Häusle baue - "Dieses Haus-Ding hier macht echt mehr Arbeit als gedacht"

Hier noch der Thread rund ums Thema Bauen, Renovieren, Haus, Garten, Sauna und Fliesen kleben.

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Kennt sich jemand aus mit Fördermöglichkeiten bei Haussanierung? Schauen uns morgen ein Einfamilienhaus aus den 1970er an. Von innen habe ich es noch nicht gesehen und weiß nicht wie aktuell Heizung, Dach etc ist - wollte aber allgemein mal anfragen.

Wie man so hört soll ja durchaus einiges förderbar sein.

Am besten mal die Seite der KfW durchforsten, gibt da einiges (Fenster, Haustür, Heizung, Bad). Haben es selbst für das Bad genutzt, ging kinderleicht online.

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Wir wohnen nun seit Oktober in einem Mietshaus. Haben hier bei Einzug einmal den Maler durch gejagt weil die Vormieter das Ding hier abenteuerlich gestrichen hatten.

Nun haben wir in den vergangenen Wochen immer mehr von diesen Rissen hier entdeckt.



Die Risse sind eigentlich an jeder Wand im Dachgeschoss genau in der Fuge zwischen Außenwand und Dachschräge. Nun stellen sich mir zwei Fragen:

  1. Sind das einfach nur unbedenkliche Risse in der Farbe wegen der unterschiedlichen Ausdehnung von Mauer und Dachstuhl oder muss ich mir da Sorgen machen?

  2. Wie behebe ich sowas dauerhaft? Wenn es wegen Temperaturunterschied entstanden ist dann bringt ausspachteln und drüber streichen ja nur bis zum Sommer was, wenn das ganze Material sich wieder ausdehnt, oder?

Normalerweise werden diese Ecken nur mit Acryl ausgespritzt und dann überstrichen.

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Ich glaube, das hat der Maler bei uns nicht gemacht, sondern einfach nur überstrichen. Wenn ich den Riss also mit Acryl ausspritze und dann nochmal weiß drüber gehe, müsste es halten, weil das flexible Acryl die leichte Bewegung des Materials „mit gehen“ kann?

Wie alt ist denn die Wohnung? Bei uns sind auch überall Risse und uns wurde gesagt, dass ist beim Neubau ganz normal bis sich das Haus gesetzt hat.

Unser Nachbar hat glaube ich auch acryl genutzt und ebenfalls paar Risse. Unser Plan ist in paar Jahren zu streichen wenn sich alles gesetzt hat.

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In der Regel sollte es damit auch getan sein.
Aufgrund der erhöhten Wärme im Dachgeschoss ist es dort natürlich ein wenig ausgeprägter.

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Dem Acryl aber auch unbedingt Zeit zum Trocknen lassen, da man sonst dort auch schnell wieder kleine Risse sieht.

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Das Haus ist Baujahr 2000. Setzrisse dürften das also eigentlich nicht mehr sein.

Ich versuchen es Mal mit Acryl und streichen. Danke für den Tipp.

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Aber ihr seid doch Mieter und sowas geht über Schönheitsreparaturen hinaus, die der Mieter zu tragen hat.

Jain. Ich denke, wenn ich darauf pochen würde, dann wäre das eventuell so. Allerdings haben wir eigentlich ein ziemlich gutes Verhältnis zu den Vermietern bisher und ich habe keine Lust, mich da wegen so einer Kleinigkeit in Lars’sche Verhältnisse zu begeben. So lange sich der Materialaufwand in Grenzen hält, was er bei 10 Euro für ein bisschen Acryl ja tut, mache ich sowas einfach schnell selbst. Das erspart mir auch das frei nehmen oder planen für irgendwelche Handwerkertermine.

Wenn das nur so wenig ist, ne 10 Euro Aktion kann man mit dem Vermieter ja auch so regeln, dass er Deine Kosten übernimmt, letztendlich sparst Du ihm auch das Geld und den Hassle.

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Ein Spezi von mir hat eine Fließenfirma und schwört auf dieses Dingens.
Haben in unserem 1920er Haus auch sehr viele solche Risse und das war sein Tipp dazu.

