Common Interest 1: 8000Watt - immer großes Blatt

Lastenrad + E-Bike zu dem Preis?!? Wo ist der Hacken?

Das Gesamtgewicht würde ich sagen. Oder sind fast 40kg da normal?

Ist halt billigster Chinakram und eher ein Rad mit großem Gepäckträger denn Lastenrad. Um kurz zum Aldi zu rollen kann man es für den Preis sicher nehmen.
Haken ist der Nabenmotor. So einen Trümmer mit Nabenmotor, … findet man sonst eher nicht. Aus guten Gründen haben Lastenräder idR Mittlemotoren. Andererseits ist das halt der Grund für den Preis weil Nabenmotoren viel günstiger als Mittlemotoren sind.

Vermutlich ist es am Ende auch eher E-Moped denn E-Bike, ich kann mir nicht vorstellen, dass der Motor sanft unterstützt sondern eher “wenn man in die Pedale tritt geht der Motor volle Pulle an“. Aber das ist natürlich nur Vermutung. Andererseits will man bei der Geometrie mit den kleinen Rädern und tiefem Schwerpunkt auch gar nicht wirklich selbst rein treten müssen.

Kurze Recherche zeigt auch, dass die T1-Version wohl Probleme mit dem Rahmen hatte der reihenweise einfach durchgebrochen ist :ugly: Allerdings scheint der Hersteller die Räder dann anstandslos ausgetauscht zu haben und bietet jetzt jeden bei dem der Rahmen bricht $10k. Das ist löblich.

Die Schweizer Firma Stromer benutzt seit jeher nur ihre (glaube ich selbst entwickelten) Nabenmotoren für ihre S-Pedelecs, Nabenmotoren müssen also nicht zwingend die Billo-Lösung sein.

Scheinbar auch der einzige, der es von den PES-Jungs noch nach dem Kicken zu etwas gebracht hat… hatte aber auch immer viel Zeit bei mir auf der Ersatzbank sich über sowas Gedanken zu machen :slightly_smiling_face:

Sehe die Räder hier auch vermehrt stehen und haben meist eine Riese & Müller Anmutung. Ich gehe davon aus, die sind auch eher im hochpreisigen Segment unterwegs oder müssen die sich hier noch irgendwie auf den Markt kämpfen?!

Ist vielleicht auch ein unbeliebtes Thema bei den Fahrradnazis, aber gibt es eigentlich irgendwie neue Trends oder Entwicklungen bei den e-Bikes, die ein Upgrade von einem 2016er e-bike rechtfertigen würden?

War Dienstag im Gym und habe auf dem Rückweg die Kette am Fixie gesprengt :ustark:
Meine Motivation wieder Zeit in den alten Drahtesel zu stecken hält sich aktuell stark in Grenzen, daher hab ich’s E-Bike mal wieder ausgegraben. Na ja, dabei ist mir dann aufgefallen wie alt mein Husqvarna eigentlich auch schon ist mittlerweile…

Sind auf jeden Fall hochpreisig und nur im S-Pedelec-Bereich unterwegs. Die Hauptzielgruppe sind Pendler, die auch etwas längere Strecken zurücklegen wollen.

1 „Gefällt mir“

Ich möchte nächstes Jahr gerne mal eine Alpenquerung in Angriff nehmen. Gibt es vielleicht Coaches, die Lust haben, eine solche Tour gemeinsam zu fahren? :slight_smile:

1 „Gefällt mir“

:eyes: ich hätte prinzipiell richtig Bock, aber zeitlich wird das vermutlich schwer. Aber je nach Route könnte man sich ja auch für ein, zwei Etappen zusammenfinden.

1 „Gefällt mir“

Zwei Oldenburger quälen sich über die Berge.

Nachdem mein München-Gardasee trip leider ausgefallen ist, könnte man sich das ja überlegen. Oder zählt das noch nicht?

Alpenüberquerung wäre schon cool, wie lange dauert das denn so? Nachdem ich vor ein paar Wochen den Bürgenstock erklommen habe, gab es heute die erste Passfahrt über den Glaubenbergpass (ich glaube, höhö, der einzige Pass, der als Tagesausflug ohne Anfahrt mit der Bahn von mir aus erreichbar ist). Ich bin Recht zufrieden, auch wenn ich bergauf bei so 13% ein paar Mal fast aufgegeben habe und im Allgemeinen bei den Aufstiegen über 6% nur so 5.5 bis 8.5 km/h erreicht habe.

