Daheim Rosten mit Drosten - Die Längsdenker von Sofacoach

Auch da kann ich aber nicht zustimmen. Selbst wenn ich das Paradenegativbeispiel der USA ausklammere, gibt es durchaus Länder mit ähnlichen Voraussetzungen (Frankreich, Österreich, Schweden, …) die die Krise in meinen Augen nicht so gut gemanaged haben wie Deutschland.

Es ist natürlich immer eine Frage des Blickwinkels und der Priorität. Irgendwie muss man zwei Dinge unter einen Hut bringen, die sich quasi gegenseitig ausschließen. Infektionsgeschehen eindämmen und gleichzeitig die Wirtschaft am Laufen halten. In welche Richtung Deutschland da tendiert, das hat Thrasher ja mit seinem Bild gut beschrieben und das ist auch kein Geheimnis.

Natürlich wurden teils eklatante Fehler gemacht, die Spahn ja zum Teil auch schon eingestanden hat. Dass wir es völlig verpennt haben, rechtzeitig Masken zu ordern (Wieler im März: sehe keine Notwendigkeit einer Maskenpflicht). Dass man sich im Sommer auf den „guten“ Zahlen ausgeruht und es völlig verpennt hat, Konzepte für die Schulen zu schaffen oder dort die nötige Infrastruktur bereit zu stellen. Dass die jetzt da mit Kindern aus 25 Haushalten auf 30qm sitzen und sich den Arsch abfrieren müssen. Ja, katastrophale Fehler.

Dass es gerade kleine bis mittlere Selbstständige wie Bouba oder deine Frau richtig schwer haben und sich vom Staat verlassen fühlen kann ich absolut verstehen. Der Vermieter akzeptiert selten ein „Aber Scholz hat gesagt, das Geld kommt“ als Miete. Das muss schneller gehen. Habe da wirklich vollstes Verständnis für eure Situation und auch für euren Ärger. Und ich drücke euch echt die Daumen, dass ihr das irgendwie gewuppt bekommt.

Aber: in Summe und vor allem im Vergleich hat Deutschland die Krise bisher gut überstanden. Wir stapeln keine Leichen in Kühltransportern vor den Krankenhäusern, wir haben keine 20 Mio Arbeitslose in vier Wochen. Wir können sogar noch in den meisten Geschäften Dinge bestellen und abholen und normal in die Supermärkte. WIr haben hunderte Impfzentren, die gerade darauf warten, loszulegen. Wir haben uns genug Impfstoff gesichert, um innerhalb eines absehbaren zeitlichen Horizonts den Großteil der impfbereiten Bevölkerung zu versorgen, und das ohne unsolidarisch gegenüber den anderen EU-Staaten die Ellenbogen ausfahren zu müssen.

Naja. Eigentlich ist es auch Quatsch hier so Posts zu schreiben. Das ist einfach ein fucking Scheißthema, weil es die meisten Menschen auf irgendeine Art und Weise triggert. Deshalb sollte man die Diskussion vielleicht einfach lassen. Vermutlich wollte Bouba da auch einfach nur nachvollziehbaren Frust los werden. Das lass ich ihm.

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Felix Zwayer könnte Kanzler sein.

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Vielleicht vor allem für die Bayern hier interessant:

Guter FFP2 Masken Deal

Seite ist wohl stark frequentiert aktuell, daher ist a bisserl Geduld gefragt. Sind aber wohl laut Hersteller genug Masken da. Und Finnbogason wirbt dafür. Also muss es gut sein.

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… und dann war da noch Österreich.

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Zu einigen Sofacoach-FFP2-Masken kann man ja eigentlich nicht nein sagen. Nicht, dass dir gleich die Bude eingerannt wird.