Ich finde alleine für diesen Namen hat der Hersteller schon gewonnen.

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Ich weiß nicht, ob es hier rein passt, aber vielleicht kennt sich ja jemand aus. Ich ziehe nächsten Monat in das neue Haus. Dort haben wir von Seiten Telekom „nur“ einen Glasfaseranschluss ins Haus gelegt bekommen.
Laut Vodafone können sie mir an dem Haus nichts liefern. Zumindest ist die Adresse auch nicht in ihrem System. Ich dachte eigentlich es liegt nur daran, dass es sich um ein Neubaugebiet handelt.

Jetzt aber zu meiner eigentlichen Frage. Kann das wirklich sein, dass ich somit total auf Telekom angewiesen bin? Leider ist Telekom halt schon sehr teuer…

Ja das kann tatsächlich sein. Manchmal gibt es bei Neubauten nur Kabel Anschlüsse (früher Unity Media, heute Vodafone) oder auch andersrum. In gewissen Gebieten sogar nur regionale Anbieter.

In diesem Fall hast du Sonderkündigungs Recht bei Vodafone, und müsstest zur Telekom wechseln.

Einzige Alternative die mir noch einfallen würde, wäre eine Lösung über Funk/LTE/5G, welche vielleicht Vodafone anbietet. Da brauchst du dann keinen „Anschluss“, sondern einen Router mit entsprechender Sim Karte. Falls es denn überhaupt einen guten Tarif mit genug oder unbegrenzten Volumen gibt.

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Kann ich so bestätigen. Die Telekom erbringt in Deutschland bei der Telekommunikation die Grundversorgungsleistung, heißt: Wenn kein anderer Anbieter in einer Siedlung/Neubaugebiet/welche Bauform auch immer versorgen möchte, muss die Telekom das machen. Hatte beruflich in jüngerer Vergangenheit mehrere Fälle, bei denen alle anderen Anbieter nicht wollten und deshalb nur die Telekom übrig bleib.

Das gilt zwar soweit ich weiß nicht für den Internetanschluss, was es aber im Zweifel nur noch schlimmer macht, weil dann nicht mal die Telekom müsste.

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Kennt sich Jemand mit Bodenheizungen aus? In unserer Wohnung (2017 wurde alles neu gemacht) gibt es im Badezimmer und im Gäste Klo keine Thermostate. Beide Räume sind aktuell kälter als gewünscht. Nicht unangenehm aber etwas gar kühl. Beim Verteiler sieht alles aufgeräumt aus, die beschrifteten Ventile der zwei Badezimmer haben entsprechend auch als einzige nur ein mauelles Ventil. Beide Schwimmer sind ganz oben, was dem maximalen Durchlauf engspricht. Die Schwimmer der anderen Räume sind auch oben, die haben sich auch alle bewegt, als wir alle Thermostate aufgedreht haben. Als Test habe ich die beiden Benzile mal ganz geschlossen, die zwei Schwimmer sind auch schön abbesackt und gingen beim aufdrehen wieder rauf.

Zuerst daxhte ich das sein vielleicht mit dem Ankleidezimmer gekoppelt, in dem wir kaum heizen. Doch auxh dieses Zimmer hat einen eigenen Kreislauf. Ist da was hin? Den Vorlauf kann ich selber nicht ändern und mein sehr bescheidenes Wissen über Bodenheizungen sagt mir, dass die Durchflussmenge alleine nichts mit der Wärme zu tun hat.

Kann dir da leider nicht helfen, würde aber auch gerne wissen, ob es da ggf. einen allgemeinen Tipp gibt.

Habe keinen Schimmer, wie die Temperatur für unsere Flure aktuell zu Stande kommt…

Achtung, gefährliches Halbwissen:

Die Wassertemperatur in den Schläuchen der Fussbodenheizung wird doch zentral gesteuert und ist in jedem Raum identisch. Über den Durchfluss kann man dann eben die Temperatur steuern: mehr Durchfluss-> höhere Temperatur. So hab ich mir das zumindest immer erklärt.