Häusle baue - "Dieses Haus-Ding hier macht echt mehr Arbeit als gedacht"

So viel ich weiß ja.

Thema Wohngebäude- und Hausratsversicherung. Jemand zufällig bei Adam Riese und Erfahrungen gemacht?

Die sind bei mir in nem Check24-Ergebnis mal locker 30% günstiger als die Versicherungskammer Bayern (für die leider bei check24 nichts berechnet wird), von der ich schon ein Angebot vorliegen habe. Das ist natürlich verlockend, aber auch etwas verdächtig.

Diese KFW Geschichte ist doch echt der Wahnsinn. Am Mittwoch wird angekündigt, dass die Töpfe leer sind und die Sanierungen in Zukunft auch nicht mehr so stark gefordert werden wir bisher. Dadurch mussten da etliche Menschen noch schnell einen Antrag fertig machen und bis 00:00 Uhr einreichen…

Ich habe jetzt gestern gesehen, dass die Zinsen für das 261 Darlehn extrem gesunken sind. Bei kürzester Laufzeit liegt es sogar bei 0,01%! Bei 11-20 Jahre bei 0,34%, letzte Woche war der Zins glaub bei 2,75%. Die Leute die aber ihren KFW Antrag vor dem 27.7 eingereicht haben gucken jetzt aber in die Röhre und bekommen noch die alten Konditionen. :ugly:

Für uns könnte das in Kombination mit dem Z15 Darlehn wirklich perfekt sein, wenn wir mal eben 380.000 Euro für ca. 0,1% finanziert bekommen würden, aber das wird für viele wieder ein riesen Schlag ins Gesicht gewesen sein.

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Gibt es irgendeinen vernünftigen Grund, warum die Zinsen da jetzt so runtergegangen sind? Ökonomisch schonmal nicht, also ne politische Entscheidung?

Wir haben gottseidank die Zusage der Bafa für die Wärmepumpe. Jetzt nur hoffen, dass die auch irgendwann mal geliefert werden kann und die nicht schon genehmigte Anträge wieder zurückziehen…

Vermutlich weil sie zeitgleich die Zuschüsse deutlich gesenkt haben. Während man vorher bei 150.000 Euro noch 12,5% Tilgungszuschuss bekommen hatte sind es jetzt bei 120.000 Euro nur noch 5%.

Ganz genau blicke ich da aber auch nicht durch.

Puh jo! Haben die Woche dahingehend auch ordentlich rotiert.

Bei uns geht es um Einzelmaßnahmen. Der Kredit fällt für uns leider sofort weg und wir versuchen jetzt noch den Förderantrag bis zum 14.8. einzureichen, damit wir noch die alten Förderbedingungen bekommen.

Aber Wahnsinn wie es da von heute auf morgen geht. Da hängen ja teilweise Existenzen und Berechnungen dran. Und dann Zack - Doppel-Adriano-Faust in dein Gesicht.

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Wir sind nach 14 Monaten warten, dass der Vorbesitzer seine neue Hütte fertig hat, endlich in unser Haus eingezogen.

Nach einer Hau-Ruck Woche mit Ausbesserungen und Streichen (Ich habe dich besiegt Treppenhaus!!!), klappte der Umzug mit zwei kleinen Kindern dann auch überraschend gut. Die 2k fürs Umzugsunternehmen würde ich jederzeit wieder investieren.

Jetzt ist es so, dass das Treppenhaus voll integriert ist, Reihenendhaus eben. Dadurch dass die Treppe offen ist und die Wände schön glatt, schallt jedes kleinste Geräusch von unten nach oben und oben nach unten.
Eine Schiebetür wollen wir wenn es geht irgendwie vermeiden. Hat jemand schon Mal mit Akkustikbilder oder so Wandabsorbern Erfahrung gemacht? Ich kenne die eigentlich nur aus Büroräumen. Die Idee ist es die Geräusche etwas zu dämmen, funktioniert das über so Wandteile?