… weil ich mir gut vorstellen kann, dass man das ganze Debakel außerhalb Österreichs nicht so mitbekommen hat hier nochmals kurz eine Zusammenfassung aller lustigen Geschehnisse:

  • nachdem wir durch die erste „Welle“ eigentlich sehr gut gekommen sind (ua ja auch, weil Österreich damals tatsächlich recht schnell reagiert hat und als eines der ersten Länder in den Lockdown ging - der damals auch wirklich noch ein Lockdown war im Vergleich zu den anderen Lockdowns danach) wurde im Sommer nichts gemacht, außer uns auf die „Corona Ampel“ vorzubereiten. Ein Millionenprojekt mit dem Österreich so gut wie kein anderes Land durch die Coronakrise kommen sollte. Einmalig auf der Welt, leicht zu verstehen, regional einsetzbar um schnell Herde zu erkennen, gezielt handeln zu können und eine Ausbreitung so quasi „unmöglich“ zu machen.

  • Als die Coronaampel dann mit einiger Verzögerung kam war man nicht in der Lage sinnhaft zu erklären bei welcher „Farbe“ welche Maßnahme gilt. Wieso es auf einmal verschiedene Ampeln für die „Bevölkerung allgemein“ und für die „Bildungsstätten“ gab.

  • immer wieder (übrigens bis heute) werden falsche Zahlen bezüglich der Neuinfektionen gemeldet/veröffentlicht. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung der Zahlen wurde immer wieder geändert, sodass die Statistik so oder so nie zu 100% stimmte.

  • zwei Wochen nachdem die Ampel das erste Mal geschaltet wurde, wurde sie eigentlich direkt von der Regierung auch wieder „abgeschafft“, da Maßnahmen plötzlich doch wieder für das ganze Land galten und somit auch Städte bzw. ganze Bundesländer, die laut Ampel „grün“ waren „bestraft“ wurden.

  • Danach wurden u.a. wochenlang, obwohl alle Faktoren für eine Rotschaltung diverser Städte gesprochen hat (was quasi ein Lockdown für die jeweilige Region bedeutet hätte), darauf verzichtet auf rot zu gehen.

  • Mittlerweile leuchtet halt die Ampel seit Monaten durchgehend rot (auch wenn aktuell zB wieder einige Städte auf orange gehen müssten laut Kriterien) und keine Sau interessiert sich mehr für die „Rettung“ Österreichs.

  • Wie oft sich die Regierung innerhalb von wenigen Stunden selbst widersprochen hat kann man mittlerweile nicht mehr mitzählen. Bestes - aktuelles - Beispiel hierfür zB das Thema Schule.
    Vor drei Wochen hieß es noch, dass die Schulen erst am 11. Jänner wieder „öffnen“ würden (Ferien also verlängert), ein paar Tage später hieß es dann, dass die Schulen am 7. Jänner mit Distance Learning weitergehen, am 18. Jänner dann wieder Unterricht in der Schule möglich wäre. Einige Stunden später wurde erklärt, dass man die Schüler und Kids am Wochenende vor der Schullöffnung durchtesten möchte. Einige Tage später hieß es, dass die Schulen sicherlich nicht am 18.1. öffnen würden, man keine genaue Angabe machen könnte. Letzte Woche hieß es dann, dass die Schulen Testkits erhalten würden und somit doch am 18.1. öffnen könnten - einige Stunden später wurde dies wieder geändert; die Testkits kommen zwar dieses Wochenende, die Schulen öffnen aber erst am 25.1. mit Schichtbetrieb, Maskenpflicht und den wöchentlichen Schnelltests - also vielleicht, einige Stunden später wurde klargemacht, dass die Schulen nicht öffnen würden, wenn der allgemeine Lockdown verlängert werden würde.

Morgen will man bekannt geben, was nun wirklich geschieht. Wenn man einigen Medien glauben kann dürfte der Lockdown verschärft/verlängert werden (FFP 2 Pflicht) - gleichzeitig die Schulen aber doch am 25.1. mit dem Schichtbetrieb öffnen :jeffkoch:

Was hätten wir dann noch? Einige Berufsschichten warten noch immer auf „Rettungsfonds“ aus dem Sommer. Wir haben über eine halbe Million Arbeitslose und somit ein Rekordhoch obwohl viele Branchen wohl erst in den kommenden Monaten pleite gehen werden und sich die Zahl somit noch um etliches vergrößern wird.

