Und sonst so... Vater ist Radioaktiv

Das ist zu großen Teilen Jazz-Fusion und Jazz-Pop

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Ich möchte mich heute mit einer Nachricht an euch wenden, die sehr persönlich ist. Diese Nachricht ist sehr intim, diese Nachricht fasst mich sehr an.
Ich möchte euch vorab sagen, dass ich mich in einem sehr stabilen Umfeld bewege. Ich habe Menschen um mich, die mich lieben und an die ich mich immer wenden kann.
Und das in meinem Rücken, lässt mich dennoch wilde Sorgenfalten auf meine Stirn legen.
Vor ein paar Tagen hat sich jemand aus meinem Umfeld das Leben genommen.
Bezogen auf diese konkrete Situation bin ich stabil. Ich bin traurig, aber gefasst.
Dennoch werde ich sehr getriggert.

Ich habe eine Frau, die mich liebt. Ich habe viele Menschen um mich, bei denen ich jetzt einfach um diese Uhrzeit klingeln könnte und sie auffordern, mir einen Schnaps hinzustellen, ohne Fragen zu stellen.
Aber um mich als privilegierte Person geht es gar nicht.
Ich habe den Verlust der Person publik gemacht. Vor 200 Leuten auf WhatsApp und vor 2000 Leuten auf Instagram.
Nicht eine einzige Person hat sich danach erkundigt, wie es mir geht. Niemand hat nach den Hintergründen gefragt oder sich anderweitig gemeldet.
Es ist reiner Zufall, dass es mir gut geht.

Mein Appell an euch ist, dass ihr nach links und nach rechts schaut und immer mal wieder Leute in den Arm nehmt. Lasst niemals Leute zurück. Schenkt jedem und jeder ein Lächeln. Seid jederzeit gute Menschen.
Bitte kümmert euch!

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Manchmal tut es gut mit jemandem zu reden, der völlig außen vor ist. Auch wenn es einem vermeintlich gut geht.

In solchen Situationen erfährt man auf eine unangenehme Art und Weise, wer einem nahe steht und wer nicht. Ich habe in den letzten Monaten einige Überraschungen erlebt und habe danach meinen Umgang mit gewissen Menschen angepasst. Man denkt sich, dass jemand mit der Situation überfordert ist und sich darum nicht meldet. Vielleicht ist es das auch, doch „wie geht es dir“ ist nicht so schwer auszusprechen.Vielleicht haben wit das durch das digitale Leben etwas verlernt.

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hey, was ist eigentlich aus deinen Freund geworden wie hat er sich entschieden, ist alles gut gegangen, wie geht es ihm mit seiner Entscheidung, und wie kommt er mit allem klar?

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es gibt noch keine news, ich habe ihn einmal beim fuppes getroffen, da hat er leicht gehumpelt, wir hatten aber keine gelegenheit zum smalltalk. so wie ich es in erinnerung habe, ist mitte mai ein weiterer arzttermin vorgesehen. i keep u posted, sobald ich irgendwas erfahre!

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Mein erstes Monster Energy liegt im Kühlschrank. Ich trinke solches Zeug sonst nicht aber ich wollte mal probieren und es gab Rabatt. Dazu sind die neuen Sport Klamotten angekommen. Vielleicht solle ich mir noch die Farbe grün färben lassen. Die Midlife-Crisis ist es wohl nicht. Vielleicht.

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Weil ich für die Kita bald einen Kuchenverkauf mache habe ich eine Belehrung vom Gesundheitsamt mitgemacht. Gut ist, dass man die Belehrung online machen kann. Dazu muss man einen Termin buchen der nur alle 2 Wochen stattfindet. Überraschenderweise ist das dann ein 10-Minuten Online Kurs den man theoretisch auch Dienstag Nachts um 0:47Uhr machen könnte :marty:

Ein schlechter Joke ist jetzt, dass das Amt jetzt will, dass ich meinen Personalausweis per Email an belehrung@gesundheitsamt.de schicke damit sie das Teilnahmezertifikat ausstellen köinnen. Also ich bin ja beim Datenschutz nicht päpstlicher als der Papst. Aber das kann doch kein Ernst sein. ZUMAL ICH MICH BEIM ONLINE-KURS PER BUND-ID AUSGEWIESEN HABE. :ugaga:

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Gesundheitsamt? Sei froh, dass du es nicht faxen musst. :bart:

Gesundheit!