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Um eine signifikante Verbesserung zu erreichen ist meist eine Kombination aus Wand/ Boden oder Wand/ Decke erforderlich. Da in deinem Fall Teppich wohl keine Option sein wird, solltest du versuchen, einen Teil der Decke über Baffeln, Segel, etc ebenfalls schallschutztechnisch zu aktivieren. Auch die erforderliche Fläche für die Wandabsorber ist meist nicht zu unterschätzen. Punktuell aufgehängte „Akustikbilder“ werden da wohl keine große Verbesserung bringen. Das könnte dir ein/e Raumakustiker:in oder Bauphysiker:in aber genau berechnen, was und wieviel an welcher Stelle nötig wäre.

Achja, dir geht es nur um Luftschall, richtig?

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Haben wir auch so. Kriegst du nur mit Schiebetür hin. Sonst keine Chance. Haben in 6 Jahren alles versucht und bei den Nachbarn alles angeschaut. Die einzige Lösung sind Schiebetüren und Trockenbau. Wenn im Keller eine Stecknadel fällt höhrst du es im 2 OG glasklar. Super Idee so in Summe.

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Schon mal jemand mit einem Energieberater zu tun gehabt?
Genauer gesagt hat sich mal jemand einen individuelle Sanierungsfahrplan erstellen lassen?

Da geht die Spanne der Angebote wohl sehr weit auseinander. Manche wollen 300EUR Honorar (nach Förderung). Abwicklung geht komplett online, späterer Fördermittelantrag ist sogar inklusive.
Andere wiederum wollen mehrere tausend Euro, mit Ortstermin und dann sehr detaillierten Berechnungen. Förderantrag stellen kostet dann auch nochmal extra.

Für mich wäre der ISFP in erster Linie interessant um die Förderungen der Bafa abzugreifen, für die man ja teilweise sowieso noch einen Energieberater einspannen muss.
Was ich eher nicht brauche ist komplexe Theorie wieso weshalb warum das Dach neu, die Fenster nue, die Fassade neu, die Heizung neu, … werden soll. Ist mir schon klar, dass man jeden Stein rumdrehen kann um den Kasten möglichst optimal und toll energieffizient zu machen. Nur bezahlen kann ich das eh alles nicht :smiley:
Und wenn die 30 Jahre alte Heizung bald verreckt ist es total wurscht ob die Gebäudehülle gedämmt oder die Luftzirkulation optimiert ist. Dann muss ne neue Heizung her. Und dafür will ich möglichst viel Kohle von dir, Bafa :_d:

Daher tendiere ich gerade dazu so einen Billigheimer zu engagieren, irgendwelche Erfahrungen?

Würden Streben dann nicht auch mit den aktuellen Beinen ausreichen? :thinking:

Sicherlich sind hier aber fähigere Leute als Bastler-renao noch auskunftsfähig.

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Baukosten und Bauzinsen auf Höchststand.
Wir haben dann heute mal einem Grundstückskauf zugesagt.
Wohooooo!
Folgt mir für weitere gut getimte Lebensentscheidungen!

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Dafür gehen bestimmt auch nach und nach deine Auftragnehmer pleite und du brauchst vielleicht die eine oder andere Rechnung erstmal nicht zahlen :grimacing:

Glückwunsch dennoch - wo zieht es euch denn hin? Ländlich? Stadtrand?

Läuft alles über einen Generalunternehmer. Auch die Planung und Architektenleistung. Wer ihm da wegbricht ist mir erst einmal egal, Hauptsache, es wird gemacht. :ronaldo:

Wir bleiben der Kleinstadt erhalten. Wohnen eigentlich jetzt schon am Stadtrand und werden es dann demnächst noch mehr tun.
Der Blick geht auf Wald und Pferdehof. :gut:

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Erzähl Mal ein bisschen was darüber. Wir hatten auch mal vor mit GU neu zu bauen, aber 1. War es viel zu teuer und 2. auch zu unsicher, da die sich ja vorbehalten, bei Preiserhöhungen diese weiterzugeben. Falls es günstiger wird würden wir aber wenig bis gar nix davon sehen.

