70k, jedes Jahr, wie find' ich zu ihr? - der offizielle Job-Thread

Gerade bei mach teuren Zertifikaten impliziert es aber auch direkt, dass es dir oder deinem Arbeitgeber es wert war, dich dahingehend zu fördern.

Zeitlich und finanziell.

Keine Frage. Oft haben Arbeitgeber gerade mit spezialisierten Bildungsanbietern so gute Erfahrungen, dass sie die Preise auch zahlen, weil das Ergebnis es halt dann auch wert ist.

Was ich sagen will: als Arbeitnehmer auf Qualisuche den Anbietern genau auf den Zahn fühlen.

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…und bei Prüfungen sonst schauen, ob es irgendwelche Standards gibt oder ob sogar die Prüfungsanbieter unabhängig von den Lehrgangsanbietern sind.

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Hast du im Mai denn ein bestimmtes Gehalt gefordert oder einfach nur gesagt, dass du mehr willst?

Ich weiß ja nicht bei was für einem Gehalt du bist. Irgendwann ist es ohne Jobwechsel immer schwierig große Sprünge zu machen, wie es hier schon geschrieben wurde.

Eigentlich hilft nur richtig dreist, aber dennoch realistisch, zu fordern. Was interessiert mich mein Einstiegsgehalt?
Mir wurde auch zuletzt in einem Gespräch gesagt, dass das ja ein Riesensprung ist. Und? Ich hab zwei Leute fast alleine ersetzt und halte im Moment die IT am leben. Was interessiert mich, ob es ein Riesensprung ist? Es ist immer noch ein marktübliches Gehalt, dass sich im Durchschnitt bewegt.

So in etwa hab ich das auch mitgeteilt und man hat mir dann knapp 900 Euro mehr gegeben. Zwar aufgeteilt, aber das ist erstmal okay.
Ich habe zwar noch versucht zu verhandeln, aber mehr ging nicht.

Im nächsten Gespräch werde ich es mal anders probieren. Höchstwahrscheinlich bekomm ich ein kleines Team (2 Leute) und werd somit fachlicher Teamleiter.
Da werde ich fragen, was sie sich so vorgestellt haben, was sie mir zahlen wollen etc.
Ganz egal, welche Zahl es wird (außer sie ist wirklich verdammt hoch) hau ich da nochmal zwischen 5k-7k aufs Jahresgehalt drauf. Und das ist dann meine Forderung.

Wenn man mir da nicht entgegenkommen will, dann war es das halt dann.
Auch wenn es mir dort mega Spaß macht und ich noch viel machen könnte. Bezahlung muss halt passen.
Und ich habe lieber weniger Verantwortung und dafür ein marktgerechtes Gehalt, als viel Verantwortung und dann nur ein Mini-Gehalt.

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Habe ein konkretes Gehalt gefordert.

Heute noch einmal ein Gespräch gehabt. Keine Besserung, außer meine bisherigen Optionen. Weitere Bonusse oder andere geldwerte Vorteile? Nope.

Aber Leistung 10/10.

Schreib nachher mal mein CV bisschen weiter…

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Letztens hat mich ein Personalvermittler wegen ner offenen Stelle angefunkt. Ich denke mir, hörste es dir mal an um was es geht. Es stellt sich raus, dass ich das sogar ganz gut fände, der Personaler frohlockt schon, anscheinend ein ‚perfect match‘.

Dann die Frage was ich verdienen will.
Ich sag ihm eine Summe die etwa 10k über meinem jetzigen Gehalt liegt, muss sich ja auch lohnen wenn die mich noch runter handeln. Der Personalmensch entgegnet, dass er mich eher bei einer Summe sieht, die 10k unter meinen aktuellen Gehalt liegt, und dann hätte ich das Maximum wirklich ausgereizt.

:roccotop:

Klar, dass die keinen finden.

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Ja hilft leider nichts anderes. Warum einen guten Mitarbeiter 500 Euro mehr geben?
Lieber eine Stellenanzeige schalten, den ganzen Bewerbungsprozess finanzieren, Vorstellungsgespräche führen und am Ende einen einstellen, der mehr verlangt hat als man selbst gefordert hat.
Und nicht mal eingearbeitet ist.

@Dejo
Bei Anfragen bei Linkedin schicke ich in Zukunft nur noch einen vorgefertigen Text mit Rahmenbedingungen wie Gleitzeit, Urlaubstage und Gehalt. Beim Gehalt schreib ich dann „je nach Aufgabengebiet und Verantwortung stelle ich mir +12-15k vor“

Hab nämlich echt keinen Bock da Zeit zu verschwenden. Die wollen immer nur kurz telefonieren und am Ende dauert alles länger und dann kommt da so ein Bums-Gehalt.

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Bei dem ganzen gehaltgedöns würde mich echt mal interessieren von welchen Beträgen hier geredet wird. Über gehalt redet ja niemand. Zumindest nicht in meiner Welt.