2 „Gefällt mir“

In diesem Fall wäre das wohl eher „Ein Oldenburger quält sich über die Berge“ und ein anderer schaut zu. :smiley: Du fährst hier wahrscheinlich allen davon.

Was sollte daran nicht zählen? München - Gardasee wäre doch eine klassische Tour?

Als Flachländer, der hier dieses Jahr bei ca. 2.000 km gerade mal auf - checks Komoot - 3.900 Höhenmeter gekommen ist (keine Ahnung wo diese Höhenmeter überhaupt herkommen…) würde ich daher ohnehin eher eine der leichteren Touren wählen. Bin mit meiner Statur auch absolut keine Bergziege.

Also einmal zu den Eckdaten: Über die Alpen hab ich schon länger vor. Aber ich fänds schon auch cool, wenn ich so eine Tour nicht alleine machen müsste. Erlebnisse sind immer besser, wenn man sie teilen kann.
Ohne mich bisher allzu tief in die Planung eingegraben zu haben, aber München - Gardasee oder auch der Weg über die Claudia Augusta scheinen da sowas wie Klassiker zu sein, die man häufiger liest. Ob es jetzt am Gardasee enden muss oder ob man vielleicht noch weiter durchfährt, z.B. bis Venedig oder so, ist bei mir eigentlich völlig offen. Ich hätte aber auch wohl weniger das Problem, mir da die entsprechende Zeit freizuschaufeln.

Gute Frage. Kommt sicher auf die Route und das Ziel an, aber so 4 Tage würde ich schon schätzen? Gibt natürlich auch Bekloppte wie Rayne, die das in weniger als 24 Stunden wegballern wollen und können. Für mich steht aber schon auch das Erlebnis im Vordergrund und nicht irgendwelche irren Leistungen um damit bei seiner Strava-Bubble schwanzvergleichen zu können.. Ne Herausforderung wird’s für mich so oder so sein.

Starke Leistung! Bei den Steigungen wäre ich definitiv auch nicht schneller gewesen. :_d: Alles über 5% find ich auf Dauer auch hart und über 10% wird’s brutal…Wie kalt ist es denn aktuell da oben auf den Pässen? Ist bestimmt nicht ohne, oder?

1 „Gefällt mir“

Der Temperatureinbruch kommt erst morgen, gestern waren es vielleicht knapp unter 10 Grad. Durch die Anstrengung und das sonnige Wetter war das mit meiner Ausrüstung (lange Bibs, oben Unterhemd, kurzes Shirt und langes Wintershirt, Buff) angenehm, der Buff eigentlich eher zu warm. Einzig bei der Abfahrt oberhalb von 1000 Metern hätte ich ab 50km/h eine Weste brauchen können, aber damit wäre mir im Aufstieg zu warm gewesen, keine Ahnung, ob die vom Volumen her in die Rückentaschen passen.





10 „Gefällt mir“

Die Westen bekommst locker in eine Rückentasche. Gute Investition.

@Libertine da überschätzt du mich gewaltig. Meine 105kg sind an Anstiegen nicht wirklich hilfreich. Glaube da muss sich niemand sorgen machen, dass ich wegfahre. Eher andersrum.

Aber grundsätzlich könnte man sich das wirklich mal zusammenbauen. München, Gardasee, Venedig oder Triest und über kärnten zurück. Zum Abschluss dann noch Grossglockner, dann reicht es auch mit Höhenmetern für ein Jahr…

