Es gibt kein Zurück mehr zu weißen Bandagen, wenn man die Grünen ‘auf Lager’ gecraftet hat. Und irgendwann sammelt man auch recht viele Med-Items durch Belohnungen und Keycard-Lootsessions und die müssen raus.
Ich habe bis heute noch nicht das Heilspray (episch) ausprobiert.
(Ich hoffe, die Waffe kriegt noch ein bisschen Liebe ab).
Größtes Argument für Free Loadouts ist das absolut benutzerunfreundliche Zusammenstellen eines neuen Loadouts nach dem Tod: Drölftausend Klicks, unnötiges, wiederholtes Scrollen durch Medizin für Bandagen und Charger, keine Möglichkeit, Loadout-Presets zu speichern oder das letzte Zusammengestellte zu nutzen und kein Autocrafting ist einfach lame und wird hoffentlich schnellstmöglich nachgeliefert.
So viele QoL-Sachen im Spiel, die vorbildlich sind, aber das manuelle Craften und die ganzen Untermenüs sind einfach scheiße.
Ich laufe eigentlich immer nur mit einer Waffe rum. Die Ferro bekommt man ja relativ günstig auf Stufe 3 und Stufe 4, allein Stufe 2 kann man sich ja getrost sparen.
Dass man beim Gratis-Loadout kein Safe Pocket hat, ist nur “fair”. Nicht verloren, nix gewonnen. Und wenn man was schönes findet, erhöht es den Reiz, wieder in einem Stück nach Speranza zurückzukommen.
Und eine Frage für heute noch: wie kann ich denn das Spiel auf Englisch umstellen? Weder in den Einstellungen noch bei Steam habe ich was dazu gefunden.
Ich hab was richtig Schlimmes gemacht. Musste für eine Quest eine Kiste in ein Felddepot liefern. Gleichzeitig hatte ich eine Aufgabe, Raidern 110 Schaden mit leichten Waffen zuzufügen. Als ich am Felddepot war, habe ich einen Raider gesehen, der gerade selbst eine Kiste rum getragen hat. Nach dem “Hey, don’t Shoot” bin ich ihm gefolgt und habe ihn zehn Meter vor seinem Ziel hinterrücks erschossen um die Kiste dann selbst abzuliefern.
Ich habe gestern beim Einschlafen noch daran gedacht und schäme mich zutiefst.
Manchmal juckt es eben im Finger. Ich habe gestern im Alleingang eine Hornisse abgeschossen und dann kam ein anderer Raider, um ansatzlos das Zeug vor mir zu looten. Gegangen ist er dann nicht mehr.
Hinzu kommt, dass mir auf der map oft die Orientierung verloren geht. Die Wege zur U-Bahn sind für mich manchmal unergründlich. Wenn es zeitlich knapp wird, laufe ich oft einfach anderen Raidern hinterher….
Überhaupt, dieses Map-Design. Es wirkt wenig konstruiert, selbst die klassischen Elemente wie Verstecke, Kisten zum Hochsteigen, Vorsprünge oder Sniper-Treffpunkte, alles sehr stimmig. Besonders gelungen in der begrabenen Stadt mit den verschiedenen und teils von einer Seite mit Sand eingedeckten Ebenen. Das sieht alles sehr wenig nach Baukasten aus. Dazu noch die unterschiedlichen Tageszeiten und Wettereffekte (okay, die könnten noch besser sein, z.B. mit Nebel, Starkregen und dergleichen), die maps fühlen sich selten eintönig an. Selbst wenn man sie schon 50 Mal gespielt hat. Ich erschrecke heute noch manchmal wenn mir so ein Heuballen ähnliches Blättergedöns in den Weg flattert oder auf einmal die Vögel hochsteigen weil ein anderer Raider in der Nähe ist.
Ich bin sehr neugierig, was es noch für neue maps geben wird, der nächste neue Inhalt ist ja schon für Dezember angekündigt.
Das finde ich auch einfach fantastisch. Ich stehe plötzlich in Arealen, die ich überhaupt nicht gesehen habe vorher. Dazu diese fließenden Übergänge innerhalb der Map, die einfach nur natürlich wirken.
Was gibt es Schöneres, als in der Mittagspause kurz für 1-2 Raids reinzuschauen. Ich hatte eine Mission auf Spaceport und musste in den Control Tower. Schlüssel in den Safepocket* und ab gehts. Lustigerweise war ein Steamfreund online und der Invite kam promt.
