Der brutal offizielle Umfragethread - Nahrung für die Zirbeldrüse

Ich habe das Ding mit 20 Jahren abgeschlossen, also dann, wenn man sich darum keine Gedanken macht. Und das ist auch weit weniger versichert, als ich es heute tun würde

500.- Rente im Monat (lächerlich wenig)
50’000 bei Tod (sehr tief)
50’000 als Garantie nach Ablauf (sehr tief)

Immerhin mit einem technischen Zins von 3%, den kriegst du heute nirgends. Die Kohle wird in Fondsanteile angelegt, die haben das in den letzten über 20 Jahren jedoch bereits zwei Mal umgeschichtet und die werden es bestimmt schaffen, nach über 40 Jahren Laufzeit keinen Gewinn damit zu machen. Ansonsten müsstest du nach über 40 Jahren etwas mit einer Verdoppelung rechnen. Aber gespart wie sowieso anders.

Meine Idee damals:
Beerdigung und letzte Steuern werden damit bezahlt. Zudem nur das nötigste Risiko versichern, der Rest anders investieren. Immerhin steuerlich abziehbar (Prämie).

Meine Idee, wenn ich nochmal könnte:
Rente deutlich höher, Todesfall deutlich höher. Der Rest ist ok, also nur das nötigste Risiko versichern.

Mein Problem heute
Höher versichern gibt’s nicht mehr. Da meine Frau jedoch selbst arbeitet, wir keine Kinder haben und sie ein paar Hunderttausend erben würde, mache ich mir da keine Sorgen. Eher wer das alles erbt, wenn wir beide gleichzeitig nicht mehr da wären, doch da gehen wir demnächst zum Notar.

Noch zwei Umfragen hinterer, da die Prämien mich eher überraschen.

Wie viel Kohle gibts monatlich im Falle eines Falles?

  • 500-999
  • 1.000-1.499
  • 1.500-1.999
  • 2.000-2.499
  • 2.500-2.999
  • 3.000-3.499
  • mehr als 3.499
0 Teilnehmer

Ich habe meine BU…

  • seit Berufseinstieg
  • 1-3 Jahre nach Berufseinstieg
  • 3-5 Jahre nach Berufseinstieg
  • 5-10 Jahre nach Berufseinstieg
  • mehr als 10 Jahre nach Berufseinstieg
0 Teilnehmer

Ich habe die BU seit Berufsbeginn und auch immer bei gewissen Lebensereignissen (Hochzeit, Kinder, Jobwechsel) kostenlos erhöhen können.
So fühle ich mich eigentlich gut abgesichert und bezahle aktuell tatsächlich auch „nur“ 31,80 im Monat.

Auf jeden Fall wurde mir immer eingebläut, dass man definitiv KEINE Kombiversicherung machen soll, weil das eine Risikoversicherung ist und man bei einem Kombiprodukt wesentlich mehr bezahlen muss, da es sich dann eben nicht mehr um eine reine Risikoabsicherung handelt.
Deswegen sollte man wirklich eine reine BU machen, auch, wenn dann das Risiko des Totalverlusts hat. aber das ist ja eigentlich auch der Sinn einer Risikoversicherung, dieses Ereignis abzusichern und nicht Geld anzulegen und im Fall der Fälle ein bisschen Absicherung zu haben. Dann lieber zwei getrennte spezialisierte Produkte.

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Fahrt ihr elektrisch (Auto, kein Hybrid)?

  • Ja, privat
  • Ja, Firmenwagen
  • Nein, der nächste wirds
  • Nein, Verbrenner so lang 's geht
  • Nein, ich habe kein Auto
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Es fehlt noch: „Ich habe leider keine Wahl.“

Wie meinst du „keine Wahl“?

Dienstwagen aus nem Pool. Da konnte ich nicht wählen was ich bekomme.

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Aaah… Valider Punkt.