4 „Gefällt mir“

Respekt, sich den Glaubenbergpass als den ersten auszusuchen, das ist schon ziemlich stramm in puncto Steigung und Gesamthöhenmeter. Laut der wunderbar boomer-igen Seite Quäldich 900hm auf 15km, wobei ja noch ein gutes Flachstück dabei ist. Die Anstiege im Mittel bei 7.9%, das ist gleich lang, aber steiler als z.B. die Südrampe des Gotthards und vergleichbar mit Klassikern wie dem Furkapass. Klar, die liegen höher, aber das ist schon beachtlich. Für die Abfahrten hat @raynewooney genau Recht, eine Weste ist praktischer, packbarer (ca. 2-3 Müsliriegel) und vielseitiger als jedes andere Kleidungsstück von Frühling bis Herbst. Ich trag das häufig im Herbst, wenn ich noch nicht Lust auf die richtig fetten Jacken habe, und einfach am Torso kompletten Schutz vor kalten Winden (z.B. bei Abfahrten) möchte. Hinten ist meine atmungsaktiv, damit ich nicht schwitze.

Bei mir lag letztes Jahr, wo ich viel fahren konnte, die Komfortgrenze so bei 5%. Da konnte ich ewig mit so 12-15 km/h dahintuckern. Bei 6-7% wahren es dann eher schon 9-11 km/h, und alles darüber zog dann schon gut. Hab mal bei meinem Alpencross geguckt, am zweiten Tag Andermatt-Gotthardpass waren 9km/600hm, also 6.5%, da bin ich über 50min knapp 11 km/h gefahren. Das war aber auch schön regelmässig, denn so unrhythmische Steigungen ziehen mir brutal die Kraft aus den Beinen.

Was ich damit sagen will: Wenn du den Glaubenbergpass hochkommst, kommst du überall hoch. Je nach Pass vielleicht nicht wahnsinnig schnell, aber das ist ja auch egal, fühlt sich so oder so richtig gut an.

3 „Gefällt mir“

So, Frühjahr rückt näher und der Hobel wird die Tage langsam wieder flott gemacht. Bei mir ist nun auch mal ein kompletter Wechsel des Antriebsstrangs dran und somit gibt’s neben einer neuen Kette nun auch neue Kettenblätter und 'ne neue Kassette.

In diesem Zusammenhang habe ich mal überlegt, bei der Schmierung auf Kettenwachs umzusteigen. Hat da jemand von euch Erfahrungen mit? Habe nämlich letztes Jahr festgestellt, dass zumindest meine Kette doch echt schnell verschlissen ist. Bin mir nicht sicher ob das an zu sehr runtergerockten Antriebsblättern liegt (eigentlich sieht es vorne und hinten noch akzeptabel aus mMn) oder weil ich vielleicht falsch schmiere.

Und ich würde gerne nochmal hierdrauf zurückkommen:

Wer von euch hätte grundsätzlich Bock? @der_f @raynewooney @Terrier , ihr hattet ja schon Interesse angedeutet?
Sonst noch jemand, der Lust und Zeit hätte? Ich wäre zeitlich dieses Jahr bis Ende August/Anfang September wohl relativ flexibel.

1 „Gefällt mir“

Ich melde mich heute abend mal ausführlich. Nur so viel… kettenwachs: machen… beste!!!

4 „Gefällt mir“

Oder morgen früh.
Also Kettenwachs, wie gesagt, unbedingt machen. Allein schon, weil man nie wieder dreckige Finger hat. Aber auch sonst bin ich großer Fan. Läuft super-smooth und leise, und meine Kette zeigt kaum Längung, auch nach 1500+km. Vor allem halt, weil kein Dreck mehr kleben bleibt und so für zusätzliche Reibung sorgt.
Wichtig nur, Antrieb komplett fettfrei machen vorher. Wenn du Ritzel und Kettenblatt eh wechselst, ist das kein Thema. Neue Kette entfetten ist n bißchen ätzend, aber mit Reinigungsbenzin und 24h Geduld geht das auch. Wenn du Details wissen magst, gern melden.

Der befreundete Mechaniker sagt mittlerweile übrigens, dass man die Kette nicht tauschen soll (gilt für Rennrad). Wenn Tausch, dann kompletter Antrieb, weil man ansonsten mit den runtergerissenen Ritzeln/Blättern die neue Kette längt, oder mit runtergerissener Kette die Zähne schneller schleift. Solange die Kette sauber schaltet und sonst nicht zickt, weiterfahren.