Wir zogen nun also zu zweit los. 29 Minuten auf der Uhr. Frischer Raid. Sonneschein. Der Weg zum Turm war entspannt. Eine Field Depot Box mitgenommen, ein bisschen gelootet und gequatscht. Im Tower angekommen wirklich auf epischen Loot gestolpert. Eine Venator, eine Torrente. Ordentlich Wertsachen. Unser beider Inventar quasi voll. Nächstes Ziel: Aufzug. Entfernung: 120 Meter. Gibt es ein idealeres Szenario?
Am Aufzug angekommen - Stille. Der Knopf ist schnell gedrückt und tatsächlich lag unweit vom Selbigen eine Leiche. Ungelootet. Jetzt gilt es, die Sachen umzupacken.
Aufzug ist da. Im Aufzug kündige ich an, dass eine zweite Leiche mit dem Aufzug hochgefahren kam. Ungelootet und stacked mit Wertsachen, von Mixtape bis Schneekugel. Mille wechselt auf Sortier-Loot-Goblin-Modus. Der Kollege wirft eine Granate auf einen umherwandernden Bastion, weil warum auch nicht. Es erscheint ein weiterer Raider, den ich nur dank Emote wahrnehme, immer noch im Lootscreen klickend. Der Kollege wirft weiter. Mille lootet weiter. Der Dritte drückt den Aufzug, Mille steht auf der Rampe und wird nach Außen und nicht nach innen geforced. Der Aufzug ist weg. Mille steht vor einem geaggrotem Bastion und einem Rocketeer, von dem ich bisher noch nichts wusste. Mille stirbt elendig am Aufzug.
Eure Eindrücke decken sich mit meinen. Die Karten sind allesamt fantastisch, auf Stella Montis kommt schon fast eine horror mäßige Spannung auf, in Kombination mit der Dunkelheit und den Labyrinth mäßigen Gängen ist die Atmosphäre und Anspannung zum schneiden!
Im Duo und Trio wird mittlerweile mehr geballert als zu Beginn, Raider ignorieren weil man gutgläubig durch die Lande zieht ist mittlerweile ein Todesurteil.
Das Update im Dezember wird Schnee auf die Karten bringen, keine neue Karte. Es ist erstaunlich wie sich jede Runde anders anfühlt, aufgrund von Tag-Nacht Wechsel und verschiedenen Wetterbedingungen. Wie unfassbar spannend dieses Spiel ist, mit etwas Pech kann einem eine Hornisse gefährlich werden. Dazu dieses famose Sounddesign, freue mich direkt heute Abend wieder in ein paar Runden zu springen.
Optisch wohl Blue Gate mit Death Stranding meets Monte Grappa (Battlefield 1) meets Argonne Forest (Battlefield 1).
In Sachen soziale Interaktion wohl Burried City, egal ob Krankenhaus, Altstadt oder Apartments. Und diese Sonnenuntergänge.
In Sachen Lootrunden und Schlüssel-Raids wohl Dam. Auch toll bei Dusk- und Probeevents auf der Karte.
Spaceport hab ich anfangs als zu großräumig empfunden. Seit ich mit 5 Adrenalinspritzen rumlaufe, auch halb so wild. Hier ist Looten auch nicht verkehrt, wenn man nach dem Spawn direkt das naheste POI pusht und hält. Fun fact: Ich war immer noch nicht oben.
Stella Montis ist gefühlt wie ein Spiel im Spiel. Unfassbar detailliert, unfassbar atmosphärisch, unfassbar verwinkelt, aber sinnig und organisch und nicht gamey und als Gimmick.
Same here. Die maps sind so unterschiedlich, dass ich sie nach Lust und Laune spiele.
Die begrabene Stadt hat (für mich) den Vorteil, dass man da gut in Deckung oder schnell hinter einer Häuserecke verschwinden kann wenn man verfolgt wird - von wem oder was auch immer. Zudem mag ich die verschiedenen Ebenen, die tollen Tageslichteffekte und die einigermaßen leicht zugänglichen U-Bahn Eingänge (Krankenhaus!).
Damm spiele ich zunehmend weniger. Ich habe da mittlerweile verstärkt das Gefühl, dass sich da gut ausgerüstete Profis an Newbies auslassen.
Spaceport mag ich allein schon wegen des riesigen Turms (von dem ich unfreiwillig auch schon runtergefallen bin), allerdings fühle ich mich auf der map immer latent gestresst. Erinnert alles an ein klassisches Ende von einem James Bond Film kurz bevor alles explodiert.
Das blaue Tor ist eine super Mischung aus allen Elementen.
Und wie schon geschrieben, Stella Montis sorgt immer (!) für einen Adrenalin-Schub. Mir ist es übrigens bisher nicht gelungen, 3 Androiden zu scannen. Ich habe erst einen gefunden den ich scannen konnte, die im medizinischen Teil lassen sich für die Mission nicht scannen.