Wir reden hier aber schon über Berufsunfähigkeit und nicht über Risiko Lebensversicherungen?
Du scheinst da irgendein Kombiprodukt oder was kapitalbildendes zu haben. Eine BU sichert doch zunächst mal deine Arbeitskraft ab wenn du noch am Leben bist.

Halte ich neben der Haftpflicht für eine der wenigen wichtigen und sinnvollen Versicherungen, spätestens wenn Familie da ist. Die Vorstellung, dass man lebenslang im Rollstuhl hängen muss um BU zu sein sollte man wirklich ablegen. Finde aber die Beiträge und Höhe der Absicherung auch überraschend (vor allem vor dem Hintergrund, dass ja doch knapp die Hälfte hier mehr als 70k Brutto bekommen).
Für mich macht ne Versicherung nur Sinn wenn sie dann im Fall der Fälle auch wirklich absichert. Allerdings ist die Vergleichbarkeit auch schwer, dadurch dass es selbständige BUs gibt, oder eben als Kombi mit bAV oder privater Altersvorsorge. Alles andere als eine selbstständige BU halte ich auch für sehr schlecht, außer wenn es wegen der Gesundheit der einzige Weg ist überhaupt an eine BU zu bekommen.

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Ja ist ein gemischtes Produkt. Und da wir beide erwerbstätig sind und keine Kinder haben, passt das soweit ganz gut. Man muss sich überlegen, wieviel Risiko man versichern will und zu welchem Preis. Hier lässt sich das gut ausrechnen, auch wenn man wenig bis keine Ahnung davon hat.

Ich besitze einen Diesel. Das ist unser WoMo, wird nur fuer Urlaub, ganz selten mal fuer’s WE genutzt.

Einmal die Woche pendle ich 40 km zu einer Teilzeitstelle, da nutze ich Carsharing, fast immer elektrisch (es sei denn, ich vergesse zu reservieren und dann ist nur noch ein Hybrid da).

Ansonsten machen wir alles mit den zu Fuss, mit den Øffentlichen oder dem Fahhrad.

Nachtrag: mit dem E-Antrieb zu fahren, macht schon richtig Spass. Sollte ich irgendwann wegen Pendeln ein Auto anschaffen muessen, dann definitiv ein Elektroauto.

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Finde auch Mietwohnung und keine Chance auf Wallbox passt auch zu keine Wahl.

Stelle mir E-Auto ohne Lademöglichkeit Zuhause eher unpraktisch vor.

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Das war Absicht. Ich fahre seit Dezember einen ID4 und es fing an als Gefallen für meinen Vorgesetzten: Ich übernehme sein Leasing und darf im Juli dann mein eigenes konfigurieren. Meine ersten 2 Jahre fuhr ich mit einem Kodiaq-Benziner, freier Rest im Carpool.

Ich habe zähneknirschend zugesagt, denn ich habe keine Lademöglichkeit daheim (!). Fast forward 6 Monate später: Laden auswärts am Stammsupermarkt kein Thema, ich habe es noch nicht geschafft, schneller draußen zu sein, als 80% erreicht werden. Urlaub aus’m Allgäu an die holländische Küste absolut komfortabel und mit zwei Stopps einfach zwei vernünftige Pausen in 6 Stunden eingebaut und bzgl E-Antrieb und Fahrvergnügen, aber auch -kompfort? Ich liebe alles daran.

Nächste Woche bestelle ich einen Skoda Enyaq und freue mich irgendwie sehr und das hatte ich bei Autos ni, zumal die Akkus einen ordentlichen Sprung gemacht haben in 3 Jahren.

Letzten Sommer habe ich noch fest mit einem Superb geplant, weil Laden daheim keine Option wird auf nächste Zeit.

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Habe seit nem halben Jahr ein E-Auto als Zweitwagen geleast. Der Verbrenner geht seitdem eher Richtung Standschaden. Hatte ich mit schon hat gedacht.