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Was verdienen Sofacoachler im Jahr?

  • Über 70k
  • 60-70k
  • 50-60k
  • 40-50k
  • 30-40k
  • Unter 30k

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Ich versuch das in meinem Berufsumfeld offensiv anzupacken, wenn ich mich mit den Leuten gut verstehe. Mit Freunden ebenso. Karten auf den Tisch, alles andere hilft nur dem Arbeitgeber. Bei unserem Verein ist es aber tatsächlich so, dass alle jüngeren Laborleiter exakt gleich viel verdienen.
Meine enge Familie weiß auch annähernd, was alle anderen Mitglieder verdienen, aber ich weiß, dass viele anderen Familien das anders handhaben.

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Ich hab da auch kein problem mit. Zumal die vorstellungen, was menschen verdienen, sehr oft recht abenteuerlich sind. Aber ich merke das immer wieder, beim thema gehalt hört die freundschaft auf :grinning:

Danke für die Umfrage :+1: da reden wir vom Bruttogehalt?

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Ich bekomme auch andauernd von Headhuntern Angebote. Meinen letzten Job hatte ich sogar über einen Headhunter bekommen. Aber was die Firmen bereit sind zu zahlen ist ein Witz teilweise. Völlig an der Realität und dem Markt vorbei.
Die denken echt, dass man einen zertifizierten Projektleiter mit >15 Jahren Erfahrung von einem IGM-Unternehmen abwerben kann und dann 80k im Jahr zahlen kann.

Und zu der Diskussion ums Gehalt im Freundeskreis. Wenn in einer Runde gefragt wird, dann sage ich immer zuerst das Nettogehalt (jaja, ist immer Abhängig von Steuerklasse usw.). Wenn dann gesagt wird, dass man bei mir etwas mehr vermutet hätte sage ich dann immer: Wir reden doch vom Netto oder? :ulaugh:

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Also ich hatte ganze Zeit keine Ahnung ob ihr von brutto oder netto sprecht und hab als Sozialarbeiter sowieso nur dumm geschaut.

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Man redet da doch immer von Brutto

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Gibt es eigentlich einen Thread für Beruf/Karriere?

Da könnte man dann über alles gesammelt reden.
Gehalt, dumme Kollegen, das nächste Vorstellungsgespräch oder einfach nur lustige Storys von der Arbeit.

Da ich im IT-Berufsfeld bin ich auch viel bei Fachinformatiker.de unterwegs und les da viel mit.

btw. Ich kenn es eigentlich auch nur, dass man vom Brutto redet. Gibt noch Leute die benutzen gern „ich bekomm xxx raus.“
Aber wie in der Bewerbung. Jahresgehalt + Bonus als eine Zahl und immer Brutto.

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Netto macht doch gar keinen Sinn zu vergleichen. Wegen den Steuerklassen, Krankenversicherungen usw. Völlig unüblich.

Man kann ins Bruttto aber auch Sachen einrechnen wie Altersvorsorge, Boni, Kindergartensachen usw.

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Hatte eh mit brutto gerechnet. Vor allem wegen deiner Aussage da war ich mir aber nicht sicher. Weil es wirkt als würde zu den Forderungen dann noch was dazu kommen.

Man kann im MINT Bereich auch ganz gut mit Infos der Tarifverträge arbeiten. Zum Beispiel weiss man was im Metalltarif gezahlt wird:
https://metall-tarif.info/era_tabelle/
Da sind soweit ich weiß neben den Autofirmen idR auch alle anderen Technik und Maschinenbau Firmen/Konzerne drin.
Dort ist auch sehr genau geregelt in welche Stufe man eingruppiert wird. Mit abgeschlossenem Studium steigt der MINTler also je nach Stelle zwischen Stufe 10 und 12 ein. In BaWü sind das zum Einstieg also rund 50k und nach einigen Jahren Erfahrung dann 60k. Mit dem Wissen kann man sich dann ganz gut verorten undkann ja auch bei anderen Firmen in Gehaltsverhandlungen darauf verweisen.

Man sollte zudem auch nie die Arbeitszeit (also den Stundenlohn) vergessen. Das kann ja problemlos zwischen 35 und 40 Stunden variieren.
Ich kenne auch Leute die pendeln für ein paar tausender mehr im Jahr täglich zwei Stunden Auto. Oder einen Schlosser, der ging mit 55 in Rente weil er zuvor 25 Jahre ausschließlich auf Montage war. Muss man selbst entscheiden ob es einem das wert ist.

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Die einzigen, die gedacht haben, die Rede sei von Netto, sind wahrscheinlich in der „über 70k“-Kategorie zu finden. :ronaldo:

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Meine Frau verdient als Erzieherin seit ihrer letzten Gehaltserhöhung mehr als ich.
Die gut 5 Jahre Studium haben sich für mich in der Hinsicht noch nicht wirklich ausgezahlt. Wäre es mir darum gegangen hätte ich aber wohl auch nicht Geowissenschaften wählen sollen.

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