Urlaub & Reisen - Aktuell die beste Idee

Ja gut, ich lebe seit über drei Jahrzehnten in Essen und kann’s halt nicht bestätigen. Ich bin weder in Altenessen, in Altendorf, in Marxloh oder Nordstadt (in der ich sogar relativ häufig bin) je überfallen worden. Bestreite ja auch gar nicht, dass in den Orten nur Friede, Freude, Eierkuchen herrscht, aber man muss auch nicht so tun, als ob man da nur mit einem Schießeisen durchlaufen kann, weil man an jeder Ecke ausgeraubt werden könnte.

Und dann noch im Vergleich zu den Orten, die AXU bei seiner Aufzählung nannte, sind Marxloh und Nordstadt eher Randnotizen, was die Kriminalitätsraten angeht.

2 Danksagungen

Die gezeigte Bürgerinitiative kann ich nachvollziehen, durch die erhöhte Polizei Präsenz am Bahnhof verlagert es sich in die Wohngebiete und dass die Anwohner Angst haben, ist verständlich. Ich habe hier öfters Kontakt mit Obdachlosen und/oder Drogenabhängigen und ich weiss mittlerweile wem ich nicht zu nahe kommen sollte. Was ich da aus Hamburg gesehen habe, ist eine ganz andere Nummer. Ich fand den Beitrag nicht reisserisch oder übertrieben. Das machen andere Influencer aus der ganzen Welt, die über die Zombie Hood in Frankfurt berichten.

Und die eigenen Erfahrungen spielen da immer mit. Die Verlustängste meiner Frau haben seit meinem Zustand zugenommen und sie sagt mir gar, dass ich zu Nahe an der Strasse stehe, wenn die Ampel auf rot steht. Und sie hatte tatsächlich mal eine gezogene Waffe vor dem Gesicht mit dem Finger am Abzug und ein Junkie, der immer wieder schrie, dass er sie abknallt. Der musste damals von sechs Polizisten überwältigt werden und war völlig im Rausch. Solche Dinge prägen einen. Auch mich, der vor einem Jahr problemlos mitten in der Nach durch eine Gruppe angetrunkener Teenager ging oder auch mal zwei Halbstarke zusammenschissen hat, weil sie ihren Abfall vor unserer Haustür deponieren wollten. Ängstlicher oder mit mehr Respekt vor dem Leben, schwierig zu sagen doch wir gehen seit ein paar Monaten weniger Risiken ein.

11 Danksagungen

Muss man auch nochmal festhalten, dass es für eine Frau was anderes ist als für einen Mann, nachts durch die genannten Viertel zu gehen.

Die Züricher hatten ja auch mal ein massives Heroinproblem, bis sich die Politik Anfang der 90er (gegen alle Widerstände) entschlossen hat, eine kontrollierte Heroinabgabe einzuführen.

Wie schätzt ihr eigentlich das Frankfurter Bahnhofsviertel ein, wenn man ein Ranking aufmacht?

3 Danksagungen

Wie wird das Ranking berechnet? Wenn das ausschlaggebende Kriterium der Pissegeruch ist, dann steht das Bahnhofsviertel knapp vor dem Ruhrstadion.

7 Danksagungen

:netherlands: Pisbak. Pis-bak.

Ich mag es dennoch :ugly:

Für viele dennoch eine No-Go-Area.

Vielleicht bin ich in der Oase Bochum auch echt verwöhnt, weil es das tollste, kriminalfreiste (abgesehen von den Schirileistungen alle 2 Wochen), schönste, grünste und beste Paradies der Erde ist. Frei von jeglichen Elendsvierteln und sternTV-Berichten. :ronaldo:

Nee, keine Ahnung. Ausser Fussballplätzen/Stadien im Ruhrgebiet und Niederrhein plus paar Recyclingfirmen (in ganz Deutschland) sehe ich allerdings auch nicht viel in der Region. Mag aber auch daran liegen, dass mich mehr einfach nicht interessiert und ich ausser der DB keine ÖPNV nutze.

