HSV - Es ist etwas Gutes passiert

Freut mich für euch und einen guten Freund der mit Leib und Seele am HSV hängt.
Schwarz, weiß, blau Arminia und der HSV! :5:

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Glückwunsch an die HSVler. Ich habe dem HSV damals den Abstieg sehr gegønnt und eine gewisse Zeit war es ja auch irgendwie witzig mit dem jæhrlich gruesst das Murmeltier-HSV. Es ist aber schon geil, den Verein wieder in der ersten Liga zu haben, genug gelitten.

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Gratulation, hauptsächlich allerdings euch hier.
Gegen ein Derby hätte ich nix einzuwenden.

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Soeben haben auch die Frauen mit einem 3:0 Sieg über Freiburg II den Aufstieg in die Bundesliga klar gemacht :guiza: :guiza: :ugrabo: :ugrabo:

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Vor ziemlich genau drei Jahren hatte ich ja schonmal etwas dazu geschrieben, wie es sich für einen HSV Fan anfühlt, kurz vor dem Aufstieg zu stehen.

Damals hat der HSV die Relegation gegen die Hertha verloren, im Jahr darauf hat Heidenheim das entscheidende Tor in der 34.ten Minute der Nachspielzeit erzielt und dann hat man in der Relegation gegen Stuttgart verloren.

Auf der langen Liste der Enttäuschungen gab es also noch einige weitere Einträge.

Daher wollte ich vorher einfach nicht schreiben, dass die Hoffnung, dass es jetzt doch endlich mit dem Aufstieg klappen müsste hier nicht niederschreiben, da die Befürchtung, dass der HSV es doch wieder irgendwie schaffen würde seine Fans zu enttäuschen, einfach zu groß war.

Dann fiel gestern das 0:1, was allerdings schnell ausgeglichen wurde, und dann plötzlich der Elfmeter für Ulm. Karlsruhe all over again. Ohne diese Dramatik kann der HSV es anscheinend einfach nicht.

Wenn man ehrlich ist, wäre ein Aufstieg am letzten Spieltag, wo man in der 93.ten Minute das 1:0 macht auch noch passender gewesen. So war das 6:1 gestern ja fast schon zu undramatisch.

Und ich kann ja jeden verstehen, der den Verein einfach nicht mag, oder als Chaosverein, über den man sich nur lustig machen kann empfindet, aber ich muss einfach nochmal rausstellen, was dieser Verein der ganzen Stadt bedeutet. Und ich will hier keinem anderen Verein bzw deren Fans zu nahe treten, aber was der HSV für Hamburg bedeutet, schaffen nicht viele Vereine. Dieser Verein, der die ersten Erfolge bereits in den 1920ern feierte, dann mit Uwe Seeler einen der besten deutschen Fussballer und besten Menschen überhaupt in seinen Reihen hatte und dann den Höhepunkt seines Erfolges in den 80ern hatte. Danach gab es in den 2000ern noch einige gute Jahre, aber ohne irgendeinen Titelgewinn und ab 2011 ging es dann steil bergab. Trotzdem kamen die Fans immer in Scharen ins Stadion. Selbst nach dem Abstieg.

Dass diese Fans bzw. die ganze Stadt nun ENDLICH für diese Treue, dieses trotz aller Umstände immer an den HSV zu glauben, belohnt wurden, freut mich nicht nur persönlich, sondern für ganz Hamburg.

Ich weiß auch noch gar nicht, ob ich so richtig verstanden habe, dass der HSV nächste Saison endlich wieder in Liga 1 spielt. Die richtige Realisation wird wahrscheinlich erst kurz vor Beginn der Saison eintreten, wenn klar wird, dass man jetzt wieder gegen Bayern, Dortmund, Frankfurt, Stuttgart und Co spielt.

Ich versuche jetzt einfach so ausführlich wie möglich diesen so lange herbeigesehnten Aufstieg zu genießen.

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Mein Sohn ist 10. Für den ist der HSV der typischste Zweitligist ever, sowas wie Fürth halt. Die Generation kennt den HSV nicht als das was er ist, als das was er wahrgenommen werden will (und auch sollte). Gehört ein Verein wegen Tradition in Liga 1? Nö! Sollte der HSV in Liga 1 spielen, tut der Verein der Bundesliga gut? Ja, absolut. Hat Bayern jetzt wieder per se 6 Punkte mehr pro Saison? Leider ebenso, ja.