Alpenüberquerung. Immer noch Bock. Noch weniger Form (Stand jetzt) als letztes Jahr. Müsste man sich mal wirklich zusammenschreiben, was man genau machen will und über wie viele Tage.
München - Gardasee und dann gen Osten? Oder woanders starten, evtl. Großglockner (weiß nicht wie lustig mit Gepäck…) und dann Richtung Venedig… Oder französische Alpen und das Timing so haben, dass man irgendwo die Tour sieht?
Ich bin nur ab dem 01.08. im Urlaub für 3 Wochen und die erste Woche im Juni sind Pfingstferien. Aber lasst uns doch überlegen, ob und wie was passen könnte.

Ich habe nur eine einzige Auflage: Ich schlafe nicht im Zelt.

2 „Gefällt mir“

Die ersten Sätze würde ich direkt so unterschreiben. Ich habe im ganzen letzten Jahr keine 10 Mal auf dem Rad gesessen. Die Umstände der Geburt meiner Tochter, mein Job, meine Faulheit und dann noch mehrere fiese Keime aus der Kita, all das war meiner Fitness nicht förderlich. Ausserdem steht um die Zeit vermutlich noch ein Jobwechsel an, also alles nicht so optimal.

Ich weiss nicht, was du,@Libertine, so an Höhenmetertraining vorhast, davon hängt die Routenwahl schon ab. Höhenmeter sind nichts irgendwie Überraschendes, sondern einfach ungewohnt, weil man eine andere Position hat und deswegen die Muskeln etwas anders beansprucht. Wäre schon gut, mal ein paar längere Anstiege zu fahren (vielleicht so 3-5km), um sich da etwas dran zu gewöhnen.

Die zweite Frage ist, ob du Bock hast, dich hart zu quälen, oder eher die Vorstellung cool findest, ein paar Tage in wunderschönem Panorama unterwegs zu sein. Die Via Claudia Augusta z.B. hat mein Schwager auf so einem Cube ohne irgendein Training durchgezogen. Beim Reschenpass musste er halt beissen, aber sonst ist das nicht sehr anspruchsvoll.

Alles andere wird halt beliebig schwer. Ein Pass? Mehrere Pässe? In Deutschland starten? Österreich? Schweiz?

Mein Rucksack zum einkaufen fahren gibt langsam aber sicher den Geist auf.

Gesucht ist also ein bequemer und großer Rucksack mit dem man gut Einkäufe transportieren kann der kein Vermögen kostet.

Hat da zufällig jemand eine Empfehlung?

Bedingt durch meine “Wehwehchen” (siehe Krankheits Thread) habe ich mich gezwungener Maßen mit meinem Setup am Bianchi beschäftigen müssen.

Ich war vor gut einem Jahr beim Bike Fitting, was meine Rückenschmerzen bei Steigungen gelöst hat. Der Fitter meinte damals direkt als er mich gesehen hat “You need shorter cranks”.

Hatte mich wegen Job Bike und Kosten dann aber gegen einen Umbau entschieden.

Ob Radfahren die alleinige Ursache meiner Problematik ist, lässt sich eh nicht herausfinden, aber es ist ein guter Anlass etwas zu ändern.

Nach viel Recherche kam raus, dass bei meinem Thema die Kurbellänge einen größeren Hebel (höhöhö) hat, als beispielsweise der Sattel.

Also Preise und Verfügbarkeiten gecheckt und siehe da: Die Dinger sind ja günstiger geworden. Letztes Jahr waren kurze Kurbeln dank Pogi und Co extrem rar und teuer.

Ich fahre nun seit letztem Wochenende 160er Kurbeln und was soll ich sagen? Das ist ein anderer Sport!

Ich hätte niemals gedacht, dass sich der Impact auf die Hüfte, Becken und Sitzgefühl so krass zum positiven verändert. Ich berichte, ob das Gefühl auch im Langzeittest anhält.

Wer also überlegt: Machen!

Zwecks “Saison Highlights” kam die Verletzung zur Unzeit. Ich will eigentlich im Mai den Allgäu Radmarathon mit fahren. Es wird jetzt ein Wettlauf gegen die Zeit, ob ich bis in zwei Monaten zum einen 8-10 Stunden im Sattel sitzen kann und zum anderen die Fitness habe.

2 „Gefällt mir“