3 Danksagungen

Finde es immer spannend wenn eine Freundin (in Berlin in auswärtigen Amt als Diplomatin usw tätig) erzählt, welche Stadtteile/Gebiete ab wieviel Uhr intern offiziell als „No Go Area“ aufgerufen sind. Das ist Berlin ganz schön viel, aber auch in anderen Städten einiges. Beim nächsten Mal Versuche ich mir mehr zu merken, evtl kommt ja hier jemand aus den Teilen und kann berichten. Wobei sich das wirklich auf größere Gebiete / Städte beschränkt, aber in Esslingen / Göppingen willst du als Frau ab 21 Uhr auch nicht mehr alleine am Bahnhof sein.

Wie kommt Bochum eigentlich zu einem zweifelhaften Ruf?

Für mich noch das Münster der Ruhrgebietsstädte. Herne, Duisburg, Oberhausen,… gibt da durchaus größere Potentiale - wo allerdings auch nicht tagtäglich die Leichenwagen ein- und ausfahren.

Quasi die Definition von Bahnhof generell - geschlechterneutral.





Norwegen mit dem Wohnmobil…viel besser geht es nicht mehr

24 Danksagungen

Es gibt ja wohl kaum eine der Lebensrealität mehr entkoppelte Berufsgruppe als Diplomat*innen. Ich sage nicht, dass es in Berlin nicht unangenehme Ecken gibt (und das für weiblich gelesene Personen auch noch einmal eine andere Geschichte ist), aber ich kann diese ewige Panikmache um Kreuzberg, Neukölln & Co nicht mehr hören.

4 Danksagungen

Ich glaube die Exteme gibt es auf beiden Seiten. Wie auch die politischen Menschen, die gar keine Probleme sehen, was einem logisch erscheint, wenn die nur mit Chauffeur fahren, der sie zum Sterne Restaurant fährt und sie da wieder abholt.

Boah das Video hatte ich auch letzt auf meiner TL und habs geguckt. Rennt da rum und hält den Junkies seine Kamera in die Fresse und immer dieser Fremdenfeindliche Unterton. Kein Wunder das man da ärger bekommt.

Hab vor längerer Zeit 1 1/2 Jahre in FFM gewohnt und bin da täglich einmal früh am Morgen und einmal spät am Abend durchs Bahnhofsviertel gelaufen und mir ist nie was passiert. Klar traurig was man da an Armut und gescheiterten Existenzen sieht aber gefährlich ist es da nicht wenn man sich ganz normal respektvoll verhält.

Vielleicht passiert Euch allen auch nichts, weil ihr auch alles so kaputte Typen seid!

10 Danksagungen

Früher hätte ich gesagt die Zocker Bildschirmblässe lässt uns selber wie Junkies wirken.

2 Danksagungen

„Früher“. :ronaldo:

2 Danksagungen

Kellerbräune kommt nicht von allein! :nerd_face:

Razer oder Steelseries und wie sie alle heissen bieten kein Solarium mit RGB an?

For the gamer

Stamd jetzt gehen wir eine Woche zu spät in den Urlaub. 15 Grad und Regen bei der Überfahrt nach Tallinn und Schweden klingt nach rauer See.

Möglich, die Empfehlungen bekommen die aber von der Polizei direkt oder von weiter oben, das ist jetzt nichts fiktives ausgedachtes vom auswärtigen Amt. Natürlich ist da auch viel Vorsicht dabei und sicherlich nicht immer die permanente Realität.

Urlaub machen wo Coaches wohnen. Nachdem @Abel_Xavier_Unsinn und ich im Wemding im Nördlinger Ries, einem 15 Millionen Jahre alten Krater unsere erste Podcast Show spielen durften war ich jetzt mit der Familie fast eine Woche da.

Kriminell unterschätzte Gegend mit barocken Dörfern, Burgen, Badeseen. Leider war der @clubberer1974 selber im Urlaub.

16 Danksagungen