Der brutal offizielle Umfragethread - Nahrung für die Zirbeldrüse

da würde ich gern mal einhaken, also eine BU zahlt auch dann, wenn man (temporär) berufsunfähig ist? also für mich war das im kopp immer so verankert: ich bin dachdecker, habe bandscheibe irreparabel und kann nie wieder dachdecker sein, bekomme dann bis zum renteneintritt eine BU-rente.

wenn ich im büro bin brauche ich keine, weil ich auch im rollstuhl bürotätigkeiten machen kann, also wird keine BU mir jemals einen cent zahlen, da ich schon immer büromensch war und nie was anderes sein werde.

ich bitte um aufklärung :slight_smile:

In deinem Falle greift die Versicherung dann, wenn etwas kaputt geht, das Du für die Büroarbeit brauchst. Dein Kopp, deine Nerven.

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ok, also praktisch dann, wenn ich nach 78 wochen kein krankengeld mehr bekomme? das wusste ich tatsächlich nicht.

Gefährliches Halbwissen: gleichzeitiger Bezug von Krankengeld und Leistungen einer BU schließt sich nicht grundsätzlich aus, für die BU-Leistungen sind erstmal nur die Kriterien der BU selbst ausschlaggebend.

Ich hatte die Versicherung aber über meine Bank abgeschlossen und als mein Bankberater mitbekommen hat, dass ich bereits zum zweiten mal aus psychischen Gründen für eine längere Zeit arbeitsunfähig bin, hat er mich gefragt, ob ich das der Versicherung mitgeteilt habe. Darauf habe ich ihm geantwortet, dass ich genau wie du gedacht habe, dass die Versicherung nur zahlt, wenn man unwiderruflich (körperlich) im Arsch ist.

Er meinte dann das der Name Programm ist und die Versicherung zahlt, wenn man einfach „nur“ berufsunfähig ist (es gibt wiederum Unterschiede zwischen einer Berufsunfähigkeitsversicherung und einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung, aber da habe ich auch nur gefährliches Halbwissen).

Ich habe dann nachträglich für insgesamt 18 Monate Berufsunfähigkeit einen fünfstelligen Betrag bekommen und das ist schon sehr beruhigend, wenn man weiß, man ist finanziell noch ein wenig mehr abgesichert.

Allerdings war das auch ein kompletter Seelenstriptease. Die wollten ALLE Unterlagen zu meiner Erkrankung von allen meinen Ärzten. Mir war das egal, aber ich kann mir durchaus Fälle vorstellen, wo das auch sehr unangenehm ist.

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Leute beschäftigt euch mit dem Thema! Ich meine sogar zu wissen, dass weit über 50% aller BU-Fälle nur temporär sind.

Ne BU zahlt normalerweise wenn du absehbar länger als ein halbes Jahr weniger als 50% arbeiten kannst. Es wird auch nur geprüft ob du unfähig bist in deinem „aktuellen“ Beruf zu arbeiten.

Das meinte ich letztens damit, dass die Vorstellung „BU = ich hänge bewegungsunfähig im Rollstuhl“ komplett falsch ist. Auch die Vorstellung, dass man ja immer als Pförtner arbeiten könne und deshalb niemals BU würde ist Mumpitz.
Vorausgesetzt, dass man ein halbwegs vernünftiges Produkt hat, Stichwörter sind z.B.: AU-Klausel, Abstrakte Verweisung. Das haben die meisten Verträge heutzutage, bei der günstigen Check24 Versicherung die nur 13€ Monatsbeitrag kostet sollte man aber skeptisch sein.

Ich bin ja selbst weitestgehend Büroarbeiter. Trotzdem kann doch jeder beim Sport oder im Straßenverkehr verunfallen, kann was am Herz oder was chronisches am Darm kriegen. Ich hab das selbst mehrfach im Umfeld erlebt wie schnell es gehen kann.

Edit: und ganz vergessen. Nummer 1 Grund für BU ist natürlich die psychische Erkrankung.

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Ich weiß was mit „Walachutten“ gemeint ist.

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Klingt nach einer Abwandlung der “Walachei”, habe ich aber noch nie (bewusst) gehört.

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Ok, das was Hans sagt wird stimmen. Es ging darum, dass Neele mir geraten hat mein leeres Bier „weiter in die Walachutten“ zu stellen, da die Haltestelle an der ich mein Pfand abstellen wollte sehr nah an der Fahrbahn lag.

Damit kennen die drei Oldenburger Neele, Libertine und Rayne den Begriff.

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Das muss so ein Ohmsteder Ding sein, nach Eversten ist das nicht durchgedrungen.

Inspiriert durch die Diskussion im Auto-Thread. Falls ihr ein Auto besitzt, wieviel habt ihr dafür ausgegeben?

  • 5-10 TEUR
  • 10-20 TEUR
  • 20-30 TEUR
  • 30-40 TEUR
  • 40-50 TEUR
  • 50-60 TEUR
  • mehr als 60 TEUR
  • gar nix (Leasing/Dienstwagen/Erbschaft/Diebstahl)
0 Teilnehmer

Ich habe vor 12 Jahren knapp 30k für mein Auto gezahlt. Jetzt verkaufe ich es diesen Sommer für knapp 10k wieder.

Ich zahle für das Leasing meines Autos im Monat
  • Über 1.000 €
  • 750 - 1.000 €
  • 500 - 749 €
  • 250 - 499 €
  • unter 250 €
0 Teilnehmer

Bei mir sind die 11k tatsächlich aber auch schon knapp über zehn Jahre her& die Karre läuft trotz minimalster Wartung noch klopfaufholz

Was wähle ich aus, wenn es 4.000 gekostet hat? Oder bin ich blind?

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Hmm.
Gekauft für 3, hochgelevelt auf 11
Auto Nummer zwei finanziert.
Bissl teuerer, gehört aber irgendwie meiner Frau auch.

Dann nimm’ halt das was am nächsten dran ist? :light_bulb:

Hatte die Option bewusst weggelassen da ich nicht dachte dass man überhaupt noch was halbwegs fahrbares für unter 5k bekommt, geschweige denn dass es hier Leute gibt, die sowas kaufen. :_d:

1600 Euro. :automobile:

Hier knapp 4.000, fahre seit drei Jahren mit einem alten Panda ca. 20.000 im Jahr bei über 1,90m Körpergröße. Vielleicht hat mich der Minijob bei der Autovermietung damals flexibler gemacht.
Aber klar, eure Luxusschlitten sind schon angenehm zu fahren, da stimme ich zu.

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Der Panda Typ 169 ist eines der besten Autos, das ich je gefahren bin.

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