Ich freu mich echt riesig für den HSV, für euch hier im Thread noch mehr. Nach gefühlt 10 Jahren wäre ein verkacken dieses Jahr auch irgendwie nicht mehr lustig gewesen…

Einzige Gefahr (auch beim FC) ist, wie immer bei den beiden Vereinen, eine chaotische und direkt wieder von CL-Träumenende Vereinsführung, die eigene Interessen (Ich mag Moneten) über die des Vereins stellt.

Du meinst, wenn Hamburg in alter Tradition am 1. Spieltag direkt mal wieder zu den Bayern muss? :usad:

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Glückwunsch noch zum Aufstieg. Freut mich natürlich besonders für Stefan Kuntz.

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Ja echt!
Alle Witze waren schon lange aufgebraucht und ich habs meiner Ma und einem Kumpel von ihr schon vor der Saison schon angekündigt.
Am Samstag Nachmittag hab ich ihr dann auch nochmal klar gemacht dass die über Ulm drüber bügeln werden weil da ja jedem spieler der Stift auf Anschlag stehen muss, das wird nicht mehr verkackt.

Also dann ists auch mal gut.
Fürs Klima wirss in unserem Haus natürlich wieder spannen, wenngleich wir da eigentlich die letzten Jahre auch eher entspannt waren.

Im Vergleich zu Bochum und Kiel macht das doch keinen Unterschied. Und ja, ich weiß wie Bayern - Bochum in der letzten Saison ausging, aber das passiert halt auch in einem von sechs Jahren wenn man ehrlich ist.

Oder in drei von vier Jahren:

  • 12.02.2022: Bochum - Bayern 4:2
  • 18.02.2024: Bochum - Bayern 3:2
  • 08.03.2025: Bayern - Bochum 2:3

Die 0:29 Tore in den anderen fünf Spielen lassen wir mal unter den Tisch fallen.

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Ja gut, beim würfeln kannste auch die ersten drei Würfe jeweils ne 6 haben. Wir sprechen uns in 2250 wenn die Statistik aussagekräftig ist.

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Es geht bei Bayern - Hamburg ja nicht nur um die 6 Punkte. Wir alle wollen doch mal wieder ein zweistelliges Ergebnis in der Bundesliga sehen und bei den letzten vier Ligaspielen in München sind immerhin 27:0 Tore gefallen.

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Ich freu mich hier schon für euch, aber ich hasse euch mehr dafür, dass ihr gemacht habt, dass Selke wieder denken darf er wäre ein Guter.

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Glückwunsch, willkommen zurück zu 6x mal Jaba daba duuuuu! in München :ronaldo:

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Bin gespannt wie sich der HSV in der ersten Liga schlägt und was als vereinsinternes Saisonziel ausgerufen wird.
In den Medien kam jetzt öfters mal auf, dass der „Unfall“ zweite Liga vorbei ist und der Bundesligist zurück ist. Ich finde nach 7 Jahren kann man nicht von Unfall sprechen sondern man ist dann deutlich Zweitligist (gewesen) , von einem Unfall oder Ausrutscher zu sprechen ist vermessen.
Bin wirklich auf die Erwartungshaltung der Fans gespannt, denn eigentlich kann das Ziel nur heißen, nicht direkt wieder abzusteigen.

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Ich hoffe sehr, dass sie eine bessere Entwicklung nehmen als Schalke.
Dass sie eben nicht direkt wieder runter gehen.
Es gibt doch genug Beispiele von vermeintlich Großen, die plötzlich doch wieder runter mussten.
Ich finds halt krass, wenn man sich vor augen führt, dass vereine wie Mainz, Augsburg, Freibung jetzt einfach schon so viele Jahre in der ersten Liga spielen am Stück, dass da ne menge vorsprung sein dürfte in vielerlei Hinsicht.
Sich wieder so zu etablieren, wie es jetzt Bremen und Stuttgart geschafft zu haben scheinen, wird nicht selbstverständlich sein und ich hoffe sehr, dass der HSV und sein Umfeld entsprechend aufgestellt sein werden. Als ambitionierter Aufsteiger, aber nicht als „natürlicher Platzhirsch mit einem Anspruch auf einen Erstliga-Platz“

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Die Chance auf: Polzin nach 8. Spieltagen nur 14., Labaddia übernimmt, an Spieltag 33 dann Benno Möhlmann, scheitert knapp in der Relegation an Hertha ist deutlich höher als ‚wird sowas stabiles augsburgeskes‘. Man könnte statt Polzin aber auch Funkel schreiben.

