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Danke, du hast es ziemlich gut auf den Punkt gebracht. Ich schaue Formel 1 zwar nur so nebenbei, aber für mich kam das immer so vor, als wolle man aus nostalgischen Gründen unbedingt einen Schumacher wieder in der Formel 1 haben, und hat dessen Leistungen komplett ausgeblendet bzw. Schön geredet. Hinzukommt dass bei Sky Ralf Schumacher Kommentator ist, und dann ist es Familiensache.
Vom menschlichen hat mich Mick ohnehin nicht überzeugt, mag wie der perfekte Schwiegersohn wirken, aber irgendwie fehlt ihm nach außen ein wenig der Biss.

Der Unfall in Miami war Vettels schuld, dass hat er auch zugegeben damals. Natürlich hat Mick viele Fehler gemacht, am Ende wohl auch zu viele, aber zur ganzen Wahrheit gehört auch, dass Mick locker in 2-3 Rennen auf Punkte Kurs war bis Haas mit der Strategie alles kaputt gemacht hat. Stichwort Japan… Es war nicht selten der Fall, dass Magnussen obwohl er im Rennen hinter Mick war die bessere Strategie bekommen hat und man Mick als Versuchskaninchen genutzt hat.
Natürlich ist Mick hinter den Erwartungen geblieben, die er aber eigentlich von Anfang an nicht erfüllen konnte, aber auf der einen Seite hat man einen jungen Fahrer, der sich noch weiter steigern kann und auf der anderen Seite einen alten Fahrer, bei dem man weiß, dass da keine Leistungssteigerung mehr zu erwarten ist. Und wenn man das vergleicht, dann ist der Leistungsunterschied zwischen Magnussen und Schumacher viel zu gering als das man sich da für den alten entscheiden sollte.

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Man vergisst auch leicht, dass die erste Saison einfach nur ein schlechter Scherz ist.
Nicht von ihm. Der Gesamtkontext.

Für mich war die Saison 2022 seine erste richtige.

Er hat diese Saison zum ersten Mal ein konkurrenzfähiges Fahrzeug gehabt. Zum ersten Mal ging es im Rennen um Punkte.

Und mit Haas war es letztendlich auch das falsche Team für Mick.
Bei Williams oder Alfa wäre das ganze Umfeld sicher besser für einen Neuling gewesen.

Bleibt die Hoffnung, dass er den Weg über den Reserve Fahrer (siehe de Vries) irgendwann wieder in ein Cockpit findet.

Wer kann es Haas denn verdenken? Wenn ein Fahrer regelmäßig das Auto heimbringt und Punkte holt und der andere für insgesamt drei Totalschäden, inklusive einem Crash nach Sessionende des FP1 verantwortlich ist, würd ich das genauso machen. Da war die Messe längst gelesen und klar, dass die größte Punktechance bei Haas im anderen Auto sitzt.

Der Leistungsunterschied zu gering zwischen den beiden? Mick war das Vorjahr im Team, Magnussen im Vorruhestand. Jetzt kommt der Frührentner zurück und drückt Schumacher im Mittel fast vier Zehntel auf eine schnelle Runde und holt mehr als doppelt so viele Punkte, ohne dem Team Reparaturrechnungen im zweistelligen Millionenbereich aufzudrücken. Wo ist da bitte der Unterschied viel zu gering?

Was die Geschichte noch viel heißer macht: Immer dann, wenn Schumacher gepunktet bzw. gut geliefert hat, war Magnussen quasi direkt hinter ihm. Wann immer Magnussen geliefert hat, war Schumacher nirgendwo.