Wer sich jetzt aber denkt? Nun gut, dafür sind sie wahrscheinlich in Sachen Coronazahlen besser durchgekommen als andere - wir hatten im November vor dem Lockdown (in dem wir uns jetzt mittlerweile also seit knapp zwei Monaten befinden, und trotzdem sind die Zahlen noch nicht annähernd dort, wo man sie eigentlich innerhalb von einem Monat haben mochte) Zahlen mit bis zu 10.000 Neuinfektionen pro Tag. Bei 8,8, Millionen Einwohner war dies der höchste prozentuelle Wert Europas (und ich glaub Platz 3 weltweit?).

Was gab’s sonst noch? Achso, die Highlights mit den Skipisten habe ich ja ganz vergessen. Nunja, es gibt nunmal auch kein Land auf dieser Welt, dass mitten im Lockdown auf die Idee kommt die Skisaison zu eröffnen und somit die britische Mutation weit in’s Land verbreiten lässt. Also, niemand außer die österreichische Regierung.

So? Was noch? Heute brach der Server zusammen, bei dem sich die 80jährigen für die Impfung voranmelden hätten sollen - in Sachen Impfzahlen waren wir tagelang an letzter Stelle (aber nicht etwa, weil der Impfstoff nicht da war - der wurde gelagert und man wollte eine gewisse „Vorbereitungszeit“ abwarten) und sind noch immer weit hinter dem Durchschnitt.

Zusammengefasst: Wirklich ALLES wurde in Deutschland deutlich besser gemanagt als bei uns. Auch wenn man das eventuell nicht glauben mag.

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Eure Omi lassen sie verrecken, aber Tui wird gerettet. Kommt ey, Schwarz-Rote Fahne und Bolzenschneider raus, wir machen jetzt alles kaputt.

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Ja aber wir müssen doch britische Skilehrer ausbilden.

Nun die Schweiz hat auch ein paar nette Geschichten. Angefangen hat es mit „Maksen nützen nicht“, später hat man dann zugegeben dass man das gesagt hat, weil man zu wenig hatte.

Dann gab es überall in Europa einen lockdown und wir so „wir machen nicht mit“. Hier eine Massnahme, da eine aber so ziemlich alles blieb offen. Während die Menschen in Europa fett wurden und nicht wussten was sie essen sollen, ging man hier ins Gym und danach lecker essen. Bis dann eben die Zahlen höher und höher wurden. Da wurden Kultur, Sport und Restaurants geschlossen. Also ausser man ist Profi. Oder man ist Schüler. Dann darf man Sport. 10’000 Briten über Weihnachten zum Skifahren reinlassen? Kein Problem aber bitte geht dann in Selbstisolation. Wir schreiben das auf unsere Homepage und senden ein paar SMS. Kontrollieren sollen die Kantone, manche hatten zu Beginn keine Ahnung davon und bis man mit den Kontrollen angefangen hat, war die Zeit der Isolation längst vorbei. Après Ski, Gondeltreff, Halli Galli. Man trifft sich und hat Spass.

Ab dem 18.01. ist alles zu, was nicht zum Bedarf des täglichen Lebens gehört. Was zu ist, ist auch ein Härtefall und kriegt Geld. Weil das aber etwas viel kostet, lässt man Blumenläden offen. Weil Blumen braucht man jetzt. Und Puffs lässt man auch offen. Also ohne Vorgabe ob man nun nur von hinten ran darf. Und die Skigebiete bleiben offen. Weil eine Gondel das ist ja wie ÖV. Und im ÖV machen wir keine Beschränkungen. Da können 50 Menschen in einen Bus und sich auf den Füssen stehen. Da nützt auch keine Maske, schon gar nicht wenn sie unter der Nase getragen wird.

Kritik gab es seit bald einem Jahr immer. Entweder weil nichts gemacht wurde, weil wenig gemacht wurde oder weil viel gemacht wurde.

Meine Meinung: Die Menschen verlassen sich zu sehr auf das, was ihnen vorgegeben wird. Angebote gibt es viele, auch für ältere Menschen. Es ist nicht die Zeit rebellisch zu sein. Ich bin allerdings auch seit Monaten im Home Office und habe einen Job, der nicht durch Covid in Gefahr ist. Ich verstehe den Frust vieler Selbständigen, die jeden Tag nicht wissen, wie es morgen weiter geht.

