Böhmen sehen...und sterben? Kingdom Come: Deliverance

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Dank @Schmudde, der mich gefühlt seit 2 Jahren dazu drängt, dieses Spiel zu spielen, habe ich endlich zugeschlagen. Lange wollte ich nicht, weil ich dachte, dass es langweilig sei, ohne Gerald oder Magie durch die Landschaft zu ziehen.
Aber da habe ich wohl zu kurz gedacht, obwohl es grafisch kein Hit ist, es immer noch Bugs gibt, macht es unheimlich Spaß, in diese mittelalterliche Welt einzutauchen.

Liebe Grüße
Clubberer1974

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Also zwei Jahre reichen nicht. Schau mal, selbst der Skyrim Release ist mittlerweile verdammte 9 Jahre her. Aber schön, dass Du Dich endlich durchgerungen hast.

Und als Du mir vor nicht einmal einer Woche stolz das Game in Deinen Händen präsentiert hast, wusste ich, dass Du diesen Thread eröffnen wirst. :eyebrows:

Und ja, Du hast recht, das Game ist bei weitem nicht auf dem technisch bestem Stand was bspw. Grafik anbelangt und hat auch hier und da noch mit Bugs zu kämpfen. Wenngleich das nicht mal ansatzweise mit dem Zustand zum Release vergleichbar ist. Aber hier erkenne ich Parallelen zu The Witcher 3. :ulaugh:

Auch ich war anfangs skeptisch, ob das Fehlen von Magie und Fantasy mit entsprechenden Monstern den Spielspaß trüben würde. Ich meine wer jagt nicht gern einen Höhlentroll mit Feuerbällen in die Verdammnis?

Rollenspiele begleiten mich quasi fast so lange, wie das Zocken im Allgemeinen. Und nirgends musste ich auf Zauberei und fantastische Wesen verzichten. Und dennoch fehlt mir all dies in KCD nicht. Das Spiel schafft es, mich in eine recht authentische mittelalterliche Welt zu versetzen. Klar muss man Abstriche machen. Letztendlich bleibt es eine Geschichte, die man spielt. Aber diese ist recht liebevoll und detailliert in Szene gesetzt. Es gibt viele Kleinigkeiten, welche das Fehlen von Magie wirklich in den Hintergrund rücken lassen. Wenn man sich auf diese Tatsache und das Game ansich einlässt, kann man echt sehr viel Spaß und Freude haben. Nicht nur mit der Hauptquest, sondern auch mit den vielen Nebenquests.

Lass mich bitte wissen, wenn Du die Bekanntschaft mit Pater Godwin aus Uschitze gemacht hast. ^^

Ich habe das Game ja immer noch nicht durch, weil ich mich in Nebenquests verliere, auf RPG’s meist in den Wintermonaten Bock habe und mich dieses andere verdammt gute Spiel HUNT SHOWDOWN :love: so dermaßen in den Bann gezogen hat. Möglicherweise muss ich da auch Mal einen Thread eröffnen.

Jedenfalls habe ich jetzt wieder richtig Lust auf Böhmen im Jahre 1403. Bei The Witcher 3 habe ich ja auch mehrere Unterbrechungen gehabt.

Und wenn der ganze Corona Kack vorbei ist, treffen wir uns einmal im realen Böhmen. Haben es ja beide nicht so weit. Und wie man so hört und liest sind die Leute aus den in KCD vertretenen Ortschaften sehr gastfreundlich und gesellig, wenn man ihr kleines Dorf wegen eines Computerspiels besucht. Tschechisches Bier ist bekanntlich auch sehr gut.

Hier Mal noch paar Videos, wie es dort jetzt ausschaut:

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Lustig, das Ding wollte ich (endlich) anzocken, wenn ich mit CP durch bin.

Unbedingt machen @mille_1OOO!

Übrigens ist das auch immer meine Herangehensweise an storybasierte Spiele. Leider brauche ich da mittlerweile so lange, dass ich garnicht mehr hinterher komme. :usad:

The Witcher 3 habe ich ja endlich 2019 beendet. Danach war KCD angesetzt. Anschließend RDR2 und dann irgendwann CP.

