Autos - :gaudino:

Ich hatte mal einen Skoda Octavia RS, da ist die Steuerkette nach 3,5 Jahren und 45.0000 km übergesprungen. Totaler Motorschaden. Das war echt ärgerlich. :face_with_symbols_over_mouth:

Der 1er BMW (116i) meiner Frau hat den Mist eine Woche vor dem geplanten Verkaufstermin bekommen.
Letztlich habe ich das Ding dann mit dem Fehler verkauft. Bin mir bis heute nicht sicher, ob die Steuerkette wirklich einen Hau hatte oder nur der Sensor - zumindest gab es diese Aussage in dem Zusammenhang auch mal.
Habe jedenfalls gehört, dass der Wagen ohne (große) Reparatur weiterverkauft wurde. :rolleyes:

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Hier, Mini Cooper Countryman.
Vor 4 Jahren ca.verkauft, also meine Frau. Die damals noch nicht meine Frau war. Interessant ne.

Auf was uch eigentlich raus will.
Mein Kumpel hat damals klar gemacht dass die Steuerkette kommt.
Ab damit so schnell wie möglich und den Käufer mit den Sorgen zurück lassen.

Ziemlicher assi Move von mir im Nachhinein betrachtet.
Allerdings wohl nicht wirklich ungwöhnlich.

Also Mini unter 10.000 - Finger weg.

Jetzt erst gesehen. Baujahr 2011 mit 72000km.

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„Die Steuerkette kommt“ ist in etwa so wie: „es geht was rum“.

Bei BMW 4-Zylindern ist das aber nun mal genauso ein Problem wie bei den alten VW TSI. Lässt sich leider nicht wegdiskutieren.

Leider gilt die alte Faustregel „Wenn BMW, dann Facelift und nur Sechszylinder“ auch nur noch begrenzt. Gibt ja kaum noch welche und seit Einführung der N54/55 Generation haben die ja auch mehr Probleme als alles andere…

Mach mich nicht unglücklich. Habe wegen des bescheidenen Gebrauchtwagenmarktes eben beschlossen, meinen überteuerten Grand Tourer zu behalten (220i)… :angst:

Wieviel KM hast denn? Mein 220i hat 95.000 und nix bisher gehabt

EZ 2018 und nur etwa 45k km gelaufen. Das beruhigt mich wieder.

Hatte vorher u.a. einen Superb mit dem, hier auch schon erwähntem, 1.4 TSI. Da hat es pünktlich nach der Garantie auf der Autobahn den Abgasturbo aus dem Rennen genommen.

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Dem 1.4 TSI hatte ich im Oktavia, Firmenwagen. 3 jahre und 45 tkm, Turbo ade war schee.

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Die Steuerkettenproblematik sollte in den letzten Jahren bei BMW auch besser geworden sein. Besonders in den Baujahren 2005 bis 2013 war es dort ganz extrem.

Aber, und das wird dir jede freie Werkstatt bestätigen, es gibt eine ganze Reihe von Problemen, die vornehmlich neuere Motorengenerationen betreffen. Und diese Probleme haben viel mit der gestiegenen Komplexität durch die Abgasreinigung zu tun.

Verkokung des Ansaugtrakts und des Ventiltriebs bei Direkteinspritzern ist ein großes Problem, dass im Ursprung auf die Abgasrückführung zurückgeht. Weiter geht’s mit verdreckten Partikelfiltern, die ausgetauscht und neu angelernt werden müssen. Allein diese beiden Problemarten kosten selbst in der freien Werkstatt satt vierstellig, um behoben zu werden.

Weiter geht es mit Rissen in den Motorblöcken, vornehmlich bei den leistungsstärksten Varianten kleiner Drei- und Vierzylindermotoren. Das wiederum liegt daran, dass die Wandstärke zwischen den Zylindern heutzutage extrem knapp kalkuliert wird. Das spart Material und verkürzt die Warmlaufzeit des Motors. Auf der anderen Seite führt es jedoch auch zu geringerer Widerstandsfähigkeit bei hohem Druck, der z.B. immer dann entsteht, wenn ein Abgasturbolader bei vollem Ladedruck betrieben wird. Das war vor 15 Jahren noch kein so großes Thema, weil die meisten Hersteller noch Saugmotoren verbaut haben. Das Ergebnis ist im Falle eines Blockrisses natürlich klar: Kapitaler Motorschaden, meist wirtschaftlicher Totalschaden.

Was uns wiederum zum nächsten kostspieligen Problem vieler neuer Motoren führt: Turbolader. Gerade solche mit variabler Turbinengeometrie. Bei 160.000 U/min und teils extremer thermischer Belastung mit mehreren Hundert Grad Abgastemperatur kein Wunder. Die Dinger sind extrem gut gefertigt heutzutage, aber die Gesetze der Physik lassen sich eben auch nicht überwinden.

Diese Themen sind heutzutage die Hauptgründe für den Abverkauf/Export von Fahrzeugen aus Deutschland.

