Der Politik Thread - Hungrig, nackt und nüchtern.

Die sich selbst aber als „die Mitte“ und das einzig Gute sehen. Deshalb hab ich auch vor allem wegen dieser vermeintlichen Mitte ein Problem mit dem Hufeisen.

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Ich glaube aber auch, dass man das durchaus differenziert sehen kann.

Wie storch schrieb: die Theorie ist aufgrund der „ob links, ob rechts, beides gleich schlimm“-Rufe aus der „Mitte“ / dem konservativen Sprektrum natürlich klar abzulehnen. Gibt einige Studien, die klar belegen, dass rechtsextrem schlimmer/gravierender/unmenschlicher als linksextrem ist.

Dennoch, wie Splashi schrieb, gibt es ja ein paar nicht zu leugnende Gemeinsamkeiten: Anfälligkeit für Verschwörungstheorien und Populismus zum Beispiel. Ist ja nun auch mal Fakt, dass in den letzten Landtagswahlen gar nicht wenige von der AfD zum BSW übergelaufen sind (auch, wenn ich das nie verstehen werde als einer, der zumindest mal sehr links war und der sich zumindest einredet dass das auch noch vorhanden ist).

Diese Dinge kann man schon ansprechen, ohne gleich ein Hufeisengläubiger zu sein. Ich persönlich bin bezüglich Frankreich erstmal einfach erleichtert, die EU-Feindlichkeit von Teilen der französischen Linken sehe ich aber auch erst einmal kritisch.

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Das geht ja vielen so. Aus meiner Sicht liegt es daran, dass Linkssein sehr unterschiedlich definiert wird. Linksliberal akademisch wird der Begriff aus meiner Sicht oft sehr weit gefasst.
Es gibt aber auch viele Leute, die für den kleinen Mann sind, für faire Bezahlung, vernünftige Arbeitsbedingungen und bezahlbare Mieten. Das sind klassische SPD- oder PDS-Wähler von früher. Da kann aber gleichzeitig eine Fremdenfeindlichkeit oder ein Bedürfnis, nach unten zu treten auch vorhanden sein. Oder was auch immer sonst noch.

Aber das ist auch nur ein kleiner Aspekt. Habe gerade nicht die Kraft, alle Gedanken zu sortieren.

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Find gerade die Quelle nicht, aber hab letztens sogar irgendwo gelesen - und mir scheint das nachvollziehbar, dass das historisch gewachsen ist. Dadurch, dass Rechte für unterdrückte Minderheiten zu ihrer Zeit politisch in der Regel auf Kosten der Arbeiterklasse umgesetzt wurden. Diese fühlten sich dadurch immer bedroht der wenigen Errungenschaften, die sie ihr Eigen nennen konnten. Von Abschaffung der Sklaverei bis beginnende Gleichberechtigung bis heute. Deshalb ist gerade die „Arbeiterbewegung“ oft besonders kritisch bei Emanzipationsdebatten für Minderheiten, weil sie aus der bisherigen Erfahrungen dann immer weniger pol. Aufmerksamkeit erfahren haben, obwohl ihre Probleme noch nicht gelöst waren.
Das haben die Neoliberalen clever gemacht das dann soweit gegeneinander auszuspielen, dass die Großindustriellen kein Angriffziel mehr waren und bis heute sind wie Trumps Amerika zeigt.

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Aka @Abel_Xavier_Unsinn wenns um die Nationalmannschaft geht :ulaugh:

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Melenchon ist gefährlich, aber können wir trotzdem kurz innehalten und die Fascho-Tränen genießen. :love: So schön.

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Sicher, dass sie wegen dem Wahlergebnis heult, und nicht weil Russland bei dem heutigen Raketenangriff auf die Ukraine nur ein einziges Kinderkrankenhaus zerbombt hat, und nicht gleich mehrere? Bekommt man hier natürlich kaum noch mehr mit, niemand geht mehr auf die Straße, keine Unis werden besetzt. Stattdessen 30+% für AFD und BSW, die ja lieber nach „Verhandlungen“ und dem sofortigen Stopp aller Waffenlieferungen schreien, mit denen solche Angriffe hätten unterbunden werden können. Da ist das Wahlergebnis in Frankreich nun mal vielleicht ein kleiner Lichtblick, trotz aller möglichen fragwürdigen Ansichten des Linksbündnisses. Die Alternative war nämlich die Dame in dem Bild da oben, die nun wahrlich keinen Hehl daraus macht, wer ihr Chef ist und welches Ergebnis sie sich für den Ukrainekonflikt wünscht.

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Stimmt schon, aber will Melonchon nicht auch Verhandlungen mit Putin?

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Wie laut Kyiv International Institute of Sociology inzwischen über 70 Prozent der ukrainischen Bevölkerung (zusätzlich zu militärischen Mitteln). Was denn auch sonst?

Naja, „zusätzlich zu den militärischen Mitteln“ ist das Zauberwort, bei allem was ich von Melenchon gehört habe, bläst er eher in das gleiche stumpfe Horn wie BSW und AfD, d.h. die populistische Erzählung, dass nicht verhandelt wird, es nichts bringt die Ukraine aufzurüsten, man den Konflikt „einfrieren“ und einen Waffenstillstand erzwingen müsse, dabei aber keinen Satz über Putin ohne „aber die NATO“ bilden kann. Also da ist wirklich nichts Positives zu erwarten.

Er will raus aus der NATO, feiert Putin und ist ein Deutschlandhasser. Ob das jetzt „besser“ ist, lass ich Mal offen.

Zwei von drei sind doch ganz cool…:bgiggle:

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Stichwort: Mündige Bürger:innen in westlichen Demokratie. Ein Symbolbild:

Fast 500.000 Leute mit Petition für Wiederholung eines Sportevents. Selbst, wenn man die Meme-Abweichung abzieht. Tut schon bissi weh im Kopf.

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Da zu unterschreiben ist eher ein Statement und Trauerbewältigung als ernsthaft ein Wiederholungsspiel erzwingen zu wollen.

Jetzt mit dem Finger auf die ganzen „Almans“ zu zeigen ist mehr Alman als Sonntags das Auto zu waschen…

Da fehlt jetzt aber noch irgendwas mit Boomern :thinking::grin:

FüLlEsTaNdDoChEhImAbSeItS!!!

Ja cool. Wenn AfD und BSW bei der nächsten Bundestagswahl ca. 25% bekommen, versucht ein Viertel unserer gewählten Vertreter auch noch sowas schönzureden.

Und warum zum Fick verteidige ich jetzt schon Chefs von ekelhaften Rüstungskonzernen?

Biden gestern wieder mit großer Show.

Erst bezeichnet er Harris als Vice President Trump und dann stellt er Selenskyj als President Putin vor.

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Bei Buchmachern ist Kamala Harris mittlerweile Favoritin auf die Kandidatur bei den Demokraten. Wenn selbst bei „erwarteten“ bzw. „größeren“ Pressekonferenzen solche Blunder passieren und damit die Berichterstattung füllen, wird die Ablösung nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Trump gewinnt die Wahl aktuell nach Quoten zu ~60%.