Im Nachhinein waren wir bei uns froh darüber es nicht gemacht zu haben, da uns da jetzt einige Förderungen mit denen wir geplant hatten flöten gegangen wären, weil die KFW da ja in den letzten Monaten einiges geändert hat.

Bei euch ist das aber vermutlich eine andere Situation?

Bei uns ist es jetzt endlich so weit, dass wir das L-Bank Darlehn beantragen können. In Verbindung mit der KFW würden wir eine Kreditsumme von 442.500,00 Euro bekommen zu einem Effektivzins von ca. 1%. Wir müssen jetzt nur warten, bis die L-Bank es genehmigt. :ronaldo:

Bin gerade nur mit dem Smartphone dran, daher nur kurz:
Vorweg, Förderungen gibt es überhaupt keine. Entweder wurden sie einfach gestrichen oder uninteressant (KfW 40 Haus mit Nachhaltigkeit) oder wir verdienen zu gut. Selbst das städtische Grundstück wird leider nicht mehr bezuschusst.

Warum GU? Ehrlich gesagt, musste ich selbst erst prüfen, wie sich die Firma bzw. diese Art des Vertragspartners nennt, mit der wir bauen wollen.
Wir hatten vor fünf Jahren schon mal vor zu bauen. Da hatten wir mehrere Finanzierer und mehrere potentielle Bauunternehmen an der Hand. Von Fertighaus bis GU.
Letztlich hat uns diese Auswahl mehr gehemmt als geholfen.
Jetzt haben wir direkt nur noch mit der Firma gesprochen, die als GU auftritt, damals schon nicht die teuerste war, alles zum Festpreis realisieren möchte und VOR ALLEM auch bei Freunden von uns gebaut hat.

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Möchte oder wird? Haben die euch den Bau pauschal ohne Stoffpreisgleitklausel (Unwort der Baubranche 2022) angeboten?
Sonst stehen die bei der Schlussrechnung ganz schnell da und lassen alle Materialpreise gleiten. Gerade Kunststoff, Beton, Holz und Stahl eskalieren völlig. Also so ziemlich alles was in so ein Haus kommt :usad:

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Wir haben da ganz offen drüber gesprochen. Seit einem Jahr hat auch er den Spruch im Angebot drin stehen, dass bei außergewöhnlichen Preissteigerungen diese weitergegeben werden.
In der heutigen Zeit ist das ja auch eigentlich nicht anders zu machen. Ich fürchte, dass wir dieses Risiko tragen müssen.

Edit: Aber ich bin natürlich für jeden Tipp und Rat dankbar. Was man ggf. wie formuliert reinnehmen sollte oder Ähnliches.
Noch ist ja nichts unterschrieben.

Ich würde versuchen, das „außergewöhnliche“ im Vertrag zu definieren. Also z.B. dass er alle Preissteigerungen bis x % über Vertragspreis selbst trägt, und nur Leistungen, die diese Grenze sprengen, gleiten dürfen.

Genauso könnt ihr versuchen, die unmittelbar nach Auftragsvergabe ausgeführten Arbeiten komplett von Preissteigerungen auszuschließen. Also wenn er z.B. nach Auftragsvergabe direkt mit dem Baugrubenaushub und den Kanalarbeiten loslegt, sollten die Materialien für die Rohre (vermutlich Kunststoff) nicht steigen dürfen. Das ist zwar im Gesamtpaket nicht sonderlich viel, aber immerhin.

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Da ich meine Duschkabine entfernen „will“ möchte ich direkt die Beschichtung des Duschbodens auffrischen. Was für eine Farbe oder Beschichtung eignet sich dafür?

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