Ganz, ganz heiß ist in meinen Augen aber noch ein ganz anderes Thema, nämlich Unfälle. Durch die in den letzten Jahren extrem gestiegenen Lohn- und Materialkosten gibt es kaum noch Unfälle, die überhaupt instandgesetzt werden. Kleines Beispiel: Eine Bekannte hatte kürzlich mit ca. 20 km/h einen Auffahrunfall auf ein Stauende. Ihr Auto war ein 2018er Golf VII, ordentlich ausgestattet, ca. 60.000 Kilometer, Restwert irgendwas um die 20.000 Euro. Um den Schaden zu beheben, hätte es u.a. einen neuen Querträger für die Stoßstange, Kühler, Motorhaube, Kotflügel, Stoßstange und bisschen Beiwerk an der Front benötigt. Der Rahmen war dabei nicht verzogen. Das allein hätte schon fast ausgereicht, um einen wirtschaftlichen Totalschaden zu erzielen. Durch den Fußgängerschutz stellt sich u.a. die Motorhaube an, wenn man auf etwas auffährt,. Ich bin nicht sicher, ob das Aktuaktor- oder explosionsgesteuert ist, aber in jedem Fall nur Einweg. Deshalb hätte allein der Motorhaubentausch wohl locker 5.000 Euro gekostet.

Außerdem sind noch die Airbags aufgegangen (da allein im Auto auch nur die Fahrerairbags). Die Kosten für den Airbagaustausch und die Kleinteile im Innenraum sind allerdings so exorbitant hoch gewesen, dass allein die Innenrauminstandsetzung schon fast ausgereicht hätte, um einen Totalschaden zu begründen. So musste der Wagen in Summe leider komplett abgeschrieben werden.

Wirklich erstaunlich, wie wenig Unfall schon reicht, um ein Auto aus Deutschland zu „vertreiben“.

Sorry für’s Abdriften, aber vielleicht interessiert es ja den einen oder anderen.

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Mir ist vor zwei Jahren Jemand hinten reingefahren, als ich eine Fussgängerin über die Strasse gehen lies. Der hat noch ordentlich gebremst, der Einschlag war nicht sehr heftig. Ein paar Teile sind rumgeflogen, verzogen war nichts, neue Heckklappe, neue Stossstange hinten, ein paar Kleinteile.

Ich war dann überrascht, als ich die Abrechnung gesehen habe. 12‘500.- hat das alles gekostet. Mein erster Wagen war ein alter Corolla. Bei einem ähnlichen Fall habe ich damals keine 1‘000.- für die Reparatur bezahlt.

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Vor 2 Wochen Samstag ist mir einer aufs Auto gefahren. Oder viel mehr: Er fuhr sehr nahe auf und lies im Stand während einer Rotphase die Kupplung springen. Geschwidnigkeit unter 10 km/h. Da beim iX viel Sensorik verbaut ist kann man die entsprechenden Teile nicht lackieren, sondern muss diese tauschen. Lackieren ist nicht möglich, da die Lackschicht dann µ zu dick ist und die Sensoren nicht mehr funktionieren.

BMW schätzt den Schaden auf eine 5stellige Summe, plus den Wertverlust den das Auto erleidet. :uirre:

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Beste Gesellschafts- und Wirtschaftsform. Absolut Konkurrenzlos.

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Mir ist letztens auch einer beim Ausparken mit Schrittgeschwindigkeit vorne auf meinen parkenden Octavia „gefahren“.
Schaden ca. 3000 € :ugaga:

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Das witzige Spiel wie sich Versicherungen gegenseitig übern Tisch ziehen ist unbezahlbar. Hö hö hö

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Ich hab mir vor 1,5 Jahren einen gebrauchten Tiguan 2 1.4 gekauft, Baujahr 2017.
manch einer muss meinen, ich habe einen Montagswagen erwischt. Nach 10 Monaten war die Windschutzscheibe locker, wurde zum Glück noch im Rahmen der Gebrauchtwagengarantie abgedeckt. Vor knapp 2-3 Monaten hat mein Wagen nach und nach ein wenig Kühlmittel verloren, es war die Wasserpumpe (bei 70tkm), mal eben 900 € futsch. Und aktuell verweile ich in Ägypten, und am Tag vor der Abreise komme ich ins Auto, da tropft es von der rechten Sonnenblende herunter, und der ganze Fußraum ist nass. Panoramadach undicht? Das prügelt die ganze Urlaubsfreude aus einem heraus.
Hab den Wagen vorübergehend bei einem Freund untergebracht, der Kfz-Mechaniker ist, der schaut sich die Sache schon mal an.
Aber es wird wohl wieder darauf hinauslaufen, dass ich zum Freundlichen muss, mit gewissen Unkosten verbunden.

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Thema BMW und Reifen selbst wechseln.

Kann man das theoretisch mit Schraubenschlüssel, Wagenheber und Reifendruck-Reset nach dem Wechsel selbst? Oder wie sind diese Reifensruck-Sensoren denn mit dem System verbunden?

Und: was ist das links denn für eine komische schraube? Ist das was spezielles von BMW, damit man noch nen anderen Schlüssel braucht?

Kannst alles selber machen. Schloss ist beim auto dabei

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Aber vorher mal die Felgen putzen! :rolleyes: