Hassthread - renao räumt seine Kinder auf und wir gehen einen zwitschern.

:zugestellt: :applaus: :top2:

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IKEA.

Also grundsätzlich mag ich die Möbel von denen und 1-2 mal im Jahr ein wenig dort schlendern ist auch okay. Aber deren Logistik ist ein Grauen.
Als Corona losging warteten wir mal monatelang auf passende Küchenmülleimer. Die vor einem Jahr geplante Erweiterung des Schlafzimmerschranks wurde monatelang verschoben, da immer irgendwelche PAX Teile nicht verfügbar waren. Letztlich holten wir in einem halbwegs günstigen Moment erstmal Korpus, Türen und Einlegeböden. Die Schubladen kamen dann ein paar Wochen später aus einer anderen Filiale hinzu. Nervig, aber globale Lieferschwierigkeiten und Holzmangel (also das bisschen was da drin verarbeitet ist), erklären es ja irgendwie.
Und nun das nächste: Im Wohnzimmer sollten aus gründen zwei alte Vitrinen ausgetauscht und durch etwas einheitliches in passenderen Maßen und in modernerer Optik ersetzt werden.
Die Wahl fiel auf Besta Schränke von Ikea. Vor unserem Urlaub war alles verfügbar, wir entschieden uns es nach dem Urlaub anzugehen. Gesagt, getan. Problem: Keine Glasböden verfügbar. Egal, per Lieferung sind die laut Internetseite vorrätig und da die anscheinend per Paket und nicht per Spedition geliefert werden, sind die Versandkosten auch okay.
Drum sind wir hin zum gelb-blauen Haus, alles sonstige eingeladen, ab nach Hause und aufgebaut.
Punkt 1: Dass IKEA Möbel nicht für die Ewigkeit sind ist klar. Aber bisher hatten alle Möbel immer ein ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis. Diese Besta-Modellreihe ist aber wirklich grenzwertig. Obwohl sie schon zu den höherpreisigen Möbeln dort gehört, hat der Korpus nicht einmal mehr Dübel und wabbelt so hin und her, dass er sich beim Öffnen von einzelnen Türen schon verzieht. Angeschraubt an die Wand und mit ausreichend Böden ist das dann wohl behoben. Und die Schubladen sind so billig produziert und vorgebohrt, dass an den nicht sichtbaren Stellen alles abblättert.
Punkt 2: Wir wollten dann die Glasböden bestellen. Webseite: Lieferbar. Ab in den Warenkorb: Lieferbar auch an unsere PLZ. Ab zur Kasse: Nicht Lieferbar. :ronaldo:

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Na dann hol dir mal Platsa ins Haus :grimacing:

Also ich habe den Eindruck, IKEA hat die QA einfach komplett aufgegeben, um überhaupt liefern zu können.
Gerade bei Möbeln der gleichen Serien habe ich in den letzen Jahren einen drastischen Qualitätsrückgang bemerkt - gerade in diesen „üblichen“ Serien von Bestå und Pax.

Zu guter Letzt haben sich ja auch einige Modelle in den letzten Jahren verändert bzw. wurden komplett vom Markt genommen (btw: hat noch jemand zwei große Algot-Auszugskörbe?! :frowning:) - dafür wurden dann mittelmäßige IoT-/Home-Improvement Geschichten angefangen, die auch nur durch deren Preis überzeugen (im Vergleich).

Also ich bin froh, dass wir mit IKEA erstmal „durch“ sind, möglicherweise kommt demnächst noch ein Kinderzimmerschrank dazu.

Der größte Vorteil am „System IKEA“ ist der einigermaßen gut funktionierende Gebrauchtmarkt, auf dem man ziemlich gut passende Ersatzteile, zu viel gekaufte Einlegeböden etc. bekommen kann. Gucke mittlerweile immer erst auf Kleinanzeigen bevor ich zum IKEA düse.

Unser heimatliches Lokal-Käseblatt berichtet mal wieder über Tierschutz-Aktivisten und ich frage mich, ob das eigentlich abseits vom Boulevard oder klar als Kommentar gekennzeichneten Beiträgen im Lokaljournalismus üblich ist, so tendenziös zu schreiben:

Einige Formulierungen lassen sehr deutlich die Meinung des Journalisten zur Vorschau kommen, sind teils mit einer gewissen Häme behaftet, und versuchen, die öffentliche Meinung/Diskurs in eine bestimmte Richtung zu lenken.
Bin ich als linksgrünversiffter Öko-Affe zu sensibel, oder werden hier journalistische Prinzipien wie Neutralität bewusst untergraben?

Naja, es ist schließlich ein heimatliches Lokal-Käseblatt und ein schlechter Journalist. Gerade bei Onlinecontent sind solche ‚Artikel‘ oft nicht mehr als ein Blogpost und gefühlt ist der Übergang zwischen Kolumne/Kommentar/Artikel in vielen Onlineredaktionen fließend.

Ich denke, sie werden wegen Unfähigkeit unbewusst untergraben und gehen in der schieren Masse auch unter, solange Betroffene nicht proaktiv handeln, was ja auch oft genug passiert.