Sezieren wir das Ganze doch mal Rennen für Rennen:

  1. Bahrain
    Qualifying KMAG 7, MSC 12 +0,527 Sekunden
    Rennen KMAG 6, MSC 11 +17,8 Sekunden
    Ja, die Berührung von Ocon war unglücklich, aber im ersten Rennwochenende von nem Sabbaticalrückkehrer so gebügelt zu werden, war schon ein böses Indiz

  2. Saudi Arabien
    Qualifying KMAG 10, MSC 14 +0,384 Sekunden
    Rennen KMAG 9, MSC DNS
    Hier hat Schumacher den ersten Totalschaden produziert. Obwohl KMAG FP1 aussetzen musste, war er ab FP3 deutlich vor MSC. Mick konnte das Rennen bekanntlich nicht starten.

  3. Melbourne
    Qualifying KMAG 16, MSC 15 -0,15 Sekunden
    Rennen KMAG 14, MSC 13 -1,665 Sekunden
    Solides Wochenende von Mick, Haas war an dem Wochenende nicht schnell genug. KMAG aber durchweg genau dran.

  4. Imola
    Qualifying KMAG 4, MSC 12 +1,014 Sekunden
    Sprint KMAG 8, MSC 10 +3,061 Sekunden
    Rennen KMAG 9, MSC 17 +ca. 30-40 Sekunden
    In der Qualifikation böse von Magnussen gebügelt, dann im Sprint aber gut recovered. Im Rennen hat Schumacher in Runde 1 das Auto in Tamburello verloren und ist mit Alonso kollidiert, trotz guter Ausgangslage mit Start aus den Punkteplatzierungen. Außerdem weiterer Fahrfehler mit Dreher im Rennverlauf. Magnussen währenddessen unaufgeregt wieder mit Punkten.

  5. Miami
    Quali KMAG 16, MSC 15 -0,552 Sekunden
    Rennen KMAG DNF, MSC 15
    Solide Performance von beiden im Rennen, aber beide wurden in Unfälle verwickelt, die letztlich Punkte kosteten. Gutes Qualifying von Mick, im Rennen dann beide auf einem Level.

  6. Barcelona
    Quali KMAG 8, MSC 10 +0,686 Sekunden
    Rennen KMAG 17, MSC 14 -1 Runde
    Schwieriges Wochenende für Haas. Magnussen crasht mit Hamilton in Turn 4 und war damit effektiv raus. Schumacher profitierte nach gutem Start und kam bis P6 nach vorn. Auch wenn die Strategie an dem Tag keine Glanzleistung war, hätte die Rennpace bei Haas keine Punkte zugelassen. Am Ende bleibt wieder mal stehen, dass Magnussen deutlich mehr Pace aus dem Auto herausholt.

  7. Monaco
    Quali KMAG 13, MSC 15 +0,160 Sekunden
    Rennen KMAG DNF, MSC DNF
    Im Qualifying beide sehr eng beisammen, aber weit weg von der Musik. Im Rennen war Magnussen zunächst gut unterwegs mit Aussicht auf Punkte, musste aber mit Power Unit Problem abstellen.
    Schumacher hatte derweil nach einem frühen Stopp auf Inters eine Bandenberührung mit Frontflügelschaden, wechselte daraufhin auf Inters in Runde 18 und verlor in Runde 27 das Auto im Schwimmbad mit bekanntem Ausgang.

  8. Baku
    Quali KMAG 16, MSC 20 +1,132 Sekunden
    Rennen KMAG DNF, MSC 14
    Gebrauchtes Wochenende für Haas. Zum Quali kann man zur Ehrenrettung anführen, dass Mick im FP1 nur drei Runden fahren konnte. Im Rennen war Magnussen sehr nah an den Punkterängen und schied bei der Verfolgung Ocons erneut mit PU Defekt aus. Schumacher kam im Rennen kaum voran, beendete das Rennen effektiv als Vorletzter vor Latifi.

