Der brutal offizielle Umfragethread - Nahrung für die Zirbeldrüse

Wow das wusste ich nicht. In der Schweiz ist das alles Teil des Hauses. Waschmaschine, Trockner, Küche mit allen Geräten. Zahlt alles der Eigentümer, wenn was defekt ist.

Ich verstehe deine Punkte - aber einiges klingt da doch sehr „schöngeredet“. Klar kann man sich für Eigentum entscheiden, aber rein finanziell macht es deutlich weniger oft Sinn, als uns von der Boomer Generation immer gepredigt wird. Die hatten nunmal das Glück, dass Immobilienpreise über Jahrzehnte gestiegen sind - ob das so weitergeht würde ich schon auch bezweifeln. Zu deinen Punkten:

  • Das ist ja auch genauso ein Nachteil: man hat kaum Möglichkeiten auf geänderte Ansprüche/Wünsche zu reagieren. Dich kostet dein Haus 15 Jahre das selbe, aber wenn du 10 Jahre davon eigentlich auch günstiger wohnen könntest, ist das genauso ein Nachteil. Und, was du vergisst: in 15 Jahren musst du alle Reparaturen/Renovierungen selbst begleichen - da kommt sicher etwas zusammen.
  • Das ist ein Vorteil, klar. Aber dafür musst du halt auch alle Schäden/Katastrophen selber ausbaden.
  • Wer sein Geld nicht ins Eigenheim gesteckt hat braucht dann eben keinen Kredit fürs Auto. Wird ja wohl kaum ohne Eigenkapital finanziert sein und sehr wahrscheinlich ist die Kreditrate + NK + Renovierungen auch höher als die dagegenstehende Warmmiete bei einer Mietwohnung/Miethaus. Genauso kann ein Mieter sein Geld eben anderweitig und flexibler anlegen, als das mit einem Hauskauf passiert. Hauskauf ist halt quasi alles auf eine Karte/Haus gesetzt - da kann man nicht mal flexibel weniger oder mehr investieren.
    1. steigt der Wert deiner Immobilie nicht 1 zu 1 mit dem investierten Geld und 2. musst du eben alles selbst finanzieren. Ich verstehe, dass man gerne ins eigene Heim investiert - weil man dann selbst etwas davon hat, aber diese Investitionen zahlt dir genauso wenig jemand zurück, wie wenn du als langfristiger Mieter in deine Mietwohnung investiert.

Ich kann es gut verstehen, dass man gerne in einem Eigenheim wohnen möchte, aber dann muss auch bewusst sein, dass man dafür bezahlt (ob mit Geld oder Flexiblität). So oft wird einem das schöngerechnet weil Immobilien in den letzten Jahrzehnten eben deutlich an Wert zugelegt haben - aber dass das 30 Jahre so weitergeht garantiert einem niemand. Und dann muss imo schon aktiv die Entscheidung treffen: „ein eigenes Heim ist mir das wert“ und nicht, dass es finanziell sicher eine gute Investition sei.

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Das gibt’s in Deutschland schon auch, das Waschmaschine und Trockner mitvermietet wird, ist aber unüblich. Ebenso bei Küchen. Eigentlich hanebüchen, aber hier muss der Mieter in der Regel seine Küche selbst mitbringen. Kaum zu glauben aber wahr

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Und bei den Küchen finde ich es ne riesen Sauerei, dass das nicht mit vermietet werden muss. Musste jetzt einmal ne Küche teuer übernehmen und einmal ne neue rein bauen lassen, und hinterher dann wieder den Nachmieter übers Ohr hauen, indem ich die Küche teuer weiterverkauft habe. Einfach die Vermieter verpflichten, dass das (wie beim Bad ja auch) zur Grundausstattung einer Mietwohnung gehört!

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Ja das mit der Küche ist mir bekannt und das hat Vor- und Nachteile. In der jetzigen Wohnung haben wir Glück, alles top Geräte und gar zwei Backöfen. Wir hatten auch schon mal eine Wohnung, da war der Backofen defekt und der Techniker sagte uns, dass das nächst schlechtere Modell ein offenes Feuer wäre. Ich glaube wenn hier etwas defekt wäre würde ich fragen, was neu kommt und bei Bedarf etwas draufzahlen um ein besseres Modell zu erhalten. Gleichzeitig bin ich froh, dass die Küche da ist und ich bei einem Umzug nicht an sowas denken muss.