Bei uns in Bayen reicht eine mündliche Unterweisung eines Ausgebildeten wie mich z.B. mit Datum und Unterschrift.

Ausserdem was sollen die machen?
Euch die Bude dicht?

Da kommt keine Sau vorbei.
Das sind Beamte, da wird pünktlich zum Wochenende der Dienst eingestellt wenn sie nicht zuällig selbst als Privatperson auftauchen und selbst da wird der Aufwand mit dem Vergehen abgewogen.

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Frage mal nach Verschlüsselung und zeichne das Gespräch auf. :bart:

Musstest du den „Test“ am Ende machen? Fand den Kurs inklusive Test recht amüsant bzw.unterhaltsam. War ja im Grunde nur ein Infovideo.
In Kitas nimmt es teils absurde Züge an, was auf Festen und im Alltag gemacht und nicht gemacht werden darf.

Der „Test“ war während der kurzen Videos ein paar Kästchen zu klicken. So oft bis man es richtig hat. :ronaldinho:
Aber ja, ist schon skurril. Zutatenliste müsste man Abend auch aushängen. Verein braucht man auch, weil sonst ist’s ja Schwarzgeld
Schon irre wenn man ein paar Stückchen Rührkuchen beifügen will.

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Ich kenne KiTas, die verschenken Kaffee&Kuchen immer. Und wer möchte, kann gern was spenden. Den Begriff „Verkauf“ meidet man, jetzt wird mir langsam klar, weshalb.

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So kenne ich das auch. Und noch danebenschreiben, an welchem Betrag man sich orientieren kann… :ronaldo:

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Bringt halt auch nix weil auch die Spenden versteuert werden müssten. Am Ende ist im Zweifel derjenige der die Kasse hat der Depp. Anscheinend gibt’s da jetzt ne EU Richtlinie seit 2025 wodurch das Finanzamt da nichtmehr wegschauen darf.
Bin mal gespannt ob man in der Praxis wirklich davon hört, dass die Finanzämter da schwarze Kassen ausheben.

Die Übergangsfrist für die Steuer ist bis Ende 2026 verlängert worden, gilt also erst ab 2027. Nach allem, was man so liest, z.B. hier oder hier, scheinen praktibale Auswege weiterhin vorhanden zu sein.

Bleibt der Kundenkreis begrenzt, wird keine Steuer fällig.
Richtet sich der Verkauf dabei lediglich an einen begrenzten Kreis (zum Beispiel an Kinder, Lehrer und deren Angehörige), so liegt keine Beteiligung am Markt und somit auch keine unternehmerische Tätigkeit vor. Das Gegenteil ist der Fall, sofern sich der Verkauf an die Öffentlichkeit richtet (zum Beispiel bei Verkauf auf dem Wochenmarkt). In diesem Fall wird die Kuchensteuer fällig.

Ekkehard Wehling, Landesverband für Kita- und Schulfördervereine, ist auch der Meinung, dass das mit der Spende weiterhin geht. Aber das würde ich dann 2027 nochmal nachschlagen :magath:

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Heißt konkret, ist der Kundenkreis begrenzt (z.B. nur Eltern und Kinder), dann ist es auch über 2027 hinaus nicht steuerpflichtig, oder?

Ja, wenn du das beim internen Kita-Fest machst ist es kein Problem. Stellst du dich aber beim Straßenfest neben den Bratwurststand und verkaufst in der Öffentlichkeit geht es nicht. Ebenso beim Tag-der-Offenen Tür. Da haste wieder das Problem, dass du dich an die Öffentlichkeit richtest.

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