  9. Kanada
    Quali KMAG 5, MSC 6 +0,394 Sekunden
    Rennen KMAG 17, MSC DNF
    Eigentlich das erste Wochenende, an dem Mick wirklich von A bis Z überzeugend gefahren ist. In der Quali bei miesen Bedingungen einen kühlen Kopf bewahrt, aber letztlich doch von KMAG in Schach gehalten. KMAGs Rennen war nach dem Frontflügelschaden in der Startphase gelaufen. Mick hielt sich lange auf P7, musste mit PU Schaden aufgeben. Aber auch hier muss man erneut konstatieren, dass Micks Pace nicht auf dem Niveau Magnussens lag.

  10. Silverstone
    Quali KMAG 17, MSC 19 +0,549 Sekunden
    Rennen KMAG 10, MSC 8 -5,595 Sekunden
    Im Qualifying abermals weit weg von der Musik. Im Rennen dafür sehr gute Leistung von Mick, die am Ende in schönem Kampf mit Verstappen geendet hat. In dem Rennen war übrigens Mick derjenige, der von der besseren Strategie beim SC profitierte und am Ende mit frischen Soft-Reifen kämpfen konnte. KMAG hat stattdessen auf alten Mediums den zweiten Punkteplatz für Haas nach Hause gebracht.

  11. Österreich
    Quali KMAG 6, MSC 7 +0,132 Sekunden
    Sprint KMAG 7, MSC 9 +2,624 Sekunden
    Rennen KMAG 8, MSC 6 -6,326 Sekunden
    Sehr starkes Wochenende von beiden. Mick beschwerte sich dort darüber, dass Magnussen ihn im Sprint nicht im DRS Fenster gehalten habe, um Hamilton abzuwehren. Ich denke, das war im Großen und Ganzen aber in Ordnung, schließlich will man auch nicht das Risiko eingehen, am Ende beide Positionen zu verlieren.
    Im Rennen waren dann beide wirklich on par. KMAG musste MSC mit PU-Problemen zwischenzeitlich ziehen lassen. Strategie bei beiden identisch und am Ende ebenbürtiges Punktefinish für beide Piloten.

Damit haben wir die erste Saisonhälfte abgehakt und Mick war in zwei von elf Rennen der bessere Haas-Pilot. Wobei man auch bei diesen beiden Rennen wieder die Qualischwäche von Mick ins Feld führen muss. Klar, Magnussen war in seiner Karriere schon immer ein passabler Qualifyer, aber auch kein totaler Überflieger.

Klar, man kann jetzt, wie Rei, ins Feld führen, dass Mick dieses Jahr das erste Mal in einem konkurrenzfähigen Auto unterwegs war und folglich auch nochmal lernen musste, mit dem Druck umzugehen. Ich weiß, Quervergleiche sind doof, aber schaut euch zum Spaß mal George Russells Statistiken bei Williams an. Der hatte noch deutlich schlechteres Material zur Verfügung als Haas dieses Jahr.

Aber kommen wir zurück zur zweiten Saisonhälfte, um dem ganzen mal etwas weiter auf den Zahn zu fühlen. Aber hier etwas komprimiert.

  1. Frankreich
    Im Qualifying abgeschlagen, über eine Sekunde langsamer als Magnussen. Entschuldbarkeit pro Schumacher, die aber im Leben keine Sekunde wert ist: KMAG hatte neue Motorkomponenten und deshalb eh eine Strafversetzung auf P20. Nach zwei Runden war Magnussen aber auf P12 und Mick auf 14. Unglückliche Kollision mit Zhou, für die Mick nichts konnte im Rennverlauf. Auf der anderen Seite Magnussen nicht ganz unschuldig bei der Kollision mit Latifi, die ihn zum Aufgeben zwang. Mick am Ende aber auch nur Vorletzter vor Zhou.

  2. Ungarn
    Magnussen im Quali wieder knapp vier Zehntel vorn. Im Rennen Magnussen abermals mit Spiegeleiflagge aus dem Rennen genommen. Hier kann man Magnussen aber nicht allzu viel Schuld zuschieben, da Ricciardo vor ihm am Ausgang von Turn 1 unverhofft gebremst hat und er nicht ausweichen konnte. Punkte waren drin, er war schließlich schon auf P10, aber am Ende nur P14 und 16 für Haas. Mick derweil mit sehr unauffälligem Rennen.

