Das Entertainmentsystem des Autos.
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Toniebox mit den passenden Kopfhörern.
Für kleinere Kinder: Tigerbox (plus Kopfhörer dann für die Fahrt) wird bei uns ab demnächst die Lösung sein.
Gibt alternativ auch eine Handyapp (tigertones) dafür. Oder als tigerbooks-App dann die Variante mit Büchereizugang und „unbegrenzten und kostenlosen“ Hörbüchern.
Stinknormales Tablet, Tablethalterung, JBL Bluetooth Kopfhörer für kleine Köppe.
Bei mir ist es ein iPad und Kidscover-Kopfhörer. Richtig schön unkaputtbar die Dinger.
Androidhandy mit Elternkontrolle für Nutzungszeit,Apps,inhalte
Ach, das ist doch einfach toll!
Unser Sohn ist drei Monate, daher natürlich ganz andere Nummer.
Aber, um auch ein bisschen Struktur rein zu bringen, wird der finale Schlaf am Abend dann mit Windel wechseln, Schlafsack anziehen und mit Mama oder Papa ins abgedunkelte Zimmer legen eingeleitet. Das klappt dahingehend ganz gut, dass ohne quengeln eingeschlafen wird. Allerdings kann das schon mal 45-60 Minuten dauern.
Und boha! Wie kann man sich jedes mal, wenn man praktisch eingeschlafen ist und die Augen zugefallen sind, nochmal pushen mit den Armen rum rudern und mit aufgerissenen Augen gucken. Nach 4-5x schläft er dann doch ein. Gerne mit maximalen Körperkontakt. Geht manchmal auch ohne. Naja, wir üben ja gerade und lernen das alle noch kennen. Mama, Papa und Sohnemann.
Nur das wieder hochpushen regt manchmal echt auf.
Wieso bekommt man dann überhaupt Kinder, wenn man keine Zeit/Lust hat sich mit Ihnen zu beschäftigen? 40h/Woche in der Kita? Das ist für mich absolut undenkbar (alleinerziehende mal ausgenommen).
Wir gehören dann wohl zu den „Urgroßeltern“ die gerne auf doppeltes Gehalt verzichtet haben um unsere Kinder in den ersten drei Jahren begleiten zu dürfen.
Ein junger Hulkster. Du denkst, er ist am Ende aber Pustekuchen.
Das muss man sich aber auch leisten können.
Klar, vollkommen richtig. Das war oben vielleicht ein wenig harsch ausgedrückt. Man muss es sich leisten können und auch leisten wollen.
e: In meinem Umfeld gibt es Eltern, wo das Kind mit einem Jahr in die Kita „durfte“, obwohl nur ein Elternteil arbeitet.
Diese Kinder haben mittlerweile auch vierundfünfzig Hobbies um den Nachmittag mach der Schule voll zu bekommen ![]()
Aber auf eine abendliche Hulkamania inkl. „The crowd is on their feet“-Comeback kann ich gut verzichten.
Meine ganz persönliche Erfahrung sagt, dass es tief im Westen gut möglich ist, dass man für das Kind mit 1 einen Kita-Platz haben will, er mit 2 aber weiterhin nicht in Aussicht ist.
In meiner Familie und im Freundeskreis arbeiten einige Erzieherinnen und Erzieher. Was die teilweise aus ihrem Alltag berichten, ist schon sehr beunruhigend. Aber klar, dass die Arbeitsbedingungen dort nicht gut sind, ist ja kein Geheimnis. Trotzdem hat man beim eigenen Kind dann natürlich erst recht Bedenken.
Schön, wenn einer von euch einen deutlich überdurchschnittlich bezahlten Beruf hat und/oder fast schon zu viel Geld auf der hohen Kante liegt und/oder ihr sehr günstig wohnt. Ich hätte auch nichts dagegen den ganzen Tag Duplo zu spielen, wenn sich die Rechnungen alleine bezahlen würden.
Ansonsten ist es wirklich tragisch mit den armen Kindern, welche ein drittel jedes Wochentages in der Kita sind. Welch Verwahrlosung! Am Beispiel unserer Tochter: Nachdem sie die ersten anderthalb Jahre dank Elternzeit und Teilzeit zuhause betreut wurde, muss sie nun doch tatsächlich an 5 von 7 Tagen der Woche morgens mit meiner Frau los und wird von ihr dann erst nachmittags beim Feierabend gleich wieder mitgenommen. Bis dahin muss dieses arme Kind mit Gleichaltrigen spielen, toben, basteln, die Welt entdecken und auch noch dabei eine schöne Zeit haben. Herje! Und wenn sie dann nach Hause kommt, sowie am Wochenende, dann sind auch noch beide ihrer Eltern für sie da um die Ehre zu haben sie
Wahrlich ein hartes Leben!