Also als Aufsteiger in der heutigen Zeit von allem anderen als dem Ziel Nichtabstieg zu sprechen wäre der absolut vermessen wenn man nicht mal eben 15-20 Mios in den Kader investieren kann.
Der Unterschied ist mitlerweile so weit ausseinander dass es mindesten 2-3 Jahre braucht um da überhaupt mal aufzuholen und selbst da - siehe Bochum - ist es halt einfach schwierig den Kader beisammen zu halten.
Klar hat der HSV andere Möglichkeiten.
Trotzdem machst du nicht von heute auf morgen diesen Kader zu einem sicheren Nichtabsteiger.
Aufsteiger hin, Meisterschaft (vielleicht) her, die wenigen Punkte kommen nicht von Ungefähr.
Wenn ich mir die Liga so anschaue, ja wer ausser Köln, HSV und St.Pauli soll da denn unten dabei sein wenn nicht eine völlige Scheißsaison für ein Team passiert. Hoffenheim(wie lange wollen die eigentlich noch einen Spott blockieren?), Heidenheim oder ein weiterer Aufsteiger…also 4-5 Teams die da unten kämpfen.
Da gehört der HSV nunmal dazu.

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Vor ein- bis eineinhalb Dekaden hätte man sich bis früh morgens noch unter das durch den Schleier der Freude taumelnde Volk gemischt und wäre am nächsten Morgen mit blitzeblank poliertem Zahnschmelz und der Lust nach mehr im Augenweiß am Arbeitsplatz aufgeschlagen.

Heutzutage weicht diese ferne Erinnerung an endlose Ausdauer einem seichten Stolz darüber, dass man es mit trockener Hose irgendwie bis zur Mitternachtsstunde ausgehalten und sich danach in’s Bett gerettet hat.

Die Fragmente der Erinnerung nach Abpfiff beschränken sich auf einen Schwall verschiedenfarbiger Dosen westdeutschen Bieres, einen von fragwürdigen Gestalten umgebenen Aufenthalt an der Ostseite des Duisburger Hauptbahnhof inklusive halbhitziger Diskussion mit einem oder zwei augenscheinlichen „Konsumenten“, anschließendem, neutralen Zusammentreffen mit bedröppelten Schalkern und gleichgültigen Düsseldorfern, einer emotional sehr offenherzigen Dame mit Kapitänsmütze sowie einem halben Striptease in der Regionalbahn auf der Suche nach einer zwischen die Sitze gerutschten Fahrkarte, einem Fremden gegenübersitzend, der uns während ich alle Taschen auf links drehte fein säuberlich seine Modellautosammlung auf dem Boden ausgebreitet hat. 37€ für diesen … roten … mit dem flachen Heck.

Schließlich bei meinem Kollegen Zuhause angekommen, mit dem augenscheinlichen Plan sich eine Husarenladung gepresste Fragwürdigkeit vom goldenen M in den Arbeitsspeicher zu laden, welche man sich mit verdrehtem Blick an dem mit einladenden Angeboten um sich werfenden Selbstbedienungsterminal zusammengeklickt hat, wird einem am nächsten Morgen die Erbärmlichkeit der eigenen Existenz durch eine Katzenüberwachungskamera mit nostalgisch anmutender Videoqualität von 2005 vor Augen geführt.

Um 01:54 entfaltet sich die einladende Szenerie, ziemlich genau eine Minute später scheine ich mich dazugesellt zu haben. Woher ich kam ist unklar, aber scheinbar habe ich mich meiner Hose entledigt.

Eine weitere Minute später, um 01:56, erfolgt ein herzhafter Biss, die Stimmung scheint neutral bis zufriedenstellend.

Um 01:59 scheine ich zu beginnen, das System herunterzufahren, um Punkt 02:00 erfolgt augenscheinlich der Shutdown.

Noch eine Minute später ist die Sache dann wohl erledigt. Wer die plötzlich in der Szenerie auftauchenden Pommes verzehrt hat, ist nicht eruierbar. Was für ein erfrischendes Wechselspiel der Ereignisse, innerhalb von 5 Minuten.

Eine halbe Stunde später scheint mein Kollege beim Gang auf die Toilette zu bemerken, dass dort noch jemand herumliegt und wirft in entweder einem Akt rührender Fürsorge, oder der Emotion heraus sich dieses Elend nicht länger anschauen zu können, einfach mal 'ne Decke drüber. Wird schon alles seine Richtigkeit haben.

Den Folgetag auf der Arbeit könnte man als gallertartige Grenzerfahrung beschreiben, der sich mit halboffenem Mund und Blick in die Sonne dennoch nett gestaltet hat. Wie’s eben so ist.

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