Mein Nachbar wohnt zur Miete und ohne Wallbox. Der tankt halt beim Arbeitgeber.
Einmal die Woche beim Einkauf tanken kann auch für die normale Pendel-Strecke während der Woche ausreichen. Mein E-Auto hängt zum Beispiel auch nur einmal die Woche an der Wallbox obwohl es jeden Tag bewegt wird.

Kann mir gut vorstellen, dass es in der Realität für den ein oder anderen Skeptiker auch gar nicht so schlimm ist wie einige hier denken. Der Gedanke, dass ein Auto immer volle Pulle betankt vor der Tür stehen muss ist total skurril. Habe ich selbst gemerkt seit wir die E-Kiste haben. Vielleicht hilft es einfach mal für 3 Monate ein EAuto über ein Autoabo auszuleihen und das auszuprobieren.

Aber ja, ich kann’s total verstehen, dass man ungern Komfort aufgibt. Immer auswärts laden setzt ein bisschen Planung voraus. Und als jemand der für den Urlaub einfach den Benziner Kombi als Zweitwagen hat hab ich leicht reden.

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Ich fahre meinen Dieselvan bis zum bitteren Ende, und das bittere Ende ist wenn die Kids nicht mehr mit uns campen wollen und ich bin total gespannt darauf, welche Antriebsformen dann eine Option sind und vor allem, ob und wie sich autonomes Fahren gestalten wird. Elektrische Campervans sind auf den ersten Blick ein no Brainer, dennoch ist die Entwicklung da leider schleppend im Vergleich zu PKW. Der geplante elektrische Nugget sieht zwar schlau gemacht aus aber die zusätzlichen 40cm machen mich vorsichtig (Titel meines Sextapes).

Also ich fahre eigentlich gerne Auto, aber morgen während der Fahrt im Wohnbereich zu sitzen und das Audio zu bearbeiten oder ein Nickerchen zu machen statt im Straßenverkehr aufzupassen wäre schon toll.

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Aber selbst Urlaub ist kein wirkliches Problem. Die Hauptstrecken sind gut ausgebaut. Für nach Italien wie jetzt im Sommer laden wir 1-2 Mal 30 Minuten. Mit Kindern machst du eh alle 4 Stunden ne Pinkelpause. Einmal Innsbruck raus, Café trinken, weiter gehts. Die nächste Generation lädt nur noch 10-15 Minuten. In ein paar Jahren werden es noch kürzere Ladezeiten und noch größere Reichweiten sein. Bei niedrigeren Batteriepreisen.

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Auch hier wird der Diesel wohl noch länger gefahren, bald ist er 8 Jahre alt und hat keine 32‘000 km erreicht. Verkaufen und car sharing bei Bedarf rückt als Idee näher. Zumindest die Sommerräder samt Felgen habe ich vernichten lassen und nutze die Winterreifen. 8 neue Reifen bei der Nutzung wären zu viel. Ein kleines Elektroauto wäre schon cool, doch ich möchte es bei der Wohnung laden können.

Was mir fehlt (und was es bestimmt schon gibt) ist ein Wagen zu mieten, der vor der Haustür steht, damit mit viel Gepäck zum Flughafen fahren und ihn dort abgeben, bis wir wieder zurück sind.

Bei Tesla (buuuuh) wurde neulich der erste Wagen autonom zum Käufer nach Hause gefahren. Sowas möchte ich als Mietwagen haben.

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Jetzt seit einem Jahr E-Auto-Besitzer. Davor war es ein Hybrid. Und ich kann versprechen, dass ich mir nie wieder einen Verbrenner zulegen würde.

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Ich hätte gerne einen elektrischen gehabt. Platz für eine heimische Wallbox wäre vorhanden gewesen. Unseren gewünschten Campervan-Alltagswagen gibt es aber nicht als Stromer. Und sinnvolle Alternativen anderer Hersteller auch nicht. Als Hybrid, da gäbe es ihn. Für 15.000€ mehr und einer verringerten möglichen Zuladung, wodurch selbst mein Fahrrad mehr transportieren kann.
Daher fahren wir die nächsten mindestens 15 Jahre einen Diesel.

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