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Ich habe gestern eine Wette mit einem Impfgegner abgeschlossen. Seine Meinung ist es, dass an Weihnachten die Situation nicht besser ist als heute. Das war sehr schwammig formuliert, eine Frau war dann cleverer und hat interveniert. Am Ende haben wir uns auf eine Maskenpflicht an Weihnachten geeinigt. Ich kann mir vorstellen, dass diese dann noch besteht, vielleicht auch nur noch an gewissen Standorten wie dem ÖV. Das Risiko bin ich dennoch eingegangen, schon alleine weil ich daran glauben will. Und wenn wir das scheiss Virus dann im Griff haben, fürs shoppen die Maske trotzdem tragen müssen, dann gönne ich ihm die 500.-. Drosten glaubt nicht daran, andere Virologen schon. Die aggressiven Mutationen können mir in die Suppe spucken, genauso die Tatsache, dass wir sehr viele Menschen impfen müssen.

Was denkt ihr, wie leben wir an Weihnachen?

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Also wenn wir wirklich, wie von Spahn angekündigt, im zweiten Quartal alle Impfwilligen geimpft haben können, dann sehe ich keinen Grund, weshalb es an Weihnachten noch irgendwelche Maßnahmen, inklusive Maskenpflicht, geben sollte. Alle bzw. die meisten, die sich dann noch infizieren können, sind Leute, die es selbst herausgefordert haben. Einschränkungen für alle um ein paar Impfgegner zu schützen wird es nicht geben. Von daher hast du da in meinen Augen tendenziell ne gute Wette gemacht. Wie begründet Drosten da denn seine Skepsis?

Puh, das ist schon ein Blick in die Glaskugel. Ich lege meine ganze Hoffnung in die Impfungen, dass danach zumindest ein wenig Normalität zurückkehrt. Und was die ganzen Impfgegner angeht, die wird man die völlig überzeugen. Andererseits mutiert der Grippevirus auch immer wieder, der entsprechende Impfstoff wird stetig entsprechend angepasst, und da ist der Aufschrei bei weitem nicht so groß.

Insgesamt weiß ich nicht, ob ein weiter/härterer Lockdown wirklich so viel bringt oder die Situation einfach nur stagnieren lässt.
Die bisher durchgeführten Maßnahmen haben nicht wirklich viel bewirkt, und ich bezweifel, dass es nur an diesen Querdenkern liegt. In einem gewissen Maße sind wir auch gegen dieses Virus machtlos. Wer trägt die Maske schon ausreichend lange, beziehungsweise wechselt rechtzeitig, wenn nicht genügend Masken verfügbar sind?
Da ist nun endlich ein Impfstoff in Sicht, dann redet man sich das alles wieder kaputt mit der Mutation des Virus. Als wolle man gar nicht, dass alles besser wird.
Ich gehe dennoch davon aus, dass es bis Weihnachten deutliche Entlastung gibt. Eine Maske zu tragen, könnte ich noch ganz locker hinnehmen. Alles was darüber hinaus geht, wird schwierig.

Und was die Wirtschaft macht, da mache ich mir die meisten Sorgen bei den kleinen Leuten. Was ist mit z. B. einer alleinerziehenden Verkäuferin, die aufgrund des Stellenabbaus oder vielleicht der Insolvenz des Arbeitgebers ihren Job verliert?
Das sind die Dinge, die mir augenblicklich sehr nahe gehen. Ich arbeite selbst in der Pflege und scheiß auf die Prämie, wenn man das Geld an die richtigen Stellen bringen würde. Meine Corona-Prämie habe ich einer sehr guten Freundin gegeben, die seit Wochen in Kurzarbeit ist. Ich darf täglich normal arbeiten gehen, auch wenn die Umstände ein wenig schwieriger geworden sind, aber damit bin ich zufrieden. Die Sorgen anderer möchte ich aktuell gar nicht haben. Daher ist dieses Thema Home-Office für mich auch eher ein Luxus Problem.

Ist vielleicht jetzt ein wenig ausschweifend geworden, aber mir geht Corona so dermaßen auf die Eier. Ich bin Single, kommuniziere abseits der Arbeit fast nur mit meinen Katzen, und das seit einem Jahr. Da kriegt man doch einen an der Birne. Und das muss endlich ein Ende haben.

