc. früher tauschen, weil man kann. Doch das sind nicht riesige Summen und wir sind in der komfortablen Lage, dass wir nichts dringend benötigen. Womöglich würde ich für meine Gesundheit zum Selbstzahler werden und manches öfters untersuchen lassen.
Jemand in unserem Umfeld kam gerade zu einem Erbe, was aufgrund gewisser Sonderkonditionen steuerfrei verscherbelt werden konnte, was von einem Tag zum anderen auch ungefähr eine halbe Million bedeutet und da haben wir uns auch zuletzt darüber unterhalten.
Ein größeres Auto würde ich wahrscheinlich auch erst mal kaufen, um dort zumindest Ruhe zu haben. Aber ohne jetzt bei den Luxusmodellen zu schauen, sondern wirklich rein funktionell. Im Anschluss würde ich mich auch erst mal freistellen lassen und ab nach Japan für eine Weile für eine große Reise. Und den Rest würde ich dann wahrscheinlich einfach anlegen.
Ich wuerde einen Teil nehmen um damit einen Kredit fuer eine Immobilie aufnehmen. Hier in Norwegen ist vermieten im Haus in dem selbst auch wohnt steuerfrei. D.h. ein Haus mit Einliegerwohnung zum Vermieten lohnt sich extrem.
Den Rest dann in ETFs investieren. Aber auch einen Teil auf ein Pufferkonto fuer unvorhergesehene Ausgaben.
Glaub mir, wenn du erstmal zu viel hast fällt dir da schon was ein. Ein Freund von mir hat viel zu viel Geld mit ner eigenen Firma und guten Verkaufsentscheidungen gemacht. Am Anfang war das tatsächlich noch der alte coole Dude im Hoodie wie vorher. Aber jetzt wohnt der in ner dicken Villa, hat teure Uhren und hat sich zwei Tage nachdem er mit seiner Freundin Schluss gemacht hat als Kurzschlussreaktion nen Porsche geholt. Geld verändert dich.
Stimmt schon. Aber bei 5% Verzinsung kannst du von der Million jeden Monat ca. 4.000 Euro entnehmen und hast nach 40 Jahren immer noch die Million.
Ich find die 5000 Monatlich halt so entspannt.
Einfach zu wissen das kommt immer rein.
Keine Sorgen ob die Firma wo man gerade arbeitet noch x Jahre durchhält etc.
„Oh der Job macht mir keinen Spaß mehr. Ich würde gern XYZ machen wo auch akuter Bedarf besteht verdiene da aber deutlich weniger, egal ich bin ja nicht drauf angewiesen“
Dazu sind Banken was dann Finanzierung für Immobilien angeht natürlich auch total entspannt wenn 5k im Monat an Einkommen egal was passiert garantiert sind.
Es würde schon ein großer Batzen ins Haus fließen. Garten komplett, EG einmal durchsanieren, Keller ausbauen, da wären sicher 200-250k weg insgesamt. Ein neues Auto sicher auch, kein Porsche, aber ein Q6 e-tron oder so dürfte es dann schon sein denke ich.
Aber die Frage ist wirklich sehr hypothetisch, weil ich glaube, dass man in seiner Vorstellung genau diesen Punkt:
völlig unterschätzen.
Sehe ich komplett anders. Selbst im momentanen Umfeld bekommst du risikolos (!) 2% Zinsen, was schon sehr wenig ist. In diesem Szenario darf die Antwort fast nur sein, dass man die Million nimmt.
Selbst wenn man, wie in deinem Beispiel, Existenzängste hat: nimm die Million, pack dir 250k gegen die Sorgen aufs Konto und leg die verbliebenen 750k risikoarm an. Mit 4% Zinsen, was unterhalb der durchschnittlichen Marktrendite liegt, hast du nach 25 Jahren schon 2 Millionen Euro daraus gemacht, nach 40 Jahren sind es 3,6 Millionen Euro.
Die Aussage hätte vielleicht 2006 gestimmt. Die Zinsen liegen erst seit 2023 wieder im Bereich über 2%, zwischen 2013 und 2016 bei deutlich unter 1%, zwischen 2017 und 2022 hast du risikolos überhaupt nichts bekommen oder durch Gebühren sogar draufgezahlt.
Was nicht bedeutet, dass rein risikolos eine gute Anlage ist, aber die Aussage, dass 2% risikolos wenig ist, stimmt schon lange nicht mehr.
Die Steuern fressen bei der Rente auch mehr.
Bei einer plötzlichen Million ist es wie bei jedem Vermögen. Viele verpulfern es in Kürze, viele haben Angst, dass es im Alter nicht reicht und sterben reich.
Die Rente wäre bequem, wenn dich der Bus überfährt, ist halt Schluss. So gesehen macht die Milliion mehr Sinn. Ich würde sie grosszügig nutzen, 20 Jahre, 40 Jahre, alles zu weit weg und vererben wollen wir nichts.
Ist das so? Wenn wir annehmen, dass man sowohl die Millionen als auch die Rente versteuern müsste, dann fällt bei der Million in Deutschland ja fast die Hälfte weg wegen Spitzensteuersatz.
Dass das in der Schweiz vermutlich ganz anders aussieht, ist natürlich keine Überraschung. ![]()
Da haben wir uns missverstanden. Ich wollte mich nicht auf den risikolosen Zins der letzten Jahre beziehen, sondern darauf, dass es aktuell deutlich bessere Festgeldkonditionen als 2,0% gibt und dieser Zinssatz von mir nur eine konservative Annahme war. Für 10 Jahre Festgeld sind aktuell auch gut 3,0% möglich.
Gewinne aus Lotterien/Geldspielen sind bis 1 Mio. CHF steuerfrei. Die jährliche Vermögenssteuer ist tief. Die Rente wäre Einkommenssteuer und die tut je nach Wohnort auch hier jedes Jahr weh.
60‘000.- alleinstehend, keine Kinder, keine Konfession, keine Abzüge (nicht realistisch)
Zug: 2‘500.-
Bei uns in Luzern: 6‘200.-
Tatsache, Lottogewinne sind in Deutschland auch steuerfrei. Das gilt allerdings auch für Sofortrenten aus Lottogewinnen.
Für mich ist die Sache easy: die Sofortrente bekomme ich ja einfach überwiesen, muss ich also nix weiter tun sondern kann mit der neu gewonnenen Sicherheit neue Freiheiten genießen.
Ne Million muss ja erstmal angelegt und verplant werden, die kann man ja nicht einfach aufm Girokonto liegen lassen - ist mir im Vergleich zur Sofortrente viel zu anstrengend. ![]()