Assassin’s Creed - Wir meucheln uns durch die Geschichte der Menschheit

Gute Idee.

Ich habe jetzt 13-14 Stunden gespielt und bin relativ begeistert. Weil ich es nicht wirklich lange und schon vor langer Zeit gespielt habe, kann ich gar nicht mehr ganz genau sagen, warum ich mit AC Valhalla nicht richtig warm geworden bin, aber Shadows hat mich direkt ab der ersten Sekunde abgeholt.

Die Landschaft und wie der Wind diese immer wieder malerisch in Szene setzt erinnert sehr stark an Ghost of Tsushima. Da haben sich die Entwickler wirklich sehr viel, sehr gut abgeguckt.

Ich bin aber wie gesagt immer noch relativ am Anfang und habe bis auf die Szenen kurz zu Beginn noch nicht mit Yasuke gespielt, sondern nur mit Naoe. Trotzdem kann man denke ich schon sagen, dass die Open World sehr schön gestaltet ist und zum Erkunden einlädt.

Das finde ich zum Beispiel nicht so gelungen. Es ist irgendwie nicht Fisch, nicht Fleisch. Der Marker wird mir auf der Karte nicht angezeigt, sondern nur Hinweise darauf, wo sich das Ziel befindet. Dann kann/soll ich mit einem Späher ungefähr den Punkt auf der Karte finden und ausspähen lassen, damit mir der Questmarker am Ende angezeigt wird?

Kann aber auch sein, dass es mich nur stört, weil ich es jetzt schon mehrfach hatte, dass ich einfach zu dumm war, den Ort auf der Karte zu finden und irgendwann keine Späher mehr hatte, die ich losschicken konnte. Einmal lag es daran, dass der Hinweis sagte „im Süd-Westen von Sakai“ und ich meine Späher nach Sakia (?) geschickt habe und mich gewundert habe, warum ich so früh in ein Gebiet soll, was Level 35 ist. :ulaugh:

Das ist mir auch direkt aufgefallen. Zum einen ist es ungewohnt, nur mit den R- und L- Knöpfen zu kämpfen, zum anderen ist Naoe eben eine Shinobi und kein Kampfpanzer-Samurai. Gegen ein paar Banditen, oder niederstufige Gegner geht es zwar, aber sobald da ein großer Gegner, ein Elitesoldat, ein Gegner mit Naginata, oder ein Gegner mit höherem Level als ich dabei sind, kann man die Kämpfe nur selten für sich entscheiden.

Daran stören mich auch direkt ein paar Dinge:

Es ist total bescheuert, dass ich im Grunde nach jedem Stufenaufstieg in die Basis zurück muss, um dort meine gesamte Aufrüstung beim Schmied aufzuleveln. Ansonsten bin ich in den Kämpfen immer unterlegen bzw. habe halt ein ganz schönes Handicap.

Warum leveln wieder ALLE Gegner mit? Wozu brauche ich ein Rollenspiel Auflevelsystem, wenn ich niemals das Gefühl habe irgendwelchen Gegnern dadurch überlegen zu sein? Im Gegenteil schmeißt mir das Spiel immer wieder höherstufige Gegner vor, um das Spiel künstlich schwer zu halten. Diesen Ansatz fand ich schon bei Odysee überarbeitenswert.

Ich weiß nicht, ob das gewollt ist, aber wenn zwei Gegner mich in die Zange nehmen, pariert Naoe die Angriffe des Gegners im Rücken nicht. So bin ich schon ein paar mal fluchend gestorben, weil ich von den alten Teilen noch gewohnt bin, dass Ezio und Co. da immer absolute Götter im Kampf mit den Gegnern waren.

Das Einzige was mich daran stört ist, dass ich in den Flashbacks ganz schön viel erlebe und lerne, aber immer Stufe 1 bleibe. Das ist ein wenig komisch.

Um aber mit etwas Positivem zu schliessen. Ich habe gestern gefühlt nur mit einer Nebenquest verbracht. Den Origami Schmetterlingen in Osaka.

