Öhm, was genau war nochmal das Problem? - der offizielle Herbert-Thread

27 „Gefällt mir“

Da passt das hier zu

https://youtube.com/shorts/aoyur7qPyIE?feature=share

1 „Gefällt mir“

Oh ja, komplett :ulaugh:

Haben bei euch (bei uns auffälligerweise so grob die Riege 45+) auch so viele Leute einfach keine Gesprächsetikette?

Ich meine das jetzt nicht im Sinne von so einem Knigge-Bullshit, aber so Dinge, dass man Leute ausreden lässt, vernünftig zuhört oder sich an vorher definierte Regeln („Bringt eure Punkte bitte nacheinander ein“) halten?

Es wird bei uns besser, wenn diese Meetings moderiert werden, allerdings traut sich da auch nicht jeder Moderator mal dem Chef zu sagen, dass er die Leute ausreden lassen soll.
Bei uns schlummern einige wirklich gute Ideen in den ruhigeren Leuten, nur kriegen diese einfach nicht ihre Bühne oder sie resignieren mittlerweile, weil sie immer wieder mit „erstbesten“ Ideen überfahren werden, sobald sie ihre ersten 2-3 Stichwörter eingebracht haben.

Mh… wohl doch lieber Hassthread…?! :thinking:

Wie geil, wir können unsere Handhabung (du meinst eure alten Gewohnheiten und ineffizente Arbeit) wegen der internen und externen Revision nicht anpassen. Auf die Antwort, dass ich das für sie bei der Revision kläre, sollte ich da in den nächsten Tagen nicht vorbeischauen. Es kam dann auch keine Antwort mehr. :zugestellt:

Ich hätte das Bild aus meinem Avatar hier senden sollen.

Gerade mal an die Personaler bzw. Leute mit Führungsaufgaben im Betrieb:

Wendet ihr solche Praktiken, wie bspw. Persönlichkeitstests nach DISG oder ähnlich an?

Bei uns wurde das vor 2-3 Jahren ganz heiß gekocht als unsere Scrum Teams gebildet werden sollten, seitdem habe ich davon auch nichts mehr gehört.
Unsere Teams haben wir damals auch nach Aufgabenbereichen und der dazugehörigen fachlicher Eignung geschnitten, nicht nach zusammenpassenden Persönlichkeitsprofilen :grimacing:

Mich würde interessieren, ob man mit solchen Techniken einen wirklich merkbaren Effekt erzielt oder ob’s einfach nur zu den Grundtechniken des Berater-Fu gehört und schön 1-2 Workshoptage abgerechnet werden können :slight_smile:.

Wendet ihr Techniken zur Persönlichkeitsanalyse an? Habt ihr Erfolge damit erzielen können?
Wir haben aktuell wieder etwas mehr Fluktuation, daher würde mich das einfach auch mal in Richtung Mitarbeitergewinnung interessieren. Vielleicht kann man ja schon im Vorfeld einen kommenden Misfit erkennen.

Habt ihr sonst ein paar zusätzliche Tipps, die ich in die kommenden Bewerbergespräche mitnehmen kann?
Sitze da häufig als Fachidiot und zukünftiger Entwickler-Kollege/Lead Dev und soll den Leuten fachlich und persönlich ein wenig auf den Zahn fühlen… bisher mach ich das halt alles nach bestem Wissen und Gewissen (Toi toi toi… bisher ne ziemlich gute Trefferquote - auch bei denen die dann doch für die anderen Teams dann genommen wurden :grimacing:)

Ich kenne MBTI-Tests bei denen ein persönliches Preferenzmodell gebildet wird. Dabei lernst du dich einmal selber kennen (wieso treffe ich Entscheidungen, wie ich sie treffe) und ich sehe dies auch bei meinem Umfeld (wieso treffen die anderen die Entscheidungen, wie sie sie treffen).

Das ist natürlich schon „intim“, aber schafft eine Menge Verständis.

3 „Gefällt mir“

Sowohl DISG als auch MBTI wurden in meinem Studium als Paradebeispiele für pseudo-wissenschaftliche Tests ohne jegliche Validität besprochen, da die dahinter liegenden Persönlichkeitsmodelle/-Faktoren größtenteils widerlegt wurden.

Wird natürlich immer noch gerne verwendet, da Berater*innen auch eine Daseinsberechtigung brauchen, aber diese Tests sind ähnlich valide wie die Onlinetests im Internet. Zur Orientierung, wie Ubersteiger es beschrieben hat, bestimmt interessant um im Anschluss in einen Austausch darüber zu gehen , aber ernsthaft danach agieren oder Teams danach aufbauen ist jetzt glaube ich nicht die beste Idee.