Divinity Original Sin 1 habe ich auch nicht ganz durch gezockt, da hatte ich schon Teil 2 hier. Immer wieder die selbe Problematik. :facepalm:

Und dann immer noch die ganzen nicht storybasierten Games, wie PES, FIFA und diverse Shooter, welche man „eben mal kurz“ einlegt und dann doch irgendwie stunden-, tage-, wochenlang darin verharrt…

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Vorm Release war das Spiel auch auf meinem Radar und jetzt so Jahre nach dem Release immer noch kein Interesse gehabt, es WIRKLICH mal zu spielen. Dabei war das Spiel auch ein Jahr im Gamepass und ich hatte es mir noch nicht mal runtergeladen :D

Erinnert mich irgendwie an die Diskussion im The Witcher 3 Thread:

Letztendlich kann man nur sagen, dass KCD schon eher ein Nischenspiel ist und auch nicht jedermann Geschmack. Man muss schon ein Faible für RPG’s im allgemeinen und ein Mittelalter-Setting haben. Sich dann natürlich auf das Game einlassen und auch die Zeit mitbringen.

Quasi ähnlich wie schon auf obige Diskussion geantwortet wurde:

Hab’ es auf Empfehlung meines Bruders hin & weil es im Gamepass war, im Sommer auch durchgespielt.

Ich weiß noch, wie ich mich bei ihm beschwert habe, weil ich kein Schloß knacken konnte und das obwohl ich in allen anderen Spielen damit am wenigsten Probleme hatte. Auch das Kampfsystem kam mir auf den ersten Blick ultra beschissen vor, weil man - buchstäblich - keinen Stich landen konnte… Bis ich das Spiel nach Youtube-Recherche neu gestartet hab’, um am Anfang etwas zu leveln.
Das Spiel hat einen interessanten Ansatz. Du spielst halt den Sohn eines Schmieds, der sich im Teenager-Alter befindet und noch nie ein Schwert gehalten hat, geschweige denn daran gedacht hat ein Schloß zu knacken. Könnte hier einer von uns mit einem Dietrich ein Schloß knacken? Ohne Übung wahrscheinlich die Wenigsten. Wenn man sich damit arrangiert hat, entfaltet das Spiel sich so richtig. Und wenn man im Kampf gegen zwei Gegner gleichzeitig besteht, nach dem man zu Beginn jedem Kampf aus dem Weg gehen musste, weil man ein zu großer Lauch war, ist das befriedigender als in jedem anderen Spiel zuvor.

Wird eigentlich Zeit für Teil 2. Gerade nach dem Ende…

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Ich mache sowas ganz gern bei linearen/kleinen Games, aber bei RPGs/Open-World-Titeln wollte ich mir das Entdecken und Probieren nicht ruinieren. Kannst du oder jemand anders ein Video zum Einstieg empfehlen?

So „things I wish I knew before i started playing“-Videos sind auf der anderen Seiten manchmal echt Pflicht (gerade bei komplexen Mechaniken, die einem nicht ingame erklärt werden. I’m looking at you, Slay The Spire.)

Ich würde erstmal tatsächlich ohne Video starten.

Als Tipp: Lass dir Zeit!
Du hast unendlich Zeit in dem Dorf zu Beginn, um dich mit der Steuerung vertraut zu machen. Kämpfe, schleiche, knacke Schlösser, sammle Kräuter etc. Dadurch kannst du einige Attribute zumindest etwas aufpolieren, was gerade beim Schlösser knacken schon den Unterschied machen kann.

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So habe ich das auch gemacht. Ich habe bspw. wirklich jedes Kraut im Dorf gepflückt (Brennessel, Baldrian usw.) um es an die hiesigen Händler zu verkaufen. :ulaugh:

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Gerade bei Instagram gesehen. Und direkt an meine Vorgehensweise in RPGs bzw. Open World Games generell gedacht. :ulaugh:

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Hab mich auch irgendwann in der Welt verloren.

Bzw. beim Pfeil und Bogen Turnier. Hab da komplette Abende damit verbracht den Rythmus zu lernen und den (scheinbar seeeehr reichen) Opponenten das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Dann kamen andere Games und jetzt hab ich Angst beim Schwerterkreuzen alles vergessen zu haben und wieder bei 0 anfangen zu müssen. :usad:

Aber irgendwann nach CP77 gehts zurück nach Böhmen. Richtig tolles Spiel.

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