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Im Kontext Agrar gibt’s leider auch auf hoher Ebene kein nicht-tendenziöses Blatt, wenn nicht die überregionalen Wochenzeitungen berichten, weil’s 'ne Pest gibt. Oder Tönnies. Ich wiederhole mich.
Alle von der Branche und Politik gelesenen News-Seiten (topagrar, agrar heute v.a.) sind mehr oder weniger mit dem Bauernverband verbandelt oder finanziell untertstützt oder sonst wie. Und deshalb sind die Schlagzeilen in der Regel voll mit „Das wollen sie uns jetzt auch noch antun“-Gesinge. Gut, nun lese ich wenig andere Branchenmagazine und Focus Money ist vermutlich auch nicht so Fan gewesen vom Run auf die GameStop-Aktien, aber irgendwie wird das so allgemein hingenommen, dass da Journalismus ganz klein geschrieben wird.

Bei Lokalkäseblättern kann man’s den Leuten wenigstens weniger verübeln. 3 Leute, die lächerlich bezahlt für alles zuständig sind, dazu noch ne Spiegelrefklexkamera umgesattelt, wenn’s gut läuft. Sonst Samsung Handy mit Kamerageräusch an. Alle müssen auf Fotos immer winken. Jedes Wochenende im Dackelzuchtverzein. Und dazu parallel online wie Print unterwegs, während man sieht, dass man online wirklich niemanden erreicht, wenn’s nicht um Baustellen auf der nahegelegen Fernstraße geht oder Fußballverein. Vielleicht noch Wahllosesprodukt-Königin. Irgendwann ist dann selbst Wetterbericht für morgen noch hinter der Bezahlschranke, aber da gibt’s leider viel zu wenig Geld für die Aufrechterhaltung und Förderung, um eben genau zu vermeiden, dass einzelne mit ihren Werten plötzlich über Tageszeitungen ganze Landkreise beeinflussen können.

Aber bei den anderen ist das ja kühl berechnete Lobbyarbeit.

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Alter. Blanker Hass. Gestern die Kids von ner Ferienveranstaltung abgeholt. Hitze. Im Schatten eines Baumes gab es Käffchen für abholende Eltern. Toll. Hat sich mein Smalltalk-Ich doch dazu hinreißen lassen zu sagen: „Es gibt doch nichts über Baumschatten!“. Hätte ich lassen sollen. Fängt einer vom Klimawandel an zu schwadronieren. „Nicht menschengemacht.“, „Ganz normaler Sommer.“, „Windräder blasen die Wolken mit dem Regen weg.“, „Einfach mehr Bäume pflanzen und gut.“.
Alter. Wie aggressiv der Ton. Wie ungefragt die Äußerungen. Wie verbittert muss man sein? Aber Mitleids-Thread gibts ja nicht. Hier passt aber dann doch ganz gut.

Heute Morgen hat es bei uns geregnet. Vor meinem geistigen Auge sehe ich besagten Menschen bestätigend nickend vorm Fenster stehen und höre ihn sagen „Sag ich doch. Ganz normaler Sommer!“

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:geberdim:

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Aber es hat halt auch seine guten Seiten:

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Ich bin ein wenig beleidigt, in welchen Thread könnte dieser Klimaleugnerhonk noch ganz gut passen? :bitte:

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Jetzt stelle man sich mal vor es wäre so.

Endlich könnte der Mensch und das Geld auch noch das Wetter beherrschen - Fabelhaft.
Eine der wenigen Dinge die nicht mit Geld zu steuern sind.

Kenn ich, meine Antwort war zu Ihr: „nicht son Quatsch absondern, hier sind Kinder“.

Hab tatsächlich überlegt was und ob ich was sage. Hab’s dann gelassen und bin einfach wortlos gegangen, weil mir der Spruch eingefallen ist:

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Nur ist das Schachbrett schon voller Taubenscheiße von diesem, nun, kKackvogel.

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Bin absolut bei dir, was da das Diskutieren angeht. Das ist wirklich in den meisten Fällen völlig sinnlos investierte Energie. Das Phänomen kennt man ja von vielen radikalen Meinungen.

Aaaaaaber: ich bin der klaren Meinung, dass man Dummköpfen immer sagen sollte, dass sie Dummköpfe sind. Nicht, um eine Diskussion anzuzetteln, sondern um ihnen zu zeigen, dass sie nicht automatisch Recht haben, nur weil sie am lautesten Schreien. Ein „Puh, ganz schön viel Meinung für so wenig Ahnung“ oder wie MMM „Vorsicht, nicht so laut. Am Ende hört den Quatsch noch jemand“, hätte ich mir hier auch nicht verkneifen können.

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bewundernswert, feiere ich…könnte ich aber wohl auch nicht und bin da eher beim Bären

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Warte nun bereits seit 14 Tagen auf den Brief zur neuen Aktivierung. Also huete nachgeforscht, durch den Chatbot gekämpft bis ich ne Telefonnummer hatte.

Anruf Hotline 1…
Nach 5 Minuten Gespräch Weiterleitung zu Hotline 2. Leider keiner da.
Zwei Stunden später jemanden an Hotline 2 erreicht. Der Mitarbeiter muss nach Schilderung des Problems kurz Rücksprache halten. Hektisches Geredeim Hintegrund. Lösung: Weiterleitung zu Hotline 3.

Dort angekommen das Problem geschildert. Nach 10 Minuten Hilflosigkeit des Mitarbeiters war das Resultat…
…den Aktivierungsprozess über elster.de nochmal neu zu starten.

Ob die Brieftaube diesmal kommt?
Ich berichte, ich berichte.

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und ich bin so naiv und denke mir, ich könnte meine steuererstattung langsam mal kriegen, nachdem ich die erklärung im mai abgegeben habe…aber vielleicht wird das wohl eher ein zusätzliches weihnachtsgeld, wenn die mit grundsteuer so untergehen gerade :-(