Und zwar habe ich einen Origami Schmetterling an einem Baum gefunden, in dem stand, dass irgendwer Kinder entführt. So wurde dann plötzlich ein Nebenstrang geöffnet und ich bin durch Osaka gelaufen um erst alle Origami Schmetterlinge zu finden und dann den Entführerring zu sprengen. Da musste ich unweigerlich denken, dass das den ganzen rechten Spinnern doch gefallen müsste, vor allem, da viele der Bösen Frauen waren. :ulaugh: Und am Ende hatte die Geschichte nochmal einen Spin und ich durfte eine Entscheidung treffen. Das war schon gut gemacht.

Im Großen und Ganzen fühlt es sich für mich wie eine Mischung aus AC Odysee und Ghost of Tsushima an. Also absolut toll!

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Ich habe jetzt Akt I beendet und somit Yasuke freigeschaltet.

Da ich bis dahin nur wenig in der Open World gemacht habe, habe ich jetzt weitere 13-14 Stunden nur damit verbracht die bisherigen Gebiete zu erkunden: Tempel/Schreine, Katas, Kofune, die Aussichtspunkte und natürlich die ganzen Burgen.

Da die Burgen wirklich SEHR viele Gegner beherbergen und da auch immer diese „Mini-Bosse“, die Samurai Daishos, dabei sind, bin ich die immer mit Naoe angegangen. Aber irgendwann bin ich etwas zufällig mit Yasuke in eine der Burgen gekommen und auch mit der Variante „mit dem Kopf durch die Wand“ (literally!) geht das ganz gut.

Überhaupt haben die Entwickler es sehr gut geschafft, dass sich Naoe und Yasuke komplett anders spielen, also so, wie man es auch erwarten würde, wenn ein Charakter ein Shinobi und ein Charakter ein Samurai ist.

Das ist wirklich krank, was für ein Kampfpanzer Yasuke ist. Der bekommt von irgendeinem Hünen das Kanabou reingeprügelt und während das bei Naoe bedeuten würde, dass die gesamte Energieleiste geleert wird, ist das für Yasuke nur ein Kratzer. Und auch wenn Naoe mit den Gegnern nicht zimperlich umgeht und auch da ordentlich Blut fließt, ist das bei Yasuke ja nochmal drei Stufen drüber. Das ist ja schon ein Mortal Kombat mäßiger Gore: Gegner werden mit dem Katana aufgespießt und dann noch hochgehoben, oder einfach direkt geköpft. :eyes: :see_no_evil:

Meine Kritikpunkte bleiben zwar, aber die Story scheint wirklich gut zu sein, auch wenn es schon ein wenig verwunderlich ist, wie schnell Naoe Yasuke seine Taten verzeihen kann und sie direkt BFFs werden.

Und auch in den Nebenmissionen muss man aufpassen. Ich habe in Kyouto einen weiteren Nebenstrang geöffnet und habe alle Mitglieder per Attentat getötet. Hätte ich mit zwei der Mitglieder gesprochen, oder vorher ein wichtiges Schriftstück gefunden, hätte ich herausgefunden, dass die beiden mit dem Ganzen nichts zu tun haben wollten und eigentlich weglaufen wollten. Da habe ich mich im Anschluss direkt schlecht gefühlt. :frowning_face:

Hab grad erst angefangen, aber die Inszenierung ist jetzt schon auf einem ganz anderen Level als bei AC sonst üblich.

Das ist schon Tarantinoesque wie die Maskenmänner da eingeführt werden, als der Vater stirbt. Was die Musik und deren passender Einsatz für einen unterschied machen können.

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Nach ca. 130 Stunden bin ich dann durch und hab sogar die Platintrophäe geholt. Am Ende fehlten mir noch 8 Trophäen dafür und 7 davon konnte ich in 1-2 Stunden holen. Nur das finden aller legendären Sumi-Es hat nochmal 6 Ingamestunden gedauert, denn die Tiere findet man nur an bestimmten Orten, zu einer bestimmten Tageszeit…und zu einer bestimmten Jahreszeit. Und da man die Jahreszeiten nicht manuell wechseln kann, musste ich mich mit Naoe irgendwohin hocken und einfach Zeit vergehen lassen.