Dann vielleicht doch einfach ein standardisiertes Auswahlverfahren unter Einhaltung der DIN 33430. So richtig super ist das glaube ich aber gerade alles noch nicht.

6 „Gefällt mir“

Haben wir hier nicht Coaches, die in der Chemie arbeiten? Ich bin verzweifelt auf der Suche nach der aktuellen Vergütungstabelle der IGBCE Chemie und Google gibt tatsächlich nix her, was aktueller ist als 2019.

@das_f oder so vielleicht?

1 „Gefällt mir“

Mein Kuseng hat viel mit Chemie zu tun… Aber mehr privat.

9 „Gefällt mir“

Das sollten, Stand jetzt, noch die aktuellen Zahlen sein. Der letzte Vertragsabschluss hatte eine Laufzeit von bis zu 30 Monaten oder so und der Tarifvertrag lief bis Ende März 2022. Da die aktuellen Verhandlungen noch laufen und erst im Oktober fortgesetzt werden, wirst du wahrscheinlich noch keine aktuelleren Zahlen finden.

1 „Gefällt mir“

Frage in sechs Minuten geklärt. Sofacoach einfach beste ey.

11 „Gefällt mir“

Muss der auch in die BG RCI einzahlen? :grummel:

Eigentlich bin ich ja im Moment im Reinen mit meinem Job.

Perspektiven fehlen zwar, aber das okaye Gehalt, die Möglichkeit jederzeit daheim zu arbeiten bzw in 15 Minuten mit dem Rad ins Büro zu fahren und die Teilzeit in Elternzeit mit gerade einmal 27 Stunden ist schon echt in Ordnung.

Na ja… Jetzt fragt mich aus heiterem Himmel mein Nachbar, ob ich einen guten Informatiker kenne, der Bock hätte Ausbildungsleiter zu sein und kreative Dinge mit den Azubis und Studis zu machen.

Plötzlich habe ich nun am Montag ein Vorstellungsgespräch.

Jetzt war ich immer nur in den technischen Berufen unterwegs und bin nun völlig lost, was Personalwesen angeht.

Wie kann ich da Gehaltsperspektiven grob einschätzen?
Brauche ehrlicherweise ja auch eine Verhandlungsbasis, sollte mir die Aufgabe en detail gefallen.

So oder so müssen die aufgrund meiner aktuellen Vorteile echt gut abliefern (nicht nur finanziell), aber auf der anderen Seite ist es ein großer Konzern, der das durchaus könnte.

Wie sieht es aus? Habt ihr Erfahrungen mit solchen Rollen? Wo stecken ggf die Probleme in so einem Job? Was verdiene ich dabei? Wohin kann die Reise auf Dauer gehen oder bleib ich dann für immer im Personalwesen hängen? :grin:

5 „Gefällt mir“

null komma null Erfahrung bisher damit.

Aber ich würde sagen wenn du eh safe bist und keinen enormen Grund hast zu wechseln, dann Poker doch. Aktuelle Bedingungen + 10-15%. Zack, fertig.

2 „Gefällt mir“

Pokern bei sowas fängt bei 25% + an

4 „Gefällt mir“

ok. ich zeige halt jedem nen Vogel der 10% will.
Aber das ist vielleicht das Ding am Niedriglohnsektor.

1 „Gefällt mir“

Regel Nummer 1, sage nie Dein aktuelles Gehalt. Sonst kannst Du nie grosse Sprünge machen. „Sie wollen 30÷ mehr haben?!? Waaaas?“. Das geht keinen etwas an, was Du aktuell verdienst.

Ich hab noch nie mein aktuelles Gehalt gesagt sonst wäre ich nicht da wo ich aktuell bin.
Immer nur das Zielgehalt sagen.

Zur Orientierung: Kollege ist gerade auf Gruppenleiter Ausbildungsabteilung gewechselt, Grossunternehmen bzw. fast Konzern. 90k fix sollten drin sein plus Bonus.

2 „Gefällt mir“

nutto oder bretto?

Nutto ist doch immer netto

Grundsätzlich würde ich auch immer 25 % mehr Gehalt fordern. Außer man bewirbt sich auf einen kompletten neuen Beruf bzw. hat andere Ziele wie z. B. Branche kennenlernen, weniger Arbeitszeit usw.

Allein der Bewerbungsprozess kostet dich Zeit und auch Stress und selbst wenn du genommen wirst, hast du Probezeit. Evtl. ist alles ganz anderes als erwartet. Aufgaben komplett andere, scheiß Kollegen, scheiß Stimmung etc.

Für unter 15 % braucht man sich doch das Risiko nicht geben. Bei 36K bzw. 3k brutto sind das 450 brutto.
Dann behalte ich doch meinen Job mit dem ich glücklich bin.

Wenn man um jeden Preis weg will oder unglücklich ist, ist das natürlich was anderes.