Der Serienthread - komplett Lost in der Vergangenheit

Wer eine kurzweilige, dennoch liebevoll umgesetzte Serie sucht und auf britischen Humor steht, dem kann ich Derry Girls (Netflix) sehr ans Herz legen.

https://www.youtube.com/watch?v=UFmFuXH0IRY

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Mindhunter ist eine wunderbare, wunderbare, wunderbare Serie. Leider wurde sie auf Eis gelegt. Eine dritte Staffel ist noch nicht in Sicht.

Ansonsten habe ich die Tage mit The Man In The High Castle Staffel 3 angefangen. Die ersten zwei Staffeln waren ein bisschen zu lange her, daher habe ich mir vorher eine ca. einstündige Zusammenfassung auf Youtube gegeben. :jeffkoch:

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Mach dich auf eine unfassbar schlechte Staffel gefasst :(

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Ich habe nach drei Folgen damit aufgehört. Vielleicht lag es an der Optik, die Serie ist ja schon sehr alt. Hat mich nicht abgeholt.

Mandalorian ist ein super Tipp. Ich bin seit Wochen in einer SciFi Phase, keine Ahnung warum. Nach ein paar Netflix Inhalten kommt Mandalorian wie gerufen.

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Ja, hab da was durcheinander gebracht. Staffel 4, also die letzte Staffel, ist die schlechte :D

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Die Optik bzw. das alte Setting stört mich gar nicht so sehr, die Serie hat ja Anfang der 2000er begonnen, da kann man sich zeitlich noch ganz gut hin zurückversetzen wie ich finde.

Aber jetzt speziell an Staffel 3 stört mich der immense Anteil an Suspension of Disbelief, bzw. einfacher gesagt - man muss ganz schön oft seinen logischen Verstand ausschalten, um die Staffel ohne regelmäßigen Facepalm verfolgen zu können. Jack Bauer hat eine größere Plot Armor als alle Game of Thrones Hauptcharaktere zusammen, Nina Myers würde wahrscheinlich tot auch noch immer irgendwelche Intrigen spinnen, und aus dem Nichts tauchen im Dunstkreis des Präsidenten Personen auf, die definitiv auch vorher schon hätten auftreten müssen (sein Bruder wird plötzlich Chief of Staff und war in den ersten beiden Staffel nicht ein einziges Mal Thema? Dieser Milliken wird als größter Förderer von Palmer in Staffel 1 während des Wahlkampfs nicht ein einziges Mal erwähnt?).
Ich hab jetzt schon mehrfach gelesen, dass Staffel 3 der krasse Durchhänger sein soll und es ab Staffel 4 wieder etwas besser wird. Ich gebe Staffel 4 eine Chance, aber wenn das da nicht wieder bergauf geht breche ich ab.

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Als Serienempfehlung - auch zu zweit - muss ich wiederum ‚The Expanse‘ anführen. Ist zwar ein SciFi-Setting, aber es ist eben mehr eine Serie um Intrigen und Politik, die so sehr gut geschrieben ist, dass das nur ordentliche Schaugespiele nichtens negativ auffällt. Beim prime…

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Ach hier treibst Du Dich rum statt noch ein paar Runden im Kreis zu fahren!

Ich kreise auch

Warum? Weil die Kontrollräume so geil aussehen:

Aber ich stimme zu: Eine der besten Miniserien der letzten Jahre. Und da gab es viele außerordentlich Gute.

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Während am Fernseh verschiedener Unsinnsfußball flimmert, will ich auch mal wieder contenten und ein paar (?) Serien, die ich in letzter Zeit sehe/gesehen habe, vorstellen.

Bei Serien fahre ich eigentlich seit einigen Jahren vierspurig:

  • Eine Serie gemeinsam mit meiner Freundin (z.Zt. The Expanse)
  • Eine ordentliche Serie allein (z.Zt Mando)
  • Eine Comedyserie (z.Zt NewGirl)
  • und dann ist da noch mein Projekt, die gesamten Star Trek-Serien TNG und DS9 durchzuschauen (fast durch; z.Zt. DS9, letzte Staffel)

Inzwischen kommt aber immer mal wieder was Kleines dazwischen. Und mit den beiden Serien will ich mal anfangen:

Atypical - Netflix

Das Setting kligt erstmal etwas befindlich: Im Mittelpunkt steht ein autistischer Teenager und sein Leben in Highschool und Familie. In ca. halbstündigen Episoden wird das Ganze aber sehr gewitzt erzählt und findet eine gute Balance zwischen Normalität und Besonderheit. Der Junge wird also weder bemitleidet (‚Toll, was der Behindi kann!‘), noch ist es witzig gemeintes Anekdotenaneinanderreihen. Das alles ist schon ein Drama, aber das scheint alles sehr lebensnah bzw. realistisch.
Vong Story her gibt es das typische Programm: Trouble mit Mitschülern, SEHR cooler Kumpel, Trouble der Eltern miteinander, Trouble der coolen großen Schwester und so zu.
Gerade die Eltern (und derHauptdarsteller) spielen schön schau und so ist’s sehr unterhaltsam anzuschauen.

Wie bei jeder guten Story ist das Thema (hier: Autismus) nur der Hintergrund und nicht die Hauptsache der Erzählung. Guter Stoff, leicht erzählt. :daumenhoch:

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Oh ja sehr gute und unterhaltsame Serie!

Hatten wir nicht mal einen Serien-Review/Übersicht-Thread?

Hast du schon gesehen, dass die sechste und letzte Staffel gerade angekündigt wurde?

Quelle

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Das ist sehr sehr gut…

Das letzte Buch ist doch noch gar nicht erschienen.

Oh.

Betreffend Chernobyl gibt es ein sehr empfehlenswertes Video von PhilosophyTube auf YouTube, in dem er auf das Thema der individuellen und kollektiven Verantwortung im Kontext des Reaktorunglücks eingeht. Sehr gut gemacht, musste mir die Serie dann gleich nochmal ansehen. Für einen Laien wie mich auch interessant was die Filmtechnik angeht. Die unterschiedliche Verwendung von Bildern mit und ohne Stabilisierung (wenn Charaktere emotional instabil sind, wird keine Stabilisierung des Bildes verwendet) ist mir beim ersten Durchlauf nicht bewusst aufgefallen.

https://www.youtube.com/watch?v=oENI8NnTx0w

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Ich schaue aktuell auch wieder sehr viele Serien. Am meisten haben es mir dabei die britischen Serien angetan. Die sind immer unglaublich spannend und vor allem nie in die Länge gezogen. Meine Empfehlungen (teilweise natürlich schon alte Hüte, aber der ein oder andere kennt sie vielleicht noch nicht):

  1. Broadchurch - Krimiserie. Absolut genial. Unbedingt anschauen.
  2. Luther - Idris Elba in Bestform. Ebenfalls fesselnd ohne Ende.
  3. The Bodyguard - an zwei Abenden mit meiner Frau durchgesuchtet.
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Bei deinem Namen muss ich immer an folgende Szene denken

https://youtu.be/WaaANll8h18

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Idris Elba ist als Stringer Bell in Bestform. :richter:

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Wäre auch okay. Tatsächlich bin ich aber nach einem Song der Band Sinch benannt.

Zu Idris: Gut, als Stringer Bell in The Wire ist er natürlich unerreicht. Schande über mein Haupt.