Irgendwann nach 70-80 Stunden hatte ich leichte Ermüdungserscheinungen, weil die Welt wieder wahnsinnig groß ist und man so viel entdecken kann. Leider habe ich krasse Zwänge wirklich alles zu entdecken und alles zu erledigen in der Angst irgendwas zu verpassen. :usad:

Im Gegensatz zu Odysee habe ich hier aber durchgehalten und am Ende alles erkundet. Das Witzige dabei: vieles kann man getrost ignorieren. Sowohl für die Platintrophäe, als auch für die Story, das Gameplay, etc.

Man muss weder alle Burgen, noch alle Aussichtspunkte, noch alle Fragezeichen auf der Karte erledigen. Das ist rein optional und bringt im Fall der Burgen nur legendäre Ausrüstung (von der man eh genug hat) bzw. die entsprechenden Gravuren.

Bei Metacritic steht das Spiel bei einer 81 und ich denke eine 85 wäre passender. Die Welt sieht sehr hübsch aus, die Story ist (bis auf kleinere Logiklücken) sehr gut und, vielleicht am wichtigsten, das Gameplay ist einfach stark. Ins Kampfsystem hatte ich mich nach ca. 30 Stunden reingefuchst und ab dann fühlt es sich in Kämpfen auch nicht mehr unfair schwer an gegen mehrere, oder besonders starke Gegner zu kämpfen.

tl;dr: Ich hatte viel Spaß mit dem Spiel und bin nach der Valhalla Enttäuschung wieder zurück als AC Fanboy.

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Es gibt ein bisschen AC News

Gerüchte, die sich um Assassin’s Creed ranken, sind nichts Neues, trotzdem sei nochmals gesagt: „Nichts ist wahr. Alles ist erlaubt. Nun, außer in diesem Fall, manches Geflüster hat eben mehr Wind in den Segeln. Haltet eure Fernrohre auf den Horizont gerichtet. :parrot:

Ja, es hat wirklich lang gedauert, aber Assassin’s Creed bekommt nun endlich eine Live-Action-Serie! Ihr habt vielleicht schon einige Neuigkeiten zum Cast mitbekommen und wir können es auch kaum erwarten, euch mehr Details zu verraten. Und möglicherweise müsst ihr nicht mal sehr lange warten. :eyes:

Es wird morgen einen kostenlosen 60-FPS-Patch für Assassin’s Creed Unity auf Xbox Series X|S und PlayStation 5 geben!
Wir wissen, dass einige von euch schon lange darauf warten, also freut euch darauf, das Paris des 18. Jahrhunderts und Arnos Parkourtricks jetzt noch flüssiger auf Konsole zu erleben! Und für die Xbox-Spieler:innen da draußen haben wir noch eine kleine Aufmerksamkeit, denn mehrere Assassin’s-Creed-Spiele werden für kurze Zeit komplett kostenlos während der Xbox Free Days Plays, vom 2. April bis zum 6. April, verfügbar sein! Das ist die perfekte Gelegenheit, Unity in 60 FPS auszuprobieren.

Ansonsten Shadows wird ein Jahr alt und erhält ab sofort seltener Updates.
An Hexe wird gearbeitet da wird man aber jetzt länger nichts zu hören.
Außerdem wird auch n Codename Invictus gearbeitet einem PvP Multiplayer Game an dem die Entwickler*innen von For Honor arbeiten.

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Ich hoffe, das Remake von Black Flag fällt üppig aus. Damit hatte ich trotz des üblichen Kack-Gameplays von AC überraschend viel Spaß. Piratenspiele gibt es doch viel zu selten. Dabei will ich doch nur shantyschmetternd in den Sonnenuntergang segeln.

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Wer es noch nicht gespielt hat und ein, zwei Freunde zur Hand hat muss Sea of Thieves spielen. Traumhaft schön und die Seemannsgarnmissionen versprühen totales Abenteuer Spielbergflair, insofern man auf die open world nicht so bock hat bzw. lieber klare Ziele (Missionen) erledigen möchte. Zusätzlich gibt’s Fluch der Karibik Missionen und eine tolle monkey island Kampagne.

:bearaphine:

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:sabber: da freue ich mich richtig drauf. Hoffentlich verbocken sie es nicht.