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Naja, man muss halt viele Leute in kurzer Zeit impfen, und gleichzeitig die Zahlen runter drücken, das wäre die ideale Kombination.
Denn wenn man langsam anfängt zu impfen, vielleicht sogar noch die Zeit zwischen den zwei Dosen erhöht, und gleichzeitig die Infektionszahlen hoch sind, übt man sogenannten Selektionsdruck auf das Virus aus. Will heissen, es findet eine Selektion für Mutanten statt, die von diesen Antiörpern nicht so effizient erwischt werden, die aggressiver sind, die infektiöser sind etc.
Aber wie @der_erna schon sagte, jetzt, wo man die Impfstoffe entwickelt hat, kann man sie vergleichsweise leicht anpassen. Man muss dann immer noch klinische Studien machen, um die Wirksamkeit (=es bilden sich Antikörper) nachzuweisen. Aber man fängt nicht wieder bei Phase-I-Studien oder sogar in vitro-Versuchen an , um zu beweisen, dass der generelle Impfstoff nicht toxisch oder so ist. Denn dafür sind die Modifikationen zu klein. Das ist dann ein bisschen Katz und Maus.

Machtlos ist man nicht, und die Massnahmen wirken auch langsam, aber es ist Winter (gut für Virenausbreitung, schlecht für Stimmung der Bevölkerung), und irgendwann wird es einfach ein bisschen unrealistisch. Wenn ich z.B. lese, dass der Ausnahmezustand in Italien bis April gehen soll, Jungejunge. Da würde ich als Italiener auch verzweifeln, auch wenn innerhalb dieses Ausnahmezustands einiges an Spielraum ist.

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Das ist so ein Satz, den man gefühlt ständig hört, wo ich aber kein Stück einverstanden bin. Nur weil die Zahlen nicht signifikant gesunken sind, heißt es ja nicht, dass die Maßnahmen nichts bewirkt haben. Sie haben ja trotzdem bewirkt, dass wir um die 20.000 und nicht um die 50.000 Neuinfektionen am Tag haben. Und dass halt „nur“ ~1000 Menschen am Tag sterben statt 2000.

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Naja, deine Argumentation lässt sich auch schwer widerlegen, da man den Gegenentwurf einfach nicht anbieten kann. Trotzdem frage ich mich, warum die Zahlen signifikant steigen, obwohl es schon diverse Maßnahmen gab. Es liegt nicht nur am Wetter…

Der Gegenentwurf ist doch erforscht: Exponentionelles Wachstum, bis alle infiziert sind. Das wurde bisher erfolgreich verhindert.

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Wo steigen die Zahlen denn? Gerade seit der Woche vor Weihnachten bis letzte Woche kann man davon ausgehen das wir wesentlich besser stehen als Ende Nov Anfang Dez. Es wurde wesentlich weniger getestet um Weihnachten und jetzt wird es wieder mehr und die Zahlen gehen zurück auf ein Niveau wie es im November war… Auch die Intensivstationen verlieren seit einer Woche erstmals seit Oktober täglich an Belegung. Einfach sagen das nix funktioniert weil es noch infzierte gibt ist halt Humbug.

Ich rede nicht von den letzten ein bis zwei Monaten. Bezeichnend ist doch der Inzidenzwert. Während wir uns vor gar nicht allzu langer Zeit an einen Wert um die 25 herantasteten, um Maßnahmen daraus abzuleiten, bewegen wir uns nun fast durchgehend im hohen dreistelligen Bereich.
Nur damit hier kein Missverständnis aufkommt, ich bin weder Querdenker noch Corona-Leugner und finde das alles ebenfalls dramatisch genug. Nur haben die Maßnahmen mE bislang nicht Die Wirkung gezeigt, die ich mir gewünscht hätte.

Ich glaube, es zeigt die Wirkung, die mit den aktuellen Maßnahmen maximal erreichbar ist.
Geringere Zahlen gibt es nur mit noch mehr Einschränkungen.

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Das hätte man vielleicht von Anfang an konsequent durchziehen sollen. Unter der Voraussetzung, dass die Wirtschaft entsprechend aufgefangen wird.