Rabeneltern! Allesamt!
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die gibt es überall. eine freundin von uns ist kindergartenleiterin. es gibt oft den fall, dass gerade die kinder die meiste zeit dort verbringen, deren eltern, ja auch gern beide, zuhause sind. kinder darf nun mal jeder bekommen.
nachmittags mit hobbies zuballern, ja auch ein gern gesehenes phänomen, die müssen doch beschäftigt werden.
sein kind mit einem jahr in die kita zu schicken finde ich total ok. den sozialen aspekt finde ich durchaus wichtig. da scheiden sich aber auch die geister. 3 jahre mit kind zuhause könnte ich mir, ganz ehrlich, nicht vorstellen. daraus ein fehlendes interesse an eigenen kindern abzuleiten halte ich aber für sehr abenteuerlich.
Schön wär’s, aber das ist leider alles nicht der Fall. Wir mussten in der Zeit gut haushalten und haben auf vieles verzichtet. Wir wollten in der intensiven Zeit der ersten Jahre einfach dabei sein und jede Entwicklung miterleben. Time flies (mit Kinder noch viel schneller) und irgendwann wollen die Zwerge dann nichts mehr von einem wissen. Bei unseren (7 & 5) dauert das hoffentlich noch ein bisschen.
Ich sehe es ja ein, dass das viele nicht wollen oder können und habe in meinem zweiten Beitrag da schon zurückgerudert, weil ich beim durchlesen gemerkt hab in welche Ecke ich mich und auch andere User dränge, was so nicht gewollt war. Ich wollte einfach ein Gegenbeispiel zu den 40 Std Kita zeigen, was ein bisschen aus dem Ruder lief und viel zu schwarz-weiß geschrieben wurde. Sry ![]()
Alles gut.
Wenn man für sich entscheidet mehrere Jahre länger zuhause zu bleiben, dann kann das natürlich eine tolle Lösung sein. Nur ist auch ein früher Kitaeintritt und/oder relativ viele Wochenstunden als andere Lösung nichts negatives und hat bei Leibe nichts mit fehlendem Interesse am Nachwuchs oder dem Wunsch Zeit mit dem Kind zu verbringen zu tun.
Gibt natürlich auch fälle bei denen Eltern ihr Kind in die Kita geben, um zuhause die Füße hochlegen oder den Terminplan so voll stopfen, damit man selbst wenig Zeit mit dem Kind verbringen muss, dann ist es natürlich was anderes.
Ich habe übrigens nicht den Eindruck, dass ich durch die Kita irgendetwas in der Entwicklung bei unserer Tochter verpasse. Außer vielleicht teilweise wie sie unbeobachtet mit anderen Kindern interagiert (aber das würde ich auch nicht erleben, wenn ich selbst mit ihr im Sandkasten sitze). Viel eher ist es interessant, was sie aus der Kita immer wieder an Neuem mitbringt.
Man darf auch nicht vergessen, dass Kinder ab einem gewissen Alter den Austausch mit Gleichaltrigen herbeisehnen. Und Freunde finden wollen. Ich finde, der Kindergarten ist eine schöne Gelegenheit, einen kleinen Zeh ins Becken der Selbstständigkeit zu tunken, ohne eine große Fallhöhe zu riskieren. Weil wenn die Eltern einfach überall dabei sind, werden sie auch immer der Fixpunkt der Kinder sein. Das ist meist eher von den Eltern gewollt, die nicht so ganz loslassen wollen, als von den Kindern.
Aber ja, ich fänd Kita mit 1 auch zu früh, es kommt aber auch immer auf die Lebensumstände und die Entwicklung des Kindes an. Solange die Eltern für ihre Kinder da sind und sie spüren lassen, dass sie sie lieben, ist doch alles tutti.
Mein Kleiner hat neulich wörtlich gesagt:
„Zuhause hab ich gar keine Freunde, nur Mama und Papa.“
Mir hat es fast das Herz zerissen. Sind Ende letzten Jahres umgezogen, in der unmittelbaren Nachbarschaft sind die Kinder eher zu jung. Der Kindergarten ist aktuell 20 Autominuten weg (noch der von der alten Wohnung und Arbeit), die Freunde von da wohnen also auch maximal weit weg. Im September steht ein Kindergartenwechsel an, vor dem ich aus verschiedenen Gründen etwas Bammel habe. Aber dass seine künftigen Kiga-Buddies dann in der Umgebung wohnen, wird Gold wert sein.
Also ja: Kindergarten ist was tolles!
welche gründe sind das?