Die wirklich spannende Frage ist, wer als ersten von Wohnraum mit Familie in der Gegenwart zu Alleinstehend als Wunschzustand angibt.

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Wir würden gerne ein eigenes Haus haben. Alleine dieses „man kann selbst entscheiden“ ist schon viel Wert. Auch im Hinblick auf den Ruhestand ist Wohneigentum bezüglich laufenden Kosten wohl günstiger als Miete.
Aber wenn, dann will man natürlich auch nicht in der absoluten Pampa wohnen, sondern da wo man sich wohl fühlt. Das Zwei-Partien-Haus in einem Vorort von Münster, in dem wir jetzt zur Miete Wohnen ist wunderbar, aber auch renovierungsbedürftig. Allein das recht große Grundstück ist ~600.000 Euro „wert“. Dazu das Haus selbst und sicherlich nochmal locker weit über 100.000€ an Renovierungskosten. Da ist man schnell bei einer Million. Völlig utopisch für uns. Und selbst eine halbe Million ist nicht seriös finanzierbar.
Von daher sind wir bis auf weiteres gezwungener Maßen Mieter. Vielleicht erbt meine Frau künftig noch ein Haus mit Grundstück im Münsterland, welches man selbst bewohnen oder veräußern könnte. Andernfalls sehe ich für uns in den nächsten Jahrzehnten keine Möglichkeit auf Wohneigentum. Außer vielleicht durch Glücksspiel oder Bitcoin :degster:

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Wir haben damals, vor nun schon 12 Jahren, unsere Wohnung gekauft, weil das günstiger war, als eine Wohnung zu mieten.
Der Kredit ist mittlerweile abgelöst, die Restschuld läuft noch ca. 10 Jahren mit Bausparverträgen ab. Die Bude ist mittlerweile das Vierfache wert und wir wohnen mitten in der Stadt.

Ich würde niemals pauschal sagen: Kauft! oder Mietet!
Es kommt immer auch auf die Gelegenheiten an, die sich einem bieten.

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Wie laut hört ihr Musik mit Kopfhörern?

Wenn ihr Airpods habt, könnt ich euch die Lautstärke direkt beim Abspielen der Musik auf dem iPhone anzeigen lassen, der Pegel wird in dB angegeben. Coole Funktion!

Das bestätigt den Verdacht, dass ich tatsächlich - zum Glück für meine Ohren - leise Musik höre, ohne es als zu leise wahrzunehmen. Meist so bei 55 dB.

  • 30 - 40 dB
  • 40 - 50 dB
  • 50 - 60 dB
  • 60 - 70 dB
  • 70 - 80 dB
  • 80 - 90 dB
  • 90 - 100 dB
  • 100 - 110 dB
  • 110 dB +
0 Teilnehmer

Nicht vergessen - das ist eine logarithmische Skala! 70dB sind ca. doppelt so laut wie 60 dB, 80dB doppelt so laut wie 70db usw.

WAS?!

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Bist du Typ Kettensäge oder Stechmücke

Bei mir im Training lauter, unterwegs eher leise.

Ja gut, das ist ja Quatsch. Stechmücke natürlich deutlich nerviger als Kettensäge.

Stechmücken sind mindestens nerviger als ein Hammerschlag.
Ich bin in meinem Leben noch nie von einem Hammerschlag geweckt worden, aber schon dutzende Male von Mücken.

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Es geht doch um die Lautstärke und ich hätte lieber die Mücke auf dem Arm, als die Kettensäge.

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Ich höre ja nicht mit dem Arm. Und das Geräsuch einer Stechmücke triggert mich deutlich mehr als das einer Kettensäge. Dass die Kettensäge lauter ist, dafür kann die Kettensäge ja nichts. Soll die Mücke sich halt mehr anstrengen.

Was ist überhaupt eine Steckmücke?

Siehe Sprachatlas. Es gibr Gegenden in Deutschland, in denen eine Mücke nicht die Mücke ist, die Du und ich kennen. Da gibt es Mücken, die stechen nicht.
And don’t get started with Schuster.

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Mugge

Ist Schuster das Gleiche wie Schneider?

Oder Schnake?

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Schnake ist in Schwaben das das sticht. Ne Mücke ist das selbe wie ne Fliege.
Aber daraus muss man jetzt auch keinen Elefanten machen.