  3. Spa
    Endlich gewinnt Mick mal wieder ein Quali, diesmal er mit frischen Motorkomponenten. Aber im Rennen gibt’s für beide Haas wieder nichts zu holen. KMAG 16, MSC 17.

  4. Zandvoort
    Saustarkes Quali von Mick, Start von P8, KMAG von 18. Hier hatte Mick etwas Pech beim Boxenstop, gleichzeitig KMAG mit Fahrfehler in T2. Da war mehr drin. An diesem Wochenende war Mick der stärkere von beiden Haas-Piloten. Trotzdem am Ende beide Haas nur 4 Sekunden auseinander auf 13 und 15.

  5. Monza
    Im Quali beide ähnlich, eine Zehntel pro Magnussen. P16 und P17 im Grid.
    Das Rennen begann für Magnussen denkbar schlecht. Durch einen Auffahrunfall in T1 erhielt er Schäden am Unterboden und hat beim Auslassen der Schikane lt. Stewards einen Vorteil erhalten, den er nicht zurückgab. Daher wurde er bestraft und verlor zusätzlich Zeit. Freak-Accident, würde man im Englischen sagen.
    Schumacher derweil unauffällig nach vorn. Vor der SC Phase am Ende 12., ohne Stop unter SC Bedingungen. Magnussen dagegen mit Stop unter SC und wegen des ausbleibenden Restarts am Ende nur 16. Rennperformance minimal pro Schumacher, aber schwer einschätzbar wegen des KMAG Incidents.

  6. Singapur
    Magnussen 3 Zehntel schneller im Quali, daher P9 und 12.
    Magnussen abermals mit Spiegeleiflagge, aber durchaus fragwürdig an diesem Tag. Schumacher ebenfalls im Pech durch den Kontakt mit Russell. In Sachen Pace war an diesem Wochenende allerdings doch Magnussen stärker. Am Ende P12 und 13, KMAG vor MSC.

  7. Suzuka
    KMAG im Quali wieder knapp schneller, aber wegen Motorstrafen hinter Mick im Grid. Mick in FP1 mit Chassis Damage nach Sessionende. Sowas geht einfach nicht, egal wie die Umstände sind. Das war - so leid es mir tut - eher Mazepin-, als Schumacherniveau.
    Ja, im Rennen war die Strategie nicht Micks Freund, Haas hätte durchaus double-stacken können. Aber selbst wenn, war die Pace von beiden Haas nicht ausreichend für Punkte. Zumal beide Haas zum Zeitpunkt der Stops sehr eng beeinander waren auf 10 und 12. An dem Wochenende hat sich keiner von beiden besonders hervorgetan.

  8. USA
    KMAG 0,2 vor MSC im Quali, 16 und 19. Magnussen fiel zunächst hinter Schumacher zurück und beide machten einen Paarlauf bis zum Alonso-Stroll-Incident. Mick kam nochmal rein, wohl auch wg. Schaden am Auto durch die Überbleibsel der Streithammel. Magnussen blieb draußen, holte am Ende nach heroischem Kampf gegen Vettel noch zwei Punkte. Mick endete auf P15. Rennglück klar auf Seiten KMAGs, aber Mick war an diesem Wochenende - obwohl Magnussen das FP1 fehlte - wieder nicht schneller als Magnussen.

  9. Mexiko
    Magnussen im entscheidenden Q2 wieder zwei Zehntel schneller als Mick. Startplätze 15 und 16, aber Magnussen wieder mit Motorenstrafe, also P15 und 19 effektiv. Beide im Rennen völlig in der Bedeutungslosigkeit, Pace identisch, Mick kommt 0,5 Sekunden vor Magnussen ins Ziel. P16 und 17

  10. Brasilien
    Magnussen glänzt mit Pole für den Sprint, Mick mit P20. Sargnagel. Ist so.

In der zweiten Saisonhälfte komme ich also auf drei Wochenenden, an denen Mick die Nase vorn hat. So leid es mir tut, das reicht einfach nicht. Und da braucht mir keiner mit „Er braucht Zeit“ oder „Die Umgebung ist nicht die richtige gewesen“ kommen. In der Formel 1 gibt es keine Ausreden mehr. Für niemanden.

Ich bin sicherlich kein Magnussen-Fan und auch kein Schumacher-Hasser. Bei letzterem ganz im Gegenteil. Ich hatte zum Saisonstart die Hoffnung, dass er sich gegen Magnussen gut verkaufen würde und dann vielleicht wirklich irgendwann als Ferrari Nummer 2 auf Sainz folgen könnte. Aber ich muss hier als riesen Michael Schumacher Fan sagen, dass sein Sohn sicher ein guter Junge ist und bestimmt auch das Potenzial hat, ein guter Rennfahrer zu sein, aber für die Weltspitze - und das ist die F1 nun mal - reicht es leider nicht. Genau wie die beiden anderen Fahrer, die diese Saison von ihren Teamkollegen was auf die Mütze bekommen haben, wenngleich sicher nicht ganz so deutlich, aber trotzdem merklich, ist Mick deshalb für nächstes Jahr zurecht nicht mehr im Grid.

Ob Hülk es gegen Magnussen deutlich besser machen wird, werden wir sehen. Stand jetzt kann ich die Haltung von Haas absolut nachvollziehen. Bei jedem anderen Fahrer wäre die Entscheidung sicherlich auch schon viel früher kundgetan worden, dass man im kommenden Jahr nicht weitermachen wird.

Ich drücke Mick die Daumen, dass er über Ferrari in der Langstrecken WM was findet und sich dort noch etwas entwickeln kann. Vielleicht ist über diesen Umweg die Außenseiterchance für das Audi-Projekt ja möglich. Aber so richtig glauben kann ich daran nicht.

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Um meinen Point zur Haltung gegenüber Mick zu proven.

Wenn man weiß welchen Typ Fahrer Haas haben möchte, ist die Veränderung von Mick zu Hülkenberg absolut nachvollziehbar.

Wird auch in diesem Interview sehr deutlich:

Die Argumente pro Mick sind nicht ausreichend für eine Vertragsverlängerung bei Haas. Das stelle ich nicht in Frage.
Mir persönlich werden Mick, Vettel und Ricciardo im kommenden Jahr sehr fehlen.
Selbst Goatifi mit seiner angenehmen Art. :smiley:

Zwischen all den nackten Zahlen und der ergebnisorientierten Natur, gehört der Fahrer für mich auch zum Erlebnis Motorsport.
Aber ja, die F1 ist ein Haifischbecken.

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Ricciardo kommt nächste Saison bei RedBull unter:

Für Seb gab es gestern ein Abschiedsessen mit allen Fahrern.

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Es ist wirklich schade.
Jetzt wo er vom Mimimi zur coolen Rennsau mutierte hört er auf. Den Seb der letzten beiden Jahre hätte ich gerne weiter gesehen.

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Laut irgendwelchen Twitter Nachrichten hat Lewis wohl das Abendessen in die Wege geleitet und natürlich auch bezahlt. Wäre eine schöne Geste, wenn es so stimmt. Er wird Seb vermissen. Die beiden haben über die letzten Jahren durchaus eine kleine Bromance aufgebaut.
Seb hat hin und wieder schon echt mies performt bei Aston, aber was er aktuell zeigt ist saustark. In der Form hätte ich ihn auch gerne noch ein Zeital gesehen, am liebsten in einem gescheiten Fahrzeug.

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Wie man beim Wrestling so gerne sagt.
„One last run.“
Also noch 1-2 Jährchen in einem Konkurrezfähigen Auto, wie einst Nigel Mansell.

Also das interview von steiner, was mir google grad in die news gespült hat finde ich schon deutlich differenzierter. Und spiegelt auch vielmehr meine meinung über ihn wider.

Da räumt er schon auch ein, dass das team selbst auch große mitschuld an ihrem abschneiden hat. Das ist ja das was ralf schumacher kritisiert hatte, die fehlende selbstkritik. Und es wird klar, dass man, den weg über junge rennfahrer, als team, das sich im mittelfeld etablieren will, nur schwer gehen kann. Ohne den ukrainekrieg hätte das team aus schumacher und mazepin bestanden. Das muss man sich ja auch mal vor augen führen.

Das halte ich auch alles für nachvollziehbar. Und genau, das meinte ich, dass es schade ist, dass man auf die routiniers setzt. Und wenn man sich die konstrukteurswertung mal anschaut… naja, ob man mit hülkenberg dann wirklich viel besser dasteht.

Also ohne jetzt mit una nochmal ne diskussion anzufangen, weil er hat ja faktisch recht, ich finde es halt einfach schade. Ich glaube der mehrwert durch einen erfahrenen ist nicht so groß wie das mögliche potential eines nachwuchsfahrers, auf dem niveau eines haas teams wohlgemerkt.

Die Haltung ist für mich vergleichbar, dass man beim fußball lieber den 33 jährigen soliden kicker auflaufen lässt, statt den nachwuchskicker, damit man 13. und nicht 14. wird.

Aber ich bin auch alles andere, als ein motorsportexperte.

Aber ist ja eh wie es ist. Genießen wir mal vettel’s letztes rennen am Wochenende.

Ich würde persönlich auch lieber einen jungen Fahrer mit Potenzial in den Autos sitzen sehen, aber wie Steiner es schon sagt, da ist momentan nicht so viel Überfliegermaterial vorhanden. Und durch die extremen Testbeschränkungen haben wir leider eine Situation, die es eben nur den absoluten Ausnahmetalenten erlaubt, schnell das nötige Level zu erreichen.

Und genau hier ist leider auch das Problem von Mick gewesen. Ich bin auch davon ausgegangen, dass er sehr wohl eine ganze Menge Potenzial hat. Aber das Potenzial war offenbar doch nicht hoch genug, in der Formel 1 zu bestehen.

Für Mick ist es ein wenig so gelaufen, wie damals für Stoffel Vandoorne. Mit sehr viel Vorschusslorbeeren als F2 Sieger in die F1 gekommen, dann aber gegen einen erfahrenen Teamkollegen in einem zu dieser Zeit Hinterbänklerteam auf keinen grünen Zweig gekommen.

Andererseits darf man auch nicht vergessen, dass die letzten Rookies, die sich dauerhaft behaupten konnten, eben auch Jungs wie Russell, Norris, Verstappen, Leclerc, Gasly, Sainz und Albon sind. Alle diese Jungs haben sehr schnell performt und brauchten quasi keine Anlaufzeit. Das unterscheidet eben die guten, von den richtig guten Fahrern. Und außer Piastri sehe ich aus dem Nachwuchs derzeit, genau wie auch Steiner, niemanden, dem ich das gleiche zutrauen würde.

Im Dosenwunderland kriselt es wohl gewaltig.
Verstappen hätte wohl gerne Ricciardo als Teamkollege und nicht mehr Perez.

Brisant daran, Max hat das scheinbar auch so im Vertrag stehen das er den Teamkollegen bestimmen darf, bzw. sein Veto gegen einen Teamkollegen einlegen darf.

:popcorn:

Würde die Chance das Perez nächstes Jahr im RB Cockpit sitzt auf aktuell 50:50 beziffern.

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