Wie im Backlog-Thread angekündigt, habe ich nun endlich mal Metaphor: ReFantazio weitergespielt. Und was soll ich sagen? Metaphor, I wasn’t familiar with your game. Wenn man die erste große Stadt erstmal verlässt, öffnet sich das Spiel und wird zu einer schönen Reise, wie ich sie bei einem JRPGs brauche. Außerdem nehmen humorvolle Szenen zu, was ich mag. Meine Spielzeit habe ich innerhalb von fünf Tagen direkt mehr als verdoppelt (14 → 30 Stunden) und eigentlich denke ich den ganzen Tag an nichts anderes, als dass ich am Abend weiterspielen möchte.
Zuvor war mir das System mit dem Kalender immer ein Dorn im Auge und hat meinen Spielspaß gehemmt, aber da war ich einfach zu sehr darauf fixiert, irgendwie alles innerhalb des Zeitlimits zu machen, weswegen ich mit einem Auge einem Guide gefolgt bin. Überraschung: braucht man gar nicht. „Gehe an Tag X zu Person Y und antworte Z“… alles Schwachsinn. Selbst wenn man einfach frei Schnauze spielt, hat man genug Zeit für alle wichtigen Aktivitäten und man verpasst nichts. Na ja, fast nichts. Eine Trophäe habe ich definitiv schon verpasst.
Aber im Großen und Ganzen geht es gut und macht deutlich mehr Spaß.
Unsicher bin ich mir noch, wie ich mit den verschiedenen Archetypen umgehen soll. Eigentlich würde ich auch gerne mal wechseln, aber bisher komme ich mit den (mehr oder weniger) Standard-Typen gut durch und ich sehe noch nicht wirklich einen Sinn darin die auszutauschen, weil die meisten anderen halt noch mindestens 10 Level hinterherhängen und dementsprechend schwächer sind. Hier und da die anderen Typen mit A-EP-Items leveln und die interessantesten Skills erben. Läuft. Zumal man ja auch A-EP-Items bekommt, wenn man gemeisterte Archetypen weiterlevelt und man dadurch keine erhaltenen EP verschwendet.
Den Hauptgrund eines Wechsels sehe ich aktuell am ehesten bei den Synthese-Skills. Strohl hat da